Autor: Redaktion

  • FDP MG fordert Umsetzung der Landesbauordnung zur Beschleunigung der Baugenehmigungsverfahren

    FDP MG fordert Umsetzung der Landesbauordnung zur Beschleunigung der Baugenehmigungsverfahren

    Die vorherige CDU-FDP-geführte Landesregierung änderte die Landesbauordnung 2020, um anhand einer entsprechenden Rechtsverordnung Transparenz bei Baugenehmigungsverfahren in den Kommunen von NRW zu schaffen.

    Diese Verordnung wurde bisher nicht umgesetzt.

    Neubau, Sanierung und Nutzung neuer Flächen, die sog. Nachverdichtung, sind zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und zur Erreichung der Klimaziele wichtig.
    Die schwarz-gelbe Landesregierung ergriff daher während ihrer Regierungszeit Maßnahmen, um Baugenehmigungsverfahren zu beschleunigen.

    „Inhalte, Form und Umfang der Berichtspflicht der kommunalen Baubehörden an das Landesbauministerium müssen durch eine Rechtsverordnung festgelegt werden“, berichtet Andreas Terhaag, FDP-Kreisvorsitzender. „Nach dem Regierungswechsel 2020 hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung als oberster Dienstherr noch keine derartigen Bestimmungen erlassen.“
    Der Vorteil einer entsprechenden Verordnung sei, dass den Entscheidungsträgern in Kommunen, die besonders lange für Baugenehmigungsverfahren benötigten, auch ein Standortnachteil in der eigenen Kommune bewusst würde, erläutert Andreas Terhaag weiter. „Schnelle Bauämter dagegen finden eine angemessene Würdigung.“

    Patrick Lademann-Peters, bau- und planungspolitische Sprecher der FDP Mönchengladbach, fügt hinzu: „Der Koalitionsvertrag der schwarz-grünen Landesregierung besagt ebenfalls, Planungs- und Genehmigungsverfahren auf allen Ebenen zu beschleunigen. Hierzu ist wichtig, dass die Verantwortlichen das Procedere jetzt festlegen, damit die Kommunen die durchschnittliche Länge ihrer Baugenehmigungsverfahren erfassen und veröffentlichen können.“

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Strafanzeige: Briefträger wirft Post in Mülleimer

    Strafanzeige: Briefträger wirft Post in Mülleimer

    Eine 56-jährige Zeugin hat am Samstag, 5. November, gegen kurz nach 14 Uhr einen 24-jährigen Briefträger dabei beobachtet, wie er an der Konzenstraße in Eicken Post in einen Mülleimer geworfen hat.

    Die hinzugerufenen Beamten schrieben gegen den 24-jährigen Viersener Strafanzeige wegen Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses. Sein Arbeitgeber ist informiert.

    Am Folgetag Sonntag, 6. November, entdeckte die Zeugin erneut Briefe in einem Mülleimer.

    Die Polizei stellte die insgesamt etwa 170 Briefe als Beweismittel sicher. Sie werden den Empfängern nun zeitverzögert zugestellt. Die Ermittlungen dauern an.

    Sollten weitere nicht zugestellte Briefe auftauchen, bittet die Polizei, sich unter der Telefonnummer 02161-290 zu melden. (km)

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • St. Martin in Mönchengladbach

    St. Martin in Mönchengladbach

    Ich geh mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir – dieses und weitere Martinslieder werden bald wieder fleißig von Kindern in Mönchengladbach gesungen.

    Denn das Martinsfest steht vor der Tür, und ab heute (2. November) ziehen zahlreiche Martinszüge von Schulen, Kindergärten und Vereinen durch die Straßen unserer Stadt.

    Im Anhang finden Sie als PDF eine Liste aller Martinszüge, die bei der Stadtverwaltung angemeldet wurden.

    Darüber hinaus lädt Borussia Mönchengladbach für Dienstag, 15. November, 17:30 Uhr zum Martinszug rund um den Borussia-Park ein.

    1 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • DIE LINKE: „Mehr Grillzonen, weniger Probleme“

    DIE LINKE: „Mehr Grillzonen, weniger Probleme“

    Seit Jahren gibt es öffentliche Debatten um die Situation am Stadtwald. Zentraler Punkt scheint dabei der große Zulauf zu den Grillzonen zu sein. In der Folge kommt es zu Problemen beim Parken, zu einer Überfüllung der Abfallbehälter, zum Grillen abseits der ausgewiesenen Grillplätze und zu Unzufriedenheit bei den Anwohnenden rund um den Park.

    Zweifelsohne ist der Stadtwald mit See, Monte-Clamotte und Spielplatz ein besonders attraktiver Ort um sich dort mit Familie und Freund*innen zum Grillen zu treffen. Dies alleine erklärt aber nicht diesen „Ansturm“, viel mehr scheint es im Stadtgebiet zu wenig öffentliche Grillflächen zu geben. Wenn diese Wohnortnah, jedoch nicht mitten im Wohngebiet entstehen, würde sich nach Ansicht der Linken der Zulauf aufteilen und womöglich könnte vermehrt auf die Anfahrt mit dem Auto verzichtet werden.

    Dabei ist sich die Linksfraktion bewusst, dass in Zeiten von Klimawandel und langen Dürreperioden das übermäßige Grillen auch kritisch zu sehen ist. Dagegen steht, dass mit „Grillmeisterschaften“ und ähnlichem das Grillen seit Jahrzehnten zu einer Art Kulturgut, zumindest zu einer gesellschaftlichen Tradition geworden ist. Dies darf nicht nur denen ermöglicht werden, die über den Luxus eines eigenen Garten verfügen.

    Da das reichste Prozent der Bevölkerung soviel Energie verbraucht wie die unteren 16% zusammen, also bundesweit die 400.000 Haushalte der Spitzenverdienenden soviel wie 6,4 Millionen Haushalte am unteren Ende des Einkommens, ist ein Ablehnen von Grillzonen aus Ökologischen Gründen unangebracht. Richtig ist jedoch, dass Grillzonen baulich ausreichend gesichert werden müssen um Brände zu vermeiden. Weiter müssen sie mit ausreichend Abfallbehältern versehen werden um sauber zu bleiben. Und ohne Frage wird es auch in kommenden Sommern nötig werden die Grillzonen zeitweise wegen Dürre zu sperren. All das zeigt aber, dass mehr Grillzonen übers Stadtgebiet verteilt sozial gerecht sind und Belastungen für Anwohnende gerechter verteilen.

    DIE LINKE beantragt deswegen über das ganze Stadtgebiet verteilt in öffentlichen Parks Grillzonen zu schaffen, im besonderen soll das Innenstadtgebiet Alt-Gladbach am Geropark und im Bunten Garten mit Grillzonen versorgt werden. Dieser Antrag wird jetzt zum Winter gestellt, damit die Umsetzung schon zum nächsten Sommer erfolgen kann.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • SPD-Klima-Initiativen schreiben offenen Brief an eigene Partei

    SPD-Klima-Initiativen schreiben offenen Brief an eigene Partei

    In einem Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz und SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert verbinden sie ihre Sorge über die dramatischen Entwicklungen der Klimakrise und des Artensterbens mit drei wesentlichen Forderungen an ihre Partei.

    Unter anderem fordern die Absenderinnen und Absender die Verankerung parteiinterner Klimastrukturen. Den Brief übergeben Vertreterinnen und Vertreter beider Initiativen dem Generalsekretär im Laufe des 5. Novembers im Rahmen des Debattenkonvents.

    Drei Kernforderungen beinhaltet das Schreiben der Klima-Bewegten in der SPD: 

    1. Die SPD muss mit klarer Haltung für die sofortige Umsetzung der bereits beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen eintreten und die sozial-ökologische Transformation viel entschiedener und konsequenter vorantreiben. Die Einhaltung des 1,5-Grad-Limits muss der Maßstab jeglicher politischen Entscheidung sein. Das bedeutet auch, keine neuen fossilen Energien zu erschließen, so auch Gasfelder. Zur Finanzierung der notwendigen Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen braucht es die Wiedereinführung einer progressiven Vermögenssteuer.

    2. Die SPD ist die Partei der sozialen Gerechtigkeit. Das muss auch beim Klimaschutz spürbar sein. Wer aufgrund seines Vermögens mehr zur Klimakrise beiträgt, muss auch mehr Verantwortung bei ihrer Bekämpfung und bei der Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen übernehmen. Dies gilt innerhalb Deutschlands, aber insbesondere auch in Verantwortung gegenüber dem Globalen Süden. 

    3. Die SPD muss endlich auch strukturell dafür sorgen, dass Klimaschutz innerhalb der Partei auf der Agenda ganz oben steht. Bisher rein ehrenamtliche Strukturen, die unabhängig von der Bundespartei agieren, müssen schnell durch eine eigene Klima-Arbeitsgruppe auf Bundesebene unterstützt werden.

    Hier das komplette Schreiben:

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Ausstellung „Wenn’s zu Hause knallt!“

    Ausstellung „Wenn’s zu Hause knallt!“

    Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) zeigt im Landeshaus in Köln ab Dienstag, 8. November 2022, eine Wanderausstellung des Walseroder Vereins Frauen helfen Frauen (FhF) zum Thema häusliche Gewalt.

    Die Ausstellung mit dem Titel „Wenn’s zu Hause knallt! – Bilder erzählen Geschichten“ zeigt 17 Bilder aus der Perspektive von Jugendlichen. Ziel der Schau soll es sein, für das Thema zu sensibilisieren, aber auch anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November 2022 aufzuklären und zu informieren.

    Die Bilder zeigen bedrückende Situationen, die Geschichten erzählen. Im Rahmen eines Berufsvorbereitungsjahres stellten Schüler*innen Gewaltszenen dar und fertigten Schattenfotografien an. Später haben sie die Fotos mit Lackstiften bearbeitet. Die Ausstellung zeigt indirekt verbale, körperliche sowie sexuelle Gewalt. Sie wirft Fragen auf, aber zeigt auch Antworten auf die vermeintliche Ausweglosigkeit, in der sich Betroffene häuslicher Gewalt befinden.

    Der LVR unterstützt Betroffene auf verschiedene Arten.
    Die gemeinsam vom LVR und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erstellte Handreichung mit dem Titel:
    „Kinder und Jugendliche als Mitbetroffene von Gewalt in Paarbeziehungen – Empfehlung für Jugendämter“ zielt vor allem darauf ab, Fachkräfte für die Thematik häuslicher Gewalt zu sensibilisieren und die Auswirkungen auf die mitbetroffenen Kinder und Jugendlichen zu verdeutlichen. Darüber hinaus dient die Empfehlung den Jugendämtern als einheitlicher Orientierungsrahmen für die Qualitätsentwicklung im Rahmen „Schutz vor häuslicher Gewalt“. Zudem bietet der LVR Fort- und Weiterbildungsangebote für Mitarbeitende an und informiert über Plakate mit entsprechenden Hilfetelefonnummern in den öffentlichen Bereichen der Bürogebäude über Hilfeangebote.
    Die Ausstellung ist im LVR-Landeshaus, Kennedy-Ufer 2, 50679 Köln, vom 8. bis 22. November 2022 täglich von 10 bis 18 Uhr für Besucher*innen geöffnet. Der Eintritt ist frei.

    Weiterführende Informationen: www.frauen-helfen-frauen-ev.org/wanderausstellung/

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • DIE LINKE fordert eine Citytax („Bettensteuer“)

    DIE LINKE fordert eine Citytax („Bettensteuer“)

    Die sogenannte „Bettensteuer“ war vor rund 12 Jahren eine kommunale Reaktion auf die schwarz-gelben Steuergeschenke für Hotels im Bund.

    Fast seit dieser Zeit steht sie auch in Mönchengladbach als Haushaltssanierungsmaßnahme auf dem Plan. Auf ihre Umsetzung wurde jedoch unter anderem wegen der Rechtsunsicherheit verzichtet. Seit Mai diesen Jahres ist sie nun nicht nur für private Übernachtungen rechtssicher zu erheben, sondern sogar für geschäftliche. Durch diese Erweiterung sieht DIE LINKE das Verhältnis zwischen Aufwand zu Ertrag deutlich positiver und meint eine Stadt dürfe nicht auf diese zusätzliche Einnahmequelle verzichten.

    In Städten die bereits seit Jahren die „Bettensteuer“ erheben liegt der Satz nicht selten oberhalb von 5% je Übernachtung. In Anbetracht der aktuellen Situation von Pandemie, Krieg und der daraus resultierenden Inflation hält die Linksfraktion es für angebracht den Satz niedriger anzusetzen.
    Jedoch leidet der städtische Haushalt unter diesen Bedingungen gleichermaßen. Deswegen ist es nach Ansicht der Linken gerechtfertigt  Menschen von Außerhalb an den Kosten der lokalen Infrastruktur zu beteiligen, die sie ja auch nutzen.

    „Diese einer Kurtaxe ähnliche Abgabe ist unter verschiedenen Namen bekannt und kann nicht Zweckgebunden erhoben werden“, erläutert der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Sie kommt dem allgemeinen Haushalt zugute. Wir halten deswegen den Namen Citytax für zielführend. Und da diese Abgabe bei Reisenden ansetzt, schafft sie eine echte Mehreinnahmen für die ganze Stadtgesellschaft.“

    Die vorsichtige Schätzung der Linken geht von knapp 400.000,- Euro Mehreinnahmen aus.
    „Flensburg mit seinen 90.000 Einwohnenden ist nicht gerade als touristische Hochburg bekannt“, sagt Schultz, „Dort werden zwischen 300.000,- und 450.000,- jedes Jahr vereinnahmt. Bei Städten wie Berlin geht die Summe in einen mittleren, zweistelligen Millionen Bereich.
    Die tatsächlich zu erzielten Einnahmen für die Vitusstadt dürften also deutlich höher als in unserem Antrag genannt liegen, gerade wenn es Borussia wieder schaffen sollte in einem europäischen Wettbewerb zu spielen.“

    Den Antrag mit den Berechnungen und weiteren Fakten gibt es hier abzurufen:
    http://www.linksfraktion-mg.de/images/stories/docs/20221026_antrag_haushalt_citytax.pdf

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Zwei besondere Jubiläen stehen in St. Helena, MG-Rheindahlen an

    Zwei besondere Jubiläen stehen in St. Helena, MG-Rheindahlen an

    200 Jahre Kirchenchor St. Helena und 40 Jahre Reinhold Richter Kantor an St. Helena.

    Anlässlich dieser beiden Jubiläen gibt es am Samstag, 12. November um 16.00 Uhr eine FESTMESSE.

    Die Messe wird musikalisch gestaltet vom Kirchenchor St. Helena, den Organisten Willi und Karl Hütz an der Seifert-Orgel, einer Bläsergruppe des Musikvereins Erkelenz und Jochen Büttner an der Pauke unter der Leitung von Kantor Reinhold Richter. Neben Pfarrer Josephs werden Prof. em. Dr. Albert Gerhards und Pf. i. R. Hans -Ulrich Rosocha (Festpredigt) dem Gottesdienst vorstehen.

    Tags darauf findet am Sonntag, 13. November 2022 um 17.00 Uhr in St. Helena ein Konzert Reinhold Richter & Friends statt.
    Dazu hat Reinhold Richter einige langjährige musikalische Weggefährten eingeladen: Anette Maiburg | Querflöte, Stefanie Kunschke | Sopran, Johanna Brinkmann | Violine, Tanja Tomiska | Violine, Albert Hametoff | Viola, Jochen Büttner | Pauke und Udo Witt | Orgel.

    Es erklingen Werke von G. F. Händel, J. Blanco, G. Veracini, R. Bartmuss, R. Strauss, M. Skoryk u. a.

    Einlass: 16.15 Uhr

    Der Eintritt ist frei – Kollekte am Ausgang zugunsten der Kirchenmusik von St. Helena.

    Weitere Informationen unter www.helenamusik-rheindahlen.de

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • FDP Mönchengladbach unterstützt Forderung der Landes-FDP nach Wiedereinführung von regelmäßigen Schuleingangsuntersuchungen

    FDP Mönchengladbach unterstützt Forderung der Landes-FDP nach Wiedereinführung von regelmäßigen Schuleingangsuntersuchungen

    Bedingt durch die Pandemie fiel in den vergangenen beiden Jahren die gesetzlich vorgeschriebene „Reihenuntersuchung zur Einschulung“ vielfach wegen Überlastung der Gesundheitsämter aus. ÄrztInnen des zuständigen Gesundheitsamtes stellen dabei u. a. den allgemeinen Gesundheitszustand eines Kindes zur Aufnahme in die Schule fest.

    Die FDP Mönchengladbach unterstützt den Antrag der FDP NRW an die Landesregierung, die Schuleingangsuntersuchungen flächendeckend wieder verpflichtend einzuführen und evtl. nicht oder unvollständig durchgeführte Untersuchungen nachzuholen. 

    Gisela König-Wilms, stellvertretende Schulsprecherin und ehemalige Lehrerin, unterstützt den Antrag: „Die meisten Kleinen sind qualifiziert, wenn sie angemeldet werden. Die Reihenuntersuchungen bieten eine der wenigen Möglichkeiten, den Kindern, die noch Defizite haben sollten, frühzeitig geeignete Förderungen zukommen zulassen.“

    Der stellvertretende Kreisvorsitzende Patrick Lademann-Peters, Vater von zwei Kindern, gibt zu bedenken, dass durch fehlende Schuleingangsuntersuchungen evtl. auch Kinder eingeschult würden, die noch nicht schulreif seien. „Es ist fraglich, ob das Lehrpersonal zeitlich überhaupt in der Lage ist, bei diesen Kindern die notwendige Unterstützung zu leisten. Die Priorisierung von Untersuchungen als Folge von Corona muss jetzt ein Ende haben.“

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bäckereien über den Winter für die Zukunft retten

    Bäckereien über den Winter für die Zukunft retten

    Bei einem Termin vor Ort konnte der Bäckermeister Herbert Hannen der Bundestagsabgeordneten Kathrin Henneberger (Bündnis90/DieGrünen) und dem Bürgermeister Hajo Siemes von seinen Problemen berichten.

    v.l.: Hajo Siemes, Kathrin Henneberger, Herbert Hannen

    Sie versprachen, sich weiter für die Unterstützung vor allem auch für kleinere Familienunternehmen einzusetzen.

    Bäckereien und andere Gewerke der Lebensmittelherstellung stehen unter Druck. Nach Corona machen nun die hohen Energiepreise und gestiegenen Getreidepreise durch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine den Betrieben zu schaffen. Besonders trifft es die „Kleineren“ – also einzelne Bäckereien statt große Ketten. Genau diese sind aber in Dörfern oder Stadtteilen besonders wichtig, für die Versorgung mit qualitativer Backware und Bewahrung der Handwerkskunst.

    Ein solcher Bäcker befindet sich in Giesenkirchen, Mönchengladbach.
    Das Back-Café Hannen ist ein vererbter Familienbetrieb seit der Eröffnung im Jahr 1956. Herbert Hannen (Junior) übernahm die Bäckerei von seinen Eltern. Das Back-Café Hannen im Zentrum von Giesenkirchen ist ein wichtiger soziale Treffpunkte und bedeutender Teil kultureller Identität. Nicht umsonst wird die deutsche Brotkultur seit 2014 mit ca. 3.200 eingetragenen Brotsorten zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO gezählt.

    Von der Energiekrise ist das Lebensmittelhandwerk, auch das Back-Café Hannen, besonders stark getroffen. Die hohen Kostensteigerungen bei Energie und den Rohstoffen können nicht voll weitergegeben werden, weil die Kunden aufgrund der hohen Inflation auf die Discounter ausweichen. Für viele Backbetriebe geht es um ihre wirtschaftliche Existenz, manche stehen nach jahrzehntelanger Arbeit und Tradition in der Familie vor der Betriebsaufgabe.

    „Wir wollen, dass das Back-Café Hannen und die vielen weiteren guten Backstuben in Mönchengladbach erhalten bleiben. Dafür braucht es eine Entlastung für die erhöhten Energiepreise auch für Bäckereien. Eine dafür wichtige Maßnahme ist die Strompreisbremse: Aus den Einnahmen der geplanten Zufallsgewinnabschöpfung werden wir eine Strompreisbremse für den Basisverbrauch der privaten Haushalte und kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) finanzieren. Damit werden wir die Strompreise senken und Verbraucher*innen und KMU gezielt entlasten“, verspricht Kathrin Henneberger und will sich dafür im Bundestag einsetzen.

    Um insgesamt gut durch diesen und die nächsten Winter zu kommen ist es außerdem notwendig Maßnahmen zur Energieeffizienz und Einsparungen voranzubringen sowie die Erneuerbaren Energien auszubauen. Diese machen uns unabhängig von Diktatoren wie Putin und verhindern, dass weiter klimaschädliche fossile Rohstoffe zur Energiegewinnung verbrannt werden. „Um auch in der Zukunft gutes und genügend Brot zur Verfügung zu haben, wird es existenziell sein, die Klimakrise und die damit verbundenen Ernteausfällen zu verhindern. Die Krisen unserer Zeit lassen sich nur gemeinsam lösen – und die Bäckereien unserer Nachbarschaft dürfen dabei nicht vergessen werden“, sagte Hajo Siemes abschließend.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • GEM: Veränderte Abfuhr nach Allerheiligen

    GEM: Veränderte Abfuhr nach Allerheiligen

    Die GEM macht auf einen veränderten Rhythmus bei der Abfallabholung aufmerksam. Die Termine verschieben sich nach Allerheiligen um jeweils einen Tag nach hinten.

    Am Dienstag, 1. November, wird wegen des Feiertags kein Abfall abgeholt.

    Am Mittwoch, 2. November, werden die Termine von Dienstag nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 4, die Biotonnen in den Bezirken 5 und 7, die Papiertonnen im Bezirk 3 und die Gelben Tonnen im Bezirk 6 geleert.

    Am Donnerstag, 3. November, werden die Termine von Mittwoch nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 3, die Biotonnen in den Bezirken 2 und 8, die Papiertonnen im Bezirk 1 und die Gelben Tonnen im Bezirk 4 geleert.

    Am Freitag, 4. November, werden die Termine von Donnerstag nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 10, die Biotonnen in den Bezirken 4 und 9, die Papiertonnen im Bezirk 5 und die Gelben Tonnen im Bezirk 2 geleert.

    Am Samstag, 5. November, werden die Termine von Freitag nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 8, die Biotonnen in den Bezirken 1 und 10, die Papiertonnen im Bezirk 7 und die Gelben Tonnen im Bezirk 9 geleert.

    Keinen Termin verpassen

    Alle Termine können im Online-Abfuhrkalender nachgelesen werden, der im Internet unter www.mags.de zu finden ist. Dort lassen sich alle Termine per ICS-Datei downloaden und in vorhandene Outlook-Kalender integrieren. Diese ICS-Datei kann auch als Datenquelle für Sprachassistenten genutzt werden.

    Ganz einfach geht es auch mit der mags-App. Hier können sich Nutzer*innen ihren individuellen Abfallkalender auch für mehrere Adressen anlegen. Erinnerungen für die Abfuhr von Restmüll, Bio- undPapierabfällen sowie der Gelben Tonnen sind ebenso möglich wie die Erinnerungen anSonderabfuhren von Grünabfällen, Elektrokleingeräten und Weihnachtsbäumen.Erinnerungen kommen per Push-Mitteilung auf dem Mobilgerät des Anwenders zum vonihm gewählten Zeitpunkt an. Einmal antippen und die App öffnet sich und führt zu den gewünschten Informationen. Die App ist unterdem Stichwort „mags-App“ in allen App-Stores kostenfrei verfügbar.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Zonta: Second Hand zugunsten von Menschen mit Behinderung

    Zonta: Second Hand zugunsten von Menschen mit Behinderung

    Der diesjährige Verkauf von hochwertiger Second-Hand-Kleidung durch den Zonta Club MG 1 zugunsten des Christkindlmarktes startet in diesem Jahr am Mittwoch, 02. November und endet am Donnerstag, 24. November.

    In dieser Zeit stehen die Türen des Menge-Hauses (Eingang Fliethstraße 69) jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 10 – 12 Uhr sowie jeden Donnerstag von 18 – 20 Uhr allen Shopping-Interessierten offen.

    Mit dem Erlös unterstützt Zonta 1 im Rahmen des Christkindlmarkts zahlreiche Einrichtungen für Menschen mit Behinderung in Mönchengladbach.
    Zum Verkauf steht alles von sportlichen Pullovern, Hosen und Tüchern über Kostüme und Hosenanzüge bis hin zu eleganter Abendgarderobe. Handtaschen und Schuhe gehören ebenfalls zum Angebot.
    Auch Designerstücke finden sich nicht wenige im Fundus des Service-Clubs.
    Zonta MG 1 ist ein Service-Club berufstätiger Frauen aus Mönchengladbach und Umgebung.
    Einen Stand mit einer Auswahl des Second-Hand-Bestandes wird es auch auf dem Christkindlmarkt selber geben, der für Samstag, 26.11. auf dem Kapuzinerplatz geplant ist.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Wer kontrolliert die Ernergiesparmaßnahmen in der Stadt?

    Wer kontrolliert die Ernergiesparmaßnahmen in der Stadt?

    Seit dem 1. September 2022 sind aufgrund der Energiekrise bundesweit verschiedene Energiesparmaßnahmen wie das Abschalten der Leuchtreklamen ab 22.00 Uhr vorgeschrieben.

    Die Einhaltung der Vorschriften müssen natürlich auch überprüft werden. Die Kommunen schaffen das nicht alleine und haben sich an die Landesregierung gewandt; die fühlt sich einmal mehr nicht zuständig.

    Die Landes-SPD schreibt dazu:

    „Und wieder überlässt die Landesregierung die Arbeit anderen und duckt sich weg. Es kann nicht sein, dass sich die grüne Landesenergieministerin Mona Neubaur weigert, die absolut notwendigen Energiesparmaßnahmen ihres Parteifreundes, Bundesenergieminister Robert Habeck, in Nordrhein-Westfalen auch zu überprüfen. Das ist ein erneuter Beleg für die Weigerung der schwarz-grünen Koalition Verantwortung zu übernehmen. Wieder zeigt der Finger auf andere, in diesem Fall auf die Kommunen – als hätten sie durch Corona, die Unterbringung der geflüchteten Menschen und allen anderen aktuellen Herausforderungen nicht schon genug zu tun. Jetzt sollen die Städte und Gemeinden auch noch ‚Lampenpolizei‘ sein. Wo bleibt die eigene Verantwortung der Landesregierung? Wofür braucht es diese Landesregierung, die für nichts zuständig sein will? In Zeiten wie diesen wird es immer wieder Vorschriften und Erlasse geben, die ausnahmsweise nicht bis hinter das letzte Komma alles regeln. Da hilft es nicht, die Hände in den Schoß zu legen. Das Land muss die Probleme anpacken.“

    PM der Landes-SPD

    In Mönchengladbach wird seitens der Verwaltung aktuell keine Kontrolle durchgeführt.

    Auf Nachfrage antwortet die Pressestelle der Stadt schriftlich:

    Mit dem Thema Kontrollen und Sanktionen bei der Umsetzung der von der Bundesregierung beschlossenen Verordnungen haben sich die Stadt Mönchengladbach ebenso wie der Städtetag als Vertretung der Kommunen beschäftigt. Nach Auswertung der Verordnungen und der Erläuterungen des Bundeswirtschaftsministeriums ist festzustellen:

    1. Die Verordnungen selbst enthalten weder eigene Regelungen noch Verweise, wie und von wem die Verordnungen durchzusetzen sind, oder wie Verstöße geahndet werden. Es gibt dazu auch keinen Bußgeldkatalog.

    2. In der Begründung heißt es: „…für die Durchsetzung der nach dieser Verordnung bestehenden Rechtspflichten werden keine besonderen Regelungen geschaffen; es gelten vielmehr die allgemeinen zivil- und öffentlich-rechtlichen Grundsätze.“

    3. Somit gilt § 4 Abs. 5 des Energiesicherheitsgesetzes (EnSiG), wonach die nach Landesrecht zuständigen Stellen für die Ausführung des Gesetzes und darauf beruhender Rechtsverordnungen zuständig sind. In NRW ist dies die Landesregierung oder von ihr bestimmte Stellen. 3. Eine kommunale Zuständigkeit für den Vollzug der Regelungen gibt es also (derzeit) nicht. Insofern ist die Kontrolle oder Ahndung von Verstößen auch keine Aufgabe des Kommunalen Ordnungsdienstes oder anderer städtischer Stellen.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Gegen die Marginalisierung von Frauen: Pauline-Jaricot-Preis in Höhe von 15.000 Euro geht an 3 Frauen aus Afrika und Asien

    Gegen die Marginalisierung von Frauen: Pauline-Jaricot-Preis in Höhe von 15.000 Euro geht an 3 Frauen aus Afrika und Asien

    Das katholische Hilfswerk missio Aachen hat am heutigen Sonntag der Weltmission drei Frauen aus dem Globalen Süden für ihre innovative und nachhaltige kirchliche Arbeit mit dem Pauline-Jaricot-Preis ausgezeichnet.

    Die Sozialarbeiterin Nathalie Dakuo (Burkina Faso), die Theologin Dr. Nontando Hadebe (Südafrika) und die Ordensfrau Schwester Mary John Mananzan OSB (Philippinen) erhielten den mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preis in einer Feierstunde im Montforts-Quartiert in Mönchengladbach.
    Schwester Mary John Mananzan OSB konnte leider nicht persönlich an der von Gisela Steinhauer moderierten Preisverleihung teilnehmen.

    Die Preisträgerinnen Nathalie Dakuo und Dr. Nontando Hadebe appellierten an Gesellschaft und Kirchen weltweit, sich gegen die Marginalisierung von Frauen in ihren jeweiligen Kulturen und Heimatländern einzusetzen. Diese Marginalisierung habe vielfältige Ursachen. Die südafrikanische Theologin Dr. Hadebe wies auf die hohe Gewaltrate gegen Frauen in ihrer Heimat hin. Diese resultiere aus einem unhinterfragten gesellschaftlichen Bewusstsein, das Frauen die Rolle zuspreche, sich Männern unterzuordnen und auch in schlimmsten Situationen zu Hause auszuhalten. „Aufgabe der Theologie ist es, diese Rollenbilder aufzubrechen und das Bewusstsein zu verändern, damit sich etwas verändert. Genau das machen wir“, sagte Dr. Hadebe in Mönchengladbach. Sie nahm dabei auch die Kirche in die Pflicht. „Die Kirche in Südafrika hat zur Zeit der Apartheid gesagt, dass dies gegen den Willen Gottes verstößt. Genauso verstößt die Geringachtung, die Unterordnung und Gewalt gegen Frauen gegen den Willen Gottes. Kein Mann darf eine Frau schlagen“, so Dr. Hadebe. Die Kirche heute müsse das mit aller Entschiedenheit sagen und so handeln, dass Frauen die gleichen Rechte haben – auch in der Kirche selbst. „Sie müssen alles machen können, was auch Männer in der Kirche machen“, so die Preisträgerin.

    Nathalie Dakuo berichtete aus Burkina Faso von den Folgen der jüngsten gewalttätigen, bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen in dem Land. Zwischen 300.000 und 400.000 Mädchen könnten nicht mehr zur Schule gehen. „Das Recht auf Bildung steht in der Verfassung von Burkina Faso, wird aber nicht umgesetzt. Darunter leiden junge Frauen und Mädchen am meisten. Dem müssen wir entgegentreten und es ändern“, sagte die katholische Sozialarbeiterin in Mönchengladbach. Durch ihre Arbeit wolle sie insbesondere junge Frauen mit Kindern fördern und ihnen Selbstbewusstsein und die Fähigkeit vermitteln, durch eine Berufsausbildung selbst Geld verdienen auf eigenen Beinen stehen zu können. „Es kommen immer mehr Binnenflüchtlinge zu uns in unser Haus, darunter meistens Frauen. Sie brauchen jetzt Hilfe, das ist eine Herausforderung für uns“, so Dakuo.

    Schwester Mary John Mananzan OSB bedankte sich mit einem kurzen Video für den Pauline-Jaricot-Preis. Sie rief alle Frauen und Ordensfrauen in der Weltkirche auf, weiter Seite an Seite für die Menschenwürde und Rechte der Frau einzutreten.

    Missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener dankte allen Preisträgerinnen für deren Einsatz. „Mit dem Pauline-Jaricot-Preis wollen wir Frauen der Weltkirche sichtbar machen, die Not sehen und sich nicht damit abfinden. Sie bilden Netzwerke, um den Menschen zu helfen. Sie setzen auf die Fähigkeiten und Kräfte jedes einzelnen Menschen, um das Leben aller zu verbessern“, so Pfarrer Bingener. „Wir spüren heute angesichts des Krieges in der Ukraine so viel Ohnmacht. Wir können etwas gegen diese Ohnmacht tun, wenn wir solidarisch sind. Für diese Hoffnung stehen die von uns ausgezeichneten Frauen“, sagte der missio-Präsident weiter.

    Im Namen der Jury dankte Annkathrin Meyer aus dem Bundesvorstand der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) allen drei ausgezeichneten Frauen. „Was den Einsatz der Preisträgerinnen für mich aber noch einmal hervorhebt ist, dass sie aus ihrem tiefen Glauben, der intensiven Nächstenliebe zu anderen Menschen und rastlos selbstlos handeln“, so Meyer. Die Jury durfte aus 19 Bewerbungen für den Preis auswählen. „In unseren Gesprächen wurde schnell deutlich, dass jede der Frauen mindestens einen Preis verdient hat und dass wir jede von ihnen hätten auszeichnen können. Mir ist deshalb an dieser Stelle wichtig zu betonen, dass wir uns nicht gegen die Ehrung der Nominierten, sondern für das Hervorheben von drei Projekten entschieden haben“, so Meyer.

    Der neue missio-Preis ist benannt nach der Französin Pauline-Marie Jaricot (1799 bis 1862), die im Mai dieses Jahres seliggesprochen wurde. Mit etwa 18 Jahren initiierte sie eine stetig wachsende Bewegung, die Spenden für die Mission in Afrika und Asien sammelte und dabei auch neue Methoden der Missionspublizistik nutzte. Aus diesem sozialen, missionarischen Netzwerk sind die heutigen rund 120 weltweiten Internationalen Katholischen Missionswerke missio hervorgegangen. Mit dem Pauline-Jaricot-Preis würdigt missio Frauen aus Afrika, Asien und Ozeanien, die mit Erfindungsreichtum die befreiende Kraft des christlichen Glaubens als „Paulines Schwestern“ leben und das Leben der Menschen langfristig verbessern.

    Hier mehr Informationen zu den Preisträgerinnen und der Jury

    Nathalie Dakuo baut ein Haus der Hoffnung für Alleinerziehende

    Nathalie Dakuo aus Burkina Faso leitet das „Haus Yorosin“ (Haus der Hoffnung). Sie wollte es nicht länger hinnehmen, dass alleinerziehende und unverheiratete Mütter in ihrer Gesellschaft diskriminiert und angefeindet werden. Sie war überzeugt, dass diese Frauen Hilfe brauchen und sich gegenseitig besser unterstützen können. So baute sie das „Haus Yorosin“ auf. Die Jury überzeugte ihr Einsatz als Laie im Sinne Pauline Jaricots, die konkrete Hilfe vor Ort leistet. Die Pfarrei Maria Himmelfahrt aus Königstein hat Nathalie Dakuo für den Preis vorgeschlagen.

    Dr. Nontando Hadebe koordiniert interreligiöse Bewegung für Geschlechtergerechtigkeit

    Dr. Nontando Hadebe ist Theologin und Aktivistin aus Südafrika.

    Sie arbeitet als internationale Koordinatorin der interreligiösen Bewegung für Geschlechtergerechtigkeit „Side by Side: Faith Movement for gender justice“ und begleitet in der Diözese Johannesburg den Vorbereitungsprozess für die Weltsynode der katholischen Kirche 2023. Während der Corona-Pandemie hat die Preisträgerin mit wöchentlichen Radiosendungen Menschen Mut zugesprochen und sie aus ihrer Einsamkeit geholt. Die Jury beeindruckt, dass Dr. Nontando Hadebe ein ständig wachsendes Netz an Theologinnen aufgebaut hat, um das Thema Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche zu etablieren und dabei zwischen verschieden Positionen und Glaubenstraditionen klug vermittelt. Vorgeschlagen wurde die Preisträgerin durch Dr. Regina Heyder (KDFB) und Dr. Margit Eckholt (Universität Osnabrück).

    Schwester Mary John Mananzan OSB ist Kämpferin für Menschenrechte

    Schwester Mary John Mananzan OSB setzt sich seit über 60 Jahren auf den Philippinen gegen soziale Ungerechtigkeit und für Demokratie, Geschlechtergerechtigkeit und Menschenrechte in ihrer Heimat Philippinen ein. Beispielsweise mit einer eigenen Fernsehshow erreicht sie Millionen von Menschen. Der Kampf gegen sexuelle Gewalt an Frauen ist ihr ein besonderes Anliegen. Ihr politische Einsatz hat die missio-Partnerin auch schon oft in persönliche Gefahr gebracht. Wie Pauline Jaricot zu ihrer Zeit nutzt Schwester Mary John Mananzan OSB neue Methoden der Mobilisierung einer Bewegung und der Kommunikation, wie die Jury hervorhob. Vorgeschlagen für den Preis wurde sie vom Deutschen Komitee des Weltgebetstags der Frauen (Stein).

    Jury mit Patricia Kelly wählt Paulines Schwestern aus

    Insgesamt wurden aus Deutschland 19 Vorschläge für den Pauline-Jaricot-Preis eingereicht. Die Jury aus Patricia Kelly (Sängerin), Dr. Maria Flachsbarth (KDFB), Mechthild Heil (kfd), Schwester Aloisia Höing SMMP, Annkathrin Meyer (DPSG), Weihbischof Ludwig Schepers (Essen) und missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener, hat die Vorschläge bewertet und die drei Preisträgerinnen ausgewählt.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mahnwache am Montag, 31.10.2022, von 11.00 Uhr bis 13.30 Uhr, vor dem Wahlkreisbüro: Dr. Günter Krings, MdB, CDU, Regentenstraße 11, 41061 Mönchengladbach.

    Mahnwache am Montag, 31.10.2022, von 11.00 Uhr bis 13.30 Uhr, vor dem Wahlkreisbüro: Dr. Günter Krings, MdB, CDU, Regentenstraße 11, 41061 Mönchengladbach.

    Es gibt Stadtteile in Mönchengladbach, in denen fast jedes zweite Kind unterhalb der Armutsgrenze lebt. Wer regelmäßig durch Mönchengladbach geht, kennt die Gesichter der zahlreichen Pfandflaschen-Sammler. Mehr als zwei Millionen Menschen können sich in Deutschland keine Lebensmittel leisten und gehen zur Tafel. Die Mönchengladbacher Tafel verhängte im Juni einen Aufnahmestopp für Neukunden.

    Wir fordern einen Regelsatz von 600 Euro!

    Von höheren Regelsätzen profitieren nicht nur Arbeitslose, sondern auch mehr als eine Million Rentnerinnen, die Grundsicherung beziehen. Das Gleiche gilt für die 860.000 sogenannten Aufstockerinnen, also Erwerbstätige, die zusätzliche Leistungen beziehen und 1,5 Millionen betroffenen Kindern.
    „Herr Dr. Krings lassen Sie in diesen schweren Zeiten die Mönchengladbacher nicht allein.
    Stehen Sie an unserer Seite für ein faires Existenzminimum von dem ALLE satt werden.“

    aus Schreiben Herr Wasilewski v. 23.10.22
    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Zwischenzeit

    Zwischenzeit

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit.
    Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 48. Mal am Freitag, 28. Oktober 2022 um 15.30 Uhr

    in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    Musik und Texte zum Thema

    „MARIA IM OKTOBER“

    Andrea Richter, Sprecherin

    Reinhold Richter, Orgel

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • EP fordert Ladestationen für E-Autos alle 60 km

    EP fordert Ladestationen für E-Autos alle 60 km

    Um klimaneutral zu werden, fordern die Abgeordneten EU-weit alle 60 km eine Ladestation für E-Fahrzeuge und alle 100 km eine Wasserstofftankstelle. Schiffe sollen weniger CO2 ausstoßen.

    Am Mittwoch hat das Europäische Parlament in Straßburg seine Position zu EU-Vorschriften verabschiedet für mehr Ladestationen und alternative Tankstellen etwa für Strom oder Wasserstoff für Autos, Lastwagen, Züge und Flugzeuge. So soll die Zahl klimafreundlich betriebener Fahrzeuge steigen.

    Die neuen Vorschriften sind Teil des Fit for 55-Pakets für 2030, mit dem die EU ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 senken will.

    Mehr Ladestationen und alternative Tankstellen
    Die Abgeordneten einigten sich darauf, verbindliche nationale Mindestziele für den Ausbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe festzulegen. Die Mitgliedstaaten müssen bis 2024 einen Plan vorlegen, wie sie diese Ziele erreichen wollen.

    Laut dem angenommenen Text soll es bis 2026 alle 60 Kilometer entlang der Hauptverkehrsstraßen der EU mindestens eine Ladestation für Elektroautos geben. Die gleiche Anforderung würde für Lkw und Busse gelten, allerdings nur auf TEN-T-Kernnetzen und mit leistungsfähigeren Stationen. Ausnahmen gibt es für Regionen in äußerster Randlage, Inseln und Straßen mit sehr geringem Verkehrsaufkommen.

    Die Abgeordneten schlagen außerdem vor, mehr Wasserstofftankstellen entlang der Hauptverkehrsstraßen der EU einzurichten. Sie sollen alle 100 Kilometer erreichbar sein statt alle 150 Kilometer, wie von der Kommission vorgeschlagen. Umgesetzt werden soll dies bis 2028 statt bis 2031, wie von der Kommission geplant.

    Einfaches Aufladen
    Alternative Tankstellen sollten für alle Fahrzeugmarken zugänglich sein und die Bezahlung sollte einfach und per Kreditkarte möglich sein. Sie sollten den Preis pro Kilowattstunde oder pro Kilogramm anzeigen und dieser sollte erschwinglich und vergleichbar sein. Die Abgeordneten fordern außerdem, dass bis 2027 eine EU-Datenbank zu alternativen Kraftstoffen eingerichtet wird, um Informationen über die Verfügbarkeit, die Wartezeiten und die Preise an verschiedenen Tankstellen in ganz Europa verfügbar zu machen.

    Nachhaltige Kraftstoffe für den Seeverkehr
    In einer weiteren Abstimmung haben die Abgeordneten auch ihren Standpunkt zu neuen EU-Vorschriften für erneuerbare und kohlenstoffarme Kraftstoffe im Seeverkehr angenommen. Das Parlament fordert, dass die Seeschifffahrt ihre Treibhausgasemissionen ab 2025 um 2 Prozent, ab 2035 um 20 Prozent und ab 2050 um 80 Prozent gegenüber dem Stand von 2020 reduziert. Die Kommission hatte jeweils eine Reduzierung um 13 Prozent und 75 Prozent vorgeschlagen.

    Dies würde für Schiffe mit mehr als 5000 Bruttoregistertonne gelten, die für 90 Prozent der CO2-Emissionen in der Seeschifffahrt verantwortlich sind. Die Reduktionsziele würden für die gesamte an Bord verbrauchte Energie in oder zwischen EU-Häfen gelten. Wenn der Abfahrts- oder Ankunftshafen außerhalb der EU oder in deren Regionen in äußerster Randlage liegt, dann würden die Reduktionsziele für auf Reisen verbrauchte Energie noch immer zu 50 Prozent gelten.

    Die Abgeordneten fordern auch, dass in der Seeschifffahrt ab 2030 mindestens 2 Prozent erneuerbare Kraftstoffe verwendet werden. Container- und Fahrgastschiffe sollen ab 2030 während der Liegezeit in den wichtigsten EU-Häfen Landstrom nutzen. Dies würde die Luftverschmutzung in den Häfen erheblich reduzieren.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Ultra-cool: Nordkurve aktiv spendet 1.900 € an das Projekt u25

    Ultra-cool: Nordkurve aktiv spendet 1.900 € an das Projekt u25

    Wer denkt bei „Nordkurve aktiv“ direkt an soziales Engagement und Spenden-Tätigkeit?

    Genau diesen Zusammenhang gibt es aber, und zwar bereits seit 12 Jahren. Markus Terhaag und Fabian Spiecker von der „Nordkurve Aktiv“ waren jetzt zu Gast beim Reha-Verein, um eine Spende von 1.900 € für das Projekt u25 zu übergeben.

    Wie es dazu kam:
    Markus Terhaag radelt auf dem Weg zur Arbeit regelmäßig über die Lüpertzender Straße. Dabei fielen ihm die plakativen grünen Schilder an den Fenstern und über der Eingangstür auf, und irgendwann hielt er einfach an und fragte nach. Das gemeinsame Projekt von Reha-Verein und Jobcenter Mönchengladbach zur Unterstützung von wohnungslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen fand sein Interesse und er stellte es den anderen Aktiven vor. Und es passte, denn bei der Nordkurve aktiv möchte man insbesondere Kinder und Jugendliche in Mönchengladbach und im näheren regionalen Umfeld unterstützen.

     „Nordkurve aktiv“ ist aus der Fanszene von Borussia Mönchengladbach entstanden. Zum harten Kern gehören aktuell 14 Personen, die sich um die eigenen Produkte, Verkäufe und Spenden kümmern, berichtet Fabian Spiecker. Mit ihrem Engagement sind sie nicht allein: Im Stadion treffen sich regelmäßig 15.000 – 17.000 Menschen, die sich im weiteren Sinne zur Nordkurve zählen. Und dort gibt es eine hohe Bereitschaft zu sozialem Engagement und zur Unterstützung der Aktivitäten, ein „riesiges Potential“. Auch Fanclubs von außerhalb und Profi-Spieler beteiligen sich bei den Spenden.

    Regelmäßige Aktionen:
    Bei den Heimspielen platziert man an den Ausgängen jeweils 8 große Tonnen, wo man leere Pfandbecher einwerfen und so das Pfand von 2,00 € je Becher spenden kann. Da kommt ganz schön was zusammen.  Die Spendengelder kommen jährlich wechselnden Einrichtungen und Projekten zugute, aus aktuellem Anlass wurde auch für die Überschwemmungsopfer im Ahrtal und für die Ukraine gespendet. In jedem Jahr werden aber auch Nikolaustüten gepackt, die dann an soziale Einrichtungen verteilt werden. Auch der Verkauf des eigenen Jahreskalenders fließt in den Spendentopf.

    Die zusätzliche Finanzspritze ist bei der niedrigschwelligen Unterstützung und Begleitung von wohnungslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen natürlich hoch willkommen. Und nicht nur das: die Info über die Anlaufstelle in der Fanszene und eine gegenseitige Vernetzung sind auch für diejenigen hilfreich, die velleicht auf der Suche nach Unterstützung sind. 
    Tobias Henke, Projektkoordinator u25 und Sascha Schallenburger, Bereichsleiter im Reha-Verein, bedankten sich herzlich für die Spende.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!