Autor: Redaktion

  • Andreas Terhaag MdL: Inklusionscheck NRW unterstützt die Inklusion vor Ort – unkompliziert und unbürokratisch.

    Andreas Terhaag MdL: Inklusionscheck NRW unterstützt die Inklusion vor Ort – unkompliziert und unbürokratisch.

    Wie das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales nun mitteilte, werden auch 2021 wieder Maßnahmen zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen über das Förderprogramm „Inklusionscheck NRW“ unterstützt. Insgesamt werden 600.000,00 Euro hierfür bereitgestellt, mit denen Vereine, Organisationen und Initiativen eine Pauschalförderung in Höhe von 2.000,00 Euro beantragen können.

    300 inklusive Projekte können dieses Jahr mit den Geldern unbürokratisch unterstützt werden. Zu den geförderten Maßnahmen zählen der Einsatz von Gebärdendolmetschern, die Erstellung von Informationsmaterialien in Leichter Sprache, barrierefreie Gestaltung von Webseiten, Anschaffung mobiler Rampen und vieles Weiteres.

    Andreas Terhaag; FDP

    „Der Inklusionscheck NRW ist ein tolles Hilfsprogramm zur Inklusion vor Ort, da er unkompliziert und unbürokratisch den Vereinen und Organisationen Gelder zur Verfügung stellt. Besonders kleinere Vereine profitieren hiervon ungemein. Gerade diese tragen wesentlich dazu bei, dass das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung im Sinne gleichberechtigter Teilhabe verbessert wird“, so Andreas Terhaag, Abgeordneter für die Freien Demokraten im Landtag Nordrhein-Westfalens.

    Auf der Seite www.inklusionscheck.nrw.de können barrierefrei Förderungen beantragt und sich über die Fördervoraussetzungen informiert werden.

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  • Mönchengladbacher steuert SPD-Regionalratsfraktion

    Mönchengladbacher steuert SPD-Regionalratsfraktion

    Michael Hildemann, langjähriges Mitglied im Regionalrat bei der Bezirksregierung Düsseldorf, ist von der SPD-Fraktion zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt worden.

    Hildemann, bisher stellvertretender Vorsitzender, folgt Günter Wurm (Düsseldorf), der aus Altersgründen für diese Funktion nicht wieder zur Verfügung stand.
    Der Regionalrat, in dem alle kreisfreien Städte und Kreise der Planungsregion Düsseldorf vertreten sind, legt die planungsrechtlichen Grundlagen für alle Flächennutzungspläne und damit für die gesamte Bauleitplanung. So wird dort im groben Raster entschieden, in welchen Bereichen einer Kommune Wohnungsbau oder Gewerbe angesiedelt werden darf. Darüber hinaus setzt der Regionalrat in einer Vielzahl von Förderprogrammen (Städtebau, Stadtentwicklung, Mobilität, Kultur u.a.) die Prioritäten. Von diesen Festlegungen weicht die Landesregierung in der Regel nicht ab.

    „Ich freue mich auf diese Aufgabe. Gerade im Hinblick auf den Strukturwandel im Rheinischen Revier stehen viele Entscheidungen an, die regional gut miteinander abgestimmt sein müssen. Über lange Zeit endete der Blick an den Grenzen von Mönchengladbach. Nur im kommunalen Konsens werden wir von dem Umbruch gewinnen bzw. die Lasten gerecht verteilt bekommen“, so Hildemann.

    Ihm zur Seite stehen als stellvertretende Vorsitzende Sigrid Eicker (Kreis Kleve) und Rainer Thiel (Kreis Neus).

    Janann Safi, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, freut sich über die Nominierung von Michael Hildemann und betont mit Blick auf die städtebauliche Entwicklung Mönchengladbachs die Bedeutung eines engen Austauschs: „Mit Michael Hildemann hat die SPD-Fraktion im Regionalrat einen hervorragenden Experten in der Struktur- und Regionalplanung sowie der Stadtentwicklung. Wir freuen uns, dass wir die Zusammenarbeit weiter intensivieren können. Gerade für das Thema Wohnbebauung sowie die Ausweisung von Gewerbeflächen sind wir als Stadt auf eine gute Verzahnung zum Regionalrat angewiesen. Im Sinne Mönchengladbachs wollen wir diese Themen mit den Akteuren vor Ort angehen. “

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  • Thomas Kutschaty und die SPD sind startklar für NRW – Heinrichs erneut in den Landesvorstand gewählt

    Thomas Kutschaty und die SPD sind startklar für NRW – Heinrichs erneut in den Landesvorstand gewählt

    „Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Die NRWSPD hat mit ihrem digitalen Parteitag gezeigt, dass sie nicht nur technisch auf der Höhe der Zeit ist. Die Bewerbungsrede von Thomas Kutschaty hat deutlich gezeigt, dass er einen klaren Kompass für ein soziales und gerechtes Land hat.“, so die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete und Unterbezirksvorsitzende Gülistan Yüksel. „Für bezahlbare Mieten, beste Bildung, Klimaschutz und zukunftsfähige Wirtschaftsmodelle hat die NRWSPD die richtigen Pläne.“, erklärt Yüksel.

    Thomas Kutschaty, gleichzeitig auch Fraktionsvorsitzender im Landtag, erreichte bei seiner Kandidatur für den Landesvorsitz 90,5 Prozent. Gülistan Yüksel gratuliert im Namen der gesamten SPD Mönchengladbach: „Mit diesem Rückenwind starten wir als NRWSPD in die Wahlkämpfe der kommenden Monate und versammeln uns hinter Thomas Kutschatys Worten: Die Zukunft gehört den Mutigen.“

    Neben dem Landesvorsitzenden wurden auch alle anderen Vorstandsposten besetzt. Aus Mönchengladbach wurde der Oberbürgermeister Felix Heinrichs erneut in den Landesvorstand gewählt. Heinrichs gehört dem Gremium seit 2018 an. „Die große Zustimmung der Delegierten freut mich sehr. Ich möchte meine Erfahrungen aus der praktischen Arbeit vor Ort einbringen, um den Fortschritt im ganzen Land anzutreiben.“, so Heinrichs. „Mönchengladbach steht mit dem Strukturwandel vor einer gewaltigen Herausforderung. Es kommt jetzt darauf an, dass Land und Kommunen gemeinsam an einem Strang ziehen und Innovationen vorantreiben“, fordert Felix Heinrichs.

    „Natürlich möchte ich auch Dörte Schall herzlich gratulieren, die erneut zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt wurde. Ihre Arbeit schätzen wir nicht nur vor Ort als Mönchengladbacher Sozialdezernentin, sondern auch auf Landesebene“, sagt Yüksel.

    Statt in einer großen Veranstaltungshallte kamen die 450 Delegierten aus den einzelnen Kommunen digital zusammen. Nur wenige Menschen waren live im Studio, um den Landesparteitag zu moderieren. Daher müssen die Wahlen noch per Briefwahl bestätigt werden. Aus Mönchengladbach waren Josephine Gauselmann, Felix Heinrichs, Hans-Willi Körfges, Janann Safi und Gülistan Yüksel als Delegierte zugeschaltet.

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  • Erste Ergebnisse „Prekarisierung im Journalismus“

    Erste Ergebnisse „Prekarisierung im Journalismus“

    Im Winter 2020 wurde ein Forschungsprojekt zur Prekarisierung im Journalismus unterstützt. Nun können erste Kernergebnisse der Studie bekanntgegeben werden:

    – Hauptberufliche Journalist*innen verdienen im Durchschnitt rund 2.340 € netto pro Monat. Die Zahl der Niedrigverdiener*innen ist im Vergleich zu vergangenen Studien gestiegen.
    – Mit ihrem Beruf allgemein sind 43% eher zufrieden und 26% sehr zufrieden.
    – Insgesamt 43% der hauptberuflichen Journalist*innen schätzen ihre Arbeitssituation als prekär ein.
    – Die Mehrheit der hauptberuflichen Journalist*innen (58%) stuft ihr aktuelles Arbeitsverhältnis als „eher unsicher“ ein.
    – Drei von fünf Journalist*innen haben berichtet, dass sich ihre Arbeitsbedingungen seit der Corona-Pandemie verschlechtert haben.
    – Die Mehrheit der Journalist*innen (58%) ist der Meinung, dass prekäre Verhältnisse die Qualität des Journalismus bedrohen.**

    Einer detaillierte Auswertung aller Daten für eine wissenschaftliche Publikationwird zur Zeit von der Ludwig-Maximilians-Universität München
    erarbeitet.

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  • Planungen im Gero-Park: Mehr Beton, weniger Bäume

    Planungen im Gero-Park: Mehr Beton, weniger Bäume

    Der Ärger wegen der Umgestaltung des Geroparks wird zunehmend größer: Mitte November vergangenen Jahres hatte die Verwaltung den Mitgliedern der Bezirksvertretung Nord die Entwurfsplanung zur Umgestaltung des Parks rund um den Geroweiher vorgestellt: ein mündlicher Vortrag, garniert mit hübschen Bildern einer neuen Parklandschaft. Was fehlte, waren konkrete Angaben zur Umsetzung der Pläne. „Kein Wort dazu, wie viele Bäume beispielsweise dem Plan direkt oder indirekt als Kollateralschaden zum Opfer fallen“, sagt Klaus Barthels, Fraktionssprecher der Grünen in der BV Nord.

    Im Dezember fragte Barthels deshalb nach bei der Fachverwaltung zu Plänen mit erkennbaren Planungsinhalten. „Es hieß, die Herausgabe von Plänen sei noch nicht möglich und die genaue Anzahl von zu fällenden Bäumen stehe noch nicht fest, da die Planer noch an der abschließenden Ausgestaltung des Parks arbeiten würden“, berichtet er. Die Vorstellung der Pläne, so hieß es, würde in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Nord erfolgen. Es bestehe laut Verwaltung aber die Absicht, so viele Bäume wie möglich zu erhalten und Baumfällungen nur dann durchzuführen, wenn es die Planung z.B. wegen der notwendigen Vergrößerung der Wasserfläche erforderlich mache.

    Klaus Barthels blieb am Ball in der Sache, machte Druck. Ergebnis: Mitte/Ende Januar 2021 wurden die ersten Pläne öffentlich. Und erste Zahlen: 27 Bäume sollen gefällt werden, damit der Raum entsprechend der Planung wirken kann, Sichtachsen als Schneisen durch den Raum einen freien Blick in die Weite ermöglichen, neue Wegeführungen umgesetzt werden können. „Wir sprachen daraufhin mit der Verwaltung und baten, die aus Groko-Zeiten stammende Planung noch mal zu überdenken und den Baumerhalt zu priorisieren“, sagt Fraktionssprecherin Gaby Brenner, der andere Teil der grünen Doppelspitze in der BV Nord. Die Vorschläge der Verwaltung hatten zwischenzeitlich auch etliche kritische Bürger auf den Plan gerufen, die wissen wollten, was da im Geropark vorgeht. „Nach wie vor, Stand heute, liegen der BV Nord keine belastbaren, validen Zahlen und Fakten zum Planungsstand Geropark vor“, stellt Gaby Brenner fest. Genaues Zahlenwerk soll es erst in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung am 21. April geben.

    Klaus Barthels hat die Entwürfe, die es gibt, bereits kritisch betrachtet und festgestellt: 27 Bäume sind konkret bedroht. Mehr noch: „Eine noch nicht erfasste Anzahl von Bäumen wird den Aus-, Um- oder Neubau des Parks auf lange Sicht nicht überleben“, glaubt Baumexperte Barthels. Aus langjähriger Praxiserfahrung weiß er: Schwere Baufahrzeuge werden sich in kurzer Distanz an Bestandsbäumen vorbeischieben, Wege auskoffern, andernorts Boden auffüllen und mit ihrem bis zu 30 Tonnen schweren Gesamtgewicht auch die weit und flach liegenden Baumwurzeln in der Erde zerquetschen. „Es gehört schon eine Menge Chuzpe dazu, diese heraufziehenden Probleme zu ignorieren“, sagt er. Rückzugsgebiete für Wasservögel seien in den Planungen offensichtlich auch verzichtbar. „Nicht verzichtbar zu sein scheint dagegen die Einfassung der neuen Wasserfläche in Beton, einem Baustoff, der mittlerweile auch bei Fachleuten wegen seiner schlechten Klimabilanz keinen guten Ruf mehr hat“, so Barthels mit einigem Sarkasmus.  Die Chance, einen Park mit Bürgern zu planen, vor allem auch denen aus dem Umfeld, sei vertan worden, ergänzt Gaby Brenner. Stattdessen operiere ein norddeutsches Planungsbüro an den Menschen in Mönchengladbach vorbei. Was die beiden Grünen-Politiker fast noch mehr ärgert, ist das Mantra, es würden alle gefällten alten Bäume durch junge, klimaresistente neue ersetzt. Klaus Barthels: „Man muss wohl schon mit der Naivität eines Kindes unterwegs sein, um zu glauben, ein junger Baum sei ein gleichwertiger Ersatz für einen Altbaum, der seit Jahrzehnten dort steht. Eine positive Ökobilanz sieht jedenfalls anders aus.“

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  • Unterstützung in schwierigen Zeiten

    Unterstützung in schwierigen Zeiten

    Die Resonanz auf den Spendenaufruf des Tiergartens ist gut. Zahlreiche Spender*innen solidarisieren sich mit der Einrichtung Am Pixbusch und unterstützen sie finanziell.

    „Diese Hilfe tut uns gut und bestätigt uns in unserer Arbeit“, so Tiergartenleiterin Dr. Katrin Ernst. Sie hofft darauf, bald wieder öffnen zu können: „Zoos und Tierparks haben auch eine soziale Ausgleichsfunktion – gerade in der Pandemie. Und der Sommer hat gezeigt, dass unsere Hygienekonzepte greifen“.

    Wer den Tiergarten unterstützen möchte, kann das tun mit einer Spende auf das Konto IBAN: DE21 3105 0000 0000 0762 65 bei der Stadtsparkasse Mönchengladbach.
    Katrin Ernst bittet darum, keine Tüten mit Obst, Gemüse oder Küchenabfällen vor das Tor zu legen, denn es mangelt nicht an Futter für die Tiere. Als Dankeschön für alle Spender gibt es im Laufe des Jahres eine Einladung zu einer besonderen Aktion im Tiergarten. Viele Familien und vor allem auch die Kinder vermissen den Tiergarten sehr. So hat die achtjährige Eva Gedeon ein buntes Bild gemalt, das auf die Spendenaktion hinweist.

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  • „Nach dem Applaus ein Schlag ins Gesicht – Absage der Caritas an flächendeckenden Tarifvertrag in der Altenpflege nicht hinnehmbar!“-Neu: Nachträgliche Stellungnahme des Caritasverbandes für das Bistum Aachen

    „Nach dem Applaus ein Schlag ins Gesicht –
    Absage der Caritas an flächendeckenden Tarifvertrag in der Altenpflege nicht hinnehmbar!“-
    Neu: Nachträgliche Stellungnahme des Caritasverbandes für das Bistum Aachen

    Anlässlich der jüngsten Meldungen, dass die Caritas einen flächendeckenden Tarifvertrag für die Altenpflege abgelehnt hat, erklärt Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Es ist unverantwortlich, dass ein so großer Verband der freien Wohlfahrtspflege wie die Caritas verhindert, dass die Beschäftigten in der Altenpflege von besseren Löhnen und Arbeitsbedingungen profitieren können. Die Entscheidung widerspricht auch dem Selbstverständnis der Caritas für eine solidarische Gesellschaft, in der die Würde jedes und jeder Einzelnen geachtet wird. Gerade die Corona-Krise zeigt uns doch, wie wertvoll und unverzichtbar die tägliche Arbeit der Menschen in den Pflegeberufen ist. Noch zu Beginn der Pandemie wurde für sie lautstark applaudiert. Jetzt aber gibt es für sie nur einen Schlag ins Gesicht. 

    Die Absage an einen flächendeckenden Tarifvertrag in der Altenpflege blockiert das Ziel, dass die Beschäftigten mehr Wertschätzung für ihre Arbeit erfahren. Wir erklären unsere Solidarität mit den vielen hunderttausend Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Pflege. Wir werden weiter für ihre Rechte, für faire, tarifliche Bezahlung und für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen!“ 

    Hintergrund:
    Die Arbeitsrechtliche Kommission der Caritas stimmte am 25.02.2021 mehrheitlich gegen einen von Gewerkschaft ver.di und dem Arbeitgeberverband in der Pflegebranche (BVAP) bereits ausgehandelten Tarifvertrag. Dieser sieht für die Beschäftigten der Altenpflege deutliche Lohnerhöhungen in mehreren Schritten vor. Erklärtes Ziel beider Seiten war es, den Vertrag für allgemeinverbindlich erklären zu lassen, sodass er für die ganze Branche gilt. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat das befürwortet. Durch die Ablehnung der Caritas kann nun ein entsprechender Antrag auf Allgemeinverbindlichkeit beim Bundesarbeitsministerium nicht gestellt werden. Der bundesweite Tarifvertrag für die Beschäftigten in der Altenpflege ist damit zunächst gescheitert.

    Weitere Informationen zu den Entscheidungen auf den Seiten des Caritas-Verbandes.

    Für Beschäftigte in der Pflege der Caritas gelten weiterhin die Vergütungen der AVR-Caritas.

    Hier nun die nachträgliche Stellungnahme des Caritasverbandes für das Bistum Aachen:

    Tarifvertrag Altenhilfe: Caritas setzt auf umfassende Partnerschaft und faire Löhne

    Aachen, 3. März 2021 (cba). Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung im Bistum Aachen hat sich in einer Presseinformation zur Entscheidung der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes geäußert, die Allgemeinverbindlicherklärung des Tarifvertrages Altenpflege abzulehnen. Der Caritasverband für das Bistum Aachen setzt weiterhin auf Partnerschaft bei der Tariffindung.

    „Aus Sicht des Caritasverbandes für das Bistum Aachen fehlen im Tarifvertrag Altenhilfe Regelungen zu einer betrieblichen Altersvorsorge, zu passgenauen Arbeitszeitmodellen und zu Zuschlägen für Überstunden“, erläutert Diözesancaritasdirektor Stephan Jentgens. Der zur Diskussion gestellte Tarifvertrag schreibe im Grunde genommen nur eine Anhebung des Mindestlohnes in der Pflege fest. Die allermeisten im öffentlichen Dienst, bei Caritas oder Diakonie in der Pflege Beschäftigten verdienten schon jetzt einiges mehr, als es der Tarifvertrag Altenhilfe festlegen wollte. „Die dort vereinbarte Vergütung liegt etwa zehn Prozent unterhalb des Niveaus, das die Arbeitsvertragsrichtlinien der Caritas oder der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst vorsehen“, so Jentgens weiter. Er fürchtet, dass ein auf Basis des Tarifvertrags Altenhilfe vereinbarter Flächentarif auf niedrigem Niveau jede Dynamik bremst, die aus Sicht der Caritas langfristig notwendig ist, um die immer noch große Kluft zwischen den Niveaus der unterschiedlichen Tarifverträge in der Altenhilfe anzugleichen. Schließlich stand auch die Befürchtung im Raum, das deutlich niedrigere Niveau des Tarifvertrag Altenhilfe könnte für Kostenträger zur Norm werden, an der diese sich zukünftig orientieren mit der Folge, dass sie die Mehrkosten der Einrichtungen, die höhere Löhne bezahlen, nicht refinanzieren. „Caritas und Diakonie aber möchten ihren Mitarbeitenden in der Pflege auch weiterhin gute Löhne bezahlen“, sagt Jentgens.

    Aus Sicht des Caritasverbandes für das Bistum Aachen muss es nun darum gehen, die weiteren Schritte partnerschaftlich zu gehen, um zu einem tragfähigen Ergebnis zu kommen, „Denn die rechtlichen Vorgaben sind so, dass alle relevanten Akteure nur gemeinsam gute Arbeitsbedingungen in der Pflege erreichen können“, sagt Jentgens. In diesem Zusammenhang verweist er auf den Vorschlag aus dem Bundesgesundheitsministerium, nur an einen Tarif gebundene Pflegeeinrichtungen zuzulassen, eine Hilfe sein. „Das Bundesarbeitsministerium sehen wir in der Pflicht, beispielsweise in der 5. Pflegekommission mit allen Verantwortlichen in der Pflege nun eine alternative Regelung tu finden. Ihr Ziel muss es sein, die Mindestentlohnung bei den privaten Trägern deutlich anzuheben, ohne dass dies auf Kosten der guten Löhne bei Caritas und Diakonie sowie im öffentlichen Dienst geht“, sagt Jentgens. „Der Caritasverband für das Bistum Aachen wirbt daher sehr für eine umfassende Partnerschaft in tariflichen Fragen“, sagt der Diözesancaritasdirektor. Diese setzt nach Einschätzung von Dirk Hucko, Dienstgebervertreter aus der verbandlichen Caritas im Bistum Aachen in der Bundeskommission der Arbeitsrechtlichen Kommission, vertrauensvolle Arbeit miteinander voraus. „Diese praktizieren auch die Dienstgeber und die Mitarbeitenden in der Regionalkommission der Arbeitsrechtlichen Kommission der Caritas in NRW“, sagt Hucko.

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  • FDP-Kreisvorstand reagiert auf Auswertungen von Stadtsportbund: Kinder brauchen Vereine

    FDP-Kreisvorstand reagiert auf Auswertungen von Stadtsportbund: Kinder brauchen Vereine

    Über 1500 Kinder und Jugendliche haben innerhalb eines Jahres die Sportvereine im Stadtgebiet verlassen – keine guten Nachrichten.

    Für die Mitglieder des FDP-Kreisvorstands, selbst fast alle Eltern, ist die Information des Stadtsportbunds in der letzten Woche besorgniserregend.

    Der stellvertretende Vorsitzende Patrick Lademann zeigt einerseits Verständnis, „dass nach einem Jahr Zwangspause die Vereinsmitgliedschaft für Kinder in Frage gestellt wird.“.
    Jedoch appelliert er an alle Eltern: „Bitte bedenken Sie, was ein Verein Kindern und Jugendlichen alles bieten kann. Es ist wesentlich mehr als nur sportliche Aktivität.“ Sport biete ein soziales Netz, lehre Fairness und Respekt vor dem anderen.

    Für Beisitzer Achim Wyen sind Bewegung und Sport insgesamt wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden, „aber insbesondere für Kinder mit ihrem ausgeprägten Bewegungsdrang. Sportvereine schaffen zusätzlich noch Räume des sozialen Miteinanders. Sie sind deswegen so bedeutsam für die Entwicklung der Kinder.“

    Der Kreisvorsitzende Andreas Terhaag sieht es genauso: „Sport fördert und entwickelt schon in jungen Jahren die Motorik der Kinder. Kinder und Jugendliche lernen in den Vereinen und den Mannschaften Regeln, Zusammenhalt, Gemeinschaftsgefühl, Rücksichtnahme und Antizipation von Situationen.  Daher ist der Sportverein für die Entwicklung der Kinder wichtig. So manches Kind baut dort eine oft langanhaltende Beziehung zu Sport und Bewegung auf.“
    Nicht nur das. Kinder und Jugendliche knüpften in den Vereinen oft langjährige Freundschaften und verbringen auch die Freizeit miteinander. „Es ist ein beruhigendes Gefühl für Eltern, wenn die Jugendlichen dann zusammen unterwegs sind und gegenseitig auf sich aufpassen.“, so Patrick Lademann.
    Andreas Terhaag fügt noch hinzu, dass gerade für Jugendliche Sport sogar notwendig sei, da das Bewegen im Wachstum die Knochen und Gelenke zusammenhalte und für ein gesundes Herz-Kreislauf-System sorge. „Zusätzlich fördert ein gesunder Körper noch das Selbstbewusstsein und die Bewegung.“

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  • Hohe Impfbereitschaft in den Pflegebereichen der AWO

    Hohe Impfbereitschaft in den Pflegebereichen der AWO

    Die AWO-Mitarbeiter*innen in der Tagespflege, in der Ambulanten Pflege und im Mobilen Sozialen Dienst werden in der ersten Märzwoche gegen COVID-19 im Impfzentrum Mönchengladbach geimpft.

    Eine Umfrage hat ergeben, dass die Impfbereitschaft in den AWO-Teams überdurchschnittlich hoch ist.

    Die Mitarbeiterinnen in den Pflege-Einrichtungen der AWO Mönchengladbach sind in den vergangenen Wochen über die schützenden Impfungen aufgeklärt und über die Terminvergabe informiert worden. „Wir freuen uns sehr, dass Mitarbeiterinnen, die täglich im Einsatz mit den Risikogruppen sind, jetzt einen Schutz vor einer schweren Erkrankung durch das Corona-Virus erhalten können und sie auch bereit dazu
    sind, sich impfen zu lassen. Die Impfung ist natürlich freiwillig. Die hohe Impfbereitschaft liegt auch an der guten Aufklärungsarbeit, die im Unternehmen geleistet worden ist. Es gab einen AWO Podcast zur Corona-Impfung, die allgemeinen Impfkampagnen sind intern geteilt worden und wir haben viele persönliche Gespräche geführt“, sagt AWO-Pflegedienstleiter Bastian Hoff.

    Die Koordination der Terminvergabe übernimmt das Impfzentrum Mönchengladbach.
    Die Kolleg*innen, die bereits am Montag, den 1. März dort geimpft worden sind, loben die gute Organisation im Nordpark. Anna Gergorec, Teamleitung in der AWO-Tagespflege in Wickrath:
    „Ich bin froh, dass es bei uns jetzt endlich los geht mit den Impfungen. Ich lasse mich impfen, damit wir auch die Menschen schützen, die sich gerne impfen lassen würden, es aus gesundheitlichen Gründen aber nicht können. Für mich ist die Impfung nicht nur Selbstschutz, sondern ein Akt der Solidarität.“
    Annika Poser aus dem AWO-Team des Mobilen Sozialen Dienstes ergänzt: „Wir wollen alle unser altes Leben zurück. Normalität. Und ich bin ganz ehrlich, ich vermisse auch den Borussia Park und die Heimspiele sehr. Für mich persönlich gilt: impfen? Ja klar!“

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  • Startschuss für den Europäischen Bürgerpreis 2021

    Startschuss für den Europäischen Bürgerpreis 2021

    Ob Veranstaltung einer Internationalen Sitzung eines Jugendparlaments, Unterstützer einer Sozialklinik in einem anderen EU-Mitgliedstaat oder als ehrenamtliche/r Europakoordinator*in im Bereich Europabildung – Projekte für den Europäischen Bürgerpreis 2021 können ab sofort eingereicht werden. 

    Das Europäische Parlament vergibt alljährlich den Europäischen Bürgerpreis. Mit diesem Preis werden besondere Leistungen für europäisches Engagement in verschiedenen Bereichen ausgezeichnet – so auch dieses Jahr. Nominiert werden Bürger*innen, Gruppen, Vereine und Organisationen.

    Projekte, die zu einem besseren gegenseitigen Verständnis, zu mehr Demokratie und zur Integration in der EU beitragen, können sich für die Auszeichnung mit dem Europäischen Bürgerpreis bewerben. Ausgezeichnet werden zudem Initiativen für bessere grenzüberschreitende Zusammenarbeit innerhalb Europas und die praktische Anwendung der Werte der EU-Grundrechtscharta (Gastfreundschaft, Toleranz oder Solidarität).

    Bewerbungsschluss ist der 15. April 2021 (23:59, Brüsseler Zeit).

    Teilnahmebedingungen für die Bewerbung

    Regelungen für den Europäischen Bürgerpreis

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  • Ampelantrag zur Wohnbebauung läuft ins Leere

    Ampelantrag zur Wohnbebauung läuft ins Leere

    SPD, Grüne und FDP fordern die Verwaltung auf zu prüfen, wo kurzfristig öffentlich geförderter Wohnraum realisierbar ist, um in diesem Jahr die Fördermittel komplett auszuschöpfen.

    Archivbild: Frau Annette Bonin

    Frau Bonin, planungspolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion meint dazu:

    „Wenn es die Ampel mit ihrem Anliegen wirklich ernst meinen würde, hätte sie den Antrag besser zu den Haushaltsberatungen eingereicht und damit auch eine Mittelumschichtung verbunden. Zum Beispiel mit zusätzlichen Mitteln für die Wohnungsmodernisierung oder für die Wohnbaugesellschaften, so wie es die CDU in ihrer Haushaltsrede vorgeschlagen hat.“

    Quelle: PM der CDU-Mönchengladbach

    Weiter meint Frau Bonin:
    Wenn man wirklich mehr und schneller Wohnungen bauen will, braucht es zusätzliches Personal für Baugenehmigungen und für die Abteilung der Verwaltung, die Bebauungspläne umsetzt.
    Wie der letzte Wohnungsmarktbericht 2020 zeigt, wurden außerdem fast 600 Wohnungen fertiggestellt und über 600 genehmigt. Weitere große Bauprojekte stehen an, aber auch die privaten Bauvorhaben werden immer mehr.
    Damit ist das Wahlversprechen „500 neue Wohnungen jedes Jahr“ überflüssig.
    Es stellt sich eher die Frage:“Wieviele Wohnungen verträgt Mönchengladbach noch?“
    „In der Wohnungsmarktanalyse lese ich eher, dass Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser fehlen. Aber diese sind bei gewissen Parteien momentan bekanntlich weniger beliebt.
    Sie wollen städtische Grundstücke für Wohnungsbau zur Verfügung stellen? Dazu gibt es bereits aus der letzten Ratsperiode eine Prioritätenliste, die für 10.000 Wohnungen Bauland ausweist. Jetzt geht es um die Umsetzung; dafür muss man sowohl bei der Verwaltung, aber auch vor allem bei der „Wohnbau“ Menschen und Geld haben, damit das geschieht!“

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  • Wer Radwege sät, wird Radverkehr ernten: Entwurf Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz NRW liegt vor

    Wer Radwege sät, wird Radverkehr ernten:
    Entwurf Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz NRW liegt vor

    Mit der Vorstellung des Referentenentwurfs am heutigen 2.3.2021 beginnt der Prozess der Verbändeabstimmung zum Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz.
    RADKOMM wird den vorgelegten Entwurf sorgfältig analysieren und bewerten.

    „Wer Radinfrastruktur säht, wird Radverkehr ernten! Wir freuen uns sehr darüber, dass die Landesregierung die Notwendigkeit erkannt hat, Nachhaltigkeit, Gesundheits- und Umweltschutz in die Verkehrspolitik aufzunehmen. Es ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, das Fahrrad als klimaneutralen Verkehrsträger zu stärken und die Bedeutung des Fahrrads als Alltagsverkehrsmittel für Pendler*innen anzuerkennen. Wir möchten Minister Wüst ermutigen, gute Radinfrastruktur anzubieten, dann werden die Menschen schneller als gedacht auf das Fahrrad umsteigen. Das Ziel, 25% Radverkehrsanteil in NRW bis 2025 zu erreichen, ist das vorrangige Ziel der Volksinitiative Aufbruch Fahrrad, dafür werden wir uns weiter einsetzen“, so Dr. Ute Symanski

    Die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad kann auf eine starke Erfolgsgeschichte zurückblicken. Im Sommer 2019 haben wir die Unterschriften von fast 207.000 Menschen an den Düsseldorfer Landtag übergeben, mehr als dreimal so viele wie benötigt. Im Herbst 2019 haben zuerst der Verkehrsausschuss, dann der Landtag ohne Gegenstimme beschlossen, die Ziele der Volksinitiative in ein Gesetz zu fassen und damit den Radverkehr in NRW voran zu bringen. „Viele Menschen in NRW möchten gerne öfter das Fahrrad statt das Auto nutzen, aber es fehlt an sicheren, durchgehenden und komfortablen Radwegen. Die Menschen haben mit ihrer Unterschrift der Landesregierung zu verstehen gegeben, dass sie sich bessere und sichere Rahmenbedingungen für das Fahrradfahren und eine nachhaltige Verkehrspolitik wünschen“, betont RADKOMM-Vorsitzende und Vertrauensperson von Aufbruch Fahrrad Dr. Ute Symanski

    Am 20.03.2020 um 11 Uhr wird RADKOMM eine Extra-Ausgabe von RAKDOMM.TV zum Referent*innen-Entwurf des Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz ausstrahlen. Wir erörtern den Entwurf u.a. mit dem für das Fahrradgesetz zuständigen Abteilungsleiter im Verkehrsministerium, Dr. Dirk Günnewig, mit Vertreter*innen der Verbände (RADKOMM, ADFC NRW, VCD NRW, BUND NRW und FUSS e.V.) und weiteren Verkehrsexperten*innen.

    Über RADKOMM

    RADKOMM e.V. ist ein Kölner Verein, der sich dem Radverkehr verschrieben hat. Sie ist Initiatorin der landesweiten Kampagne und Volksinitiative Aufbruch Fahrrad, die sie gemeinsam mit dem ADFC NRW e.V. durchgeführt hat. Seit 2015 organisiert RADKOMM einen gleichnamigen Kongress, der einmal jährlich stattfindet.

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  • Grüne Alte treffen sich am 3.3.2021 digital

    Grüne Alte treffen sich am 3.3.2021 digital

    Die Vorsitzende der Grünen Alte Anita Hoffmann lädt zum nächsten digitalen Treffen der Grünen Alten für Mittwoch 03. März 2021 um 17:00 Uhr ein.

    Auf der Tagesordnung steht der Bericht: „Der Seniorenrat auf seinem Weg!“. Darüber hinaus wird es um die Digitalisierung der Senioren gehen und es wird über die Gründung eines Arbeitskreises Vielfalt informiert.

    Die Zugangsdaten können über info@gruene-mg.net erfragt werden.

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  • mags-Azubikolonne setzt Färbergarten instand

    mags-Azubikolonne setzt Färbergarten instand

    Aus alt macht neu: Das ist die Aufgabe der Azubikolonne im Färbergarten. Die angehenden Gartenlandschaftsbauer der mags-Grünunterhaltung entfernen zunächst die alte Holzeinfassung des Beetes, die über die vielen Jahre durch die Witterung völlig marode geworden war.

    Um die neue Beeteinfassung nachhaltiger zu gestalten, kommen jetzt Natursteine als Borde zum Einsatz. „Diese haben wir nicht neu gekauft, sondern aufbereitet. Der Naturstein, der um den Färbergarten gelegt wird, stammt ursprünglich aus dem Hugo-Junkers-Park“, betont Ralf Bender.

    Dem Meister bei der mags-Grünunterhaltung ist ein nachhaltiger Umgang mit natürlichen Materialien wichtig. Darum gibt er das auch an den Gärtner-Nachwuchs weiter. Diese beschäftigen sich mit der Neugestaltung des Färbergartens gleichzeitig auch mit der Mönchengladbacher Textilgeschichte.
    Die Färberpflanzen, die in dem Beet wachsen und durch weitere ergänzt werden, wurden im 19. Jahrhundert tatsächlich zur Färbung von Textilien genutzt.
    Auch im Beet nebenan legen die Azubis der Grünunterhaltung Hand an. Der Apotheker Garten wird ebenfalls aufgewertet und erhält neue Pflanzen, die zum Beispiel noch heute zur Behandlung von Bluthochdruck, Magenbeschwerden, kleineren Wunden oder bei Erkältung eingesetzt werden.

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  • Ermittlungen der Polizei nach Raubdelikten

    Ermittlungen der Polizei nach Raubdelikten

    Nach einem Raubdelikt im Stadtteil Hardterbroich-Pesch am Samstag, 27. Februar, gegen 22.25 Uhr und einem Raubdelikt im Stadtteil Grenzlandstadion am Samstag, 28. Februar, gegen 1.35 Uhr laufen Ermittlungen der Polizei Mönchengladbach.

    Ein 16-Jähriger war nach eigenen Angaben im Stadtteil Hardterbroich-Pesch an der Reyerhütter Straße von drei unbekannten Tätern festgehalten und unter Vorhalt eines Messers dazu gedrängt worden, seine Jacke samt Mobiltelefon, Schlüsselbund und Portemonnaie herauszugeben. Die Tatverdächtigen beschrieb der 16-Jährige als jugendlich mit südländischem Aussehen. Einer habe eine grüne Jacke getragen und einen Zopf mit dunklen Haaren gehabt. Der zweite habe eine rote Jacke getragen und der dritte (mit kurz rasierten Haaren) eine grüne Weste.

    Drei unbekannte Täter schlugen und traten im Stadtteil Grenzlandstadion im Bereich Brucknerallee / Breite Straße auf einen 18-Jährigen ein und entwendeten ihm die Schuhe sowie unter anderem zwei Handys und eine Uhr aus einer Jacke. Die Beschreibung der drei Tatverdächtigen: etwa 16 bis 19 Jahre alt und circa 1,75 Meter groß, dunkelhäutig, alle dunkel gekleidet sowie schwarzen Mundschutz und schwarze Mütze tragend.

    Hinweise sollten der Polizei Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290 übermittelt werden. (ds)

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  • Corona-Impfung: Kommunen nun verantwortlich für die Umsetzung der Terminvergabe

    Corona-Impfung: Kommunen nun verantwortlich für die Umsetzung der Terminvergabe

    Gesundheitsminister Laumann hat in seiner heutigen Pressekonferenz die Pläne der Landesregierung zur Verimpfung der 2. Prioritätengruppe vorgestellt.
    Insgesamt sollen nach den derzeitigen Ausführungen rund 750.000 Menschen ein Impfangebot erhalten- darunter Erzieherinnen, Lehrerinnen und Polizist*innen. Ab kommender Woche sollen außerdem etwa 18.000 Menschen mit Pflegegrad 5 ein Impfangebot erhalten.
    Das Modellprojekt der Landesregierung sieht vor, dass diese in ihrem eigenen Zuhause geimpft werden können.

    Hierzu erklären Lisa·Kristin Kapteinat, stellvertretende Vorsitzende, und
    Josef Neumann, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Für die Menschen in NRW bedeutet die heutige Festlegung der Impfreihenfolge erste Antworten auf drängende Fragen. Die Landesregierung hat zumindest einen Ansatz geliefert, wie die Verimpfung der 2. Prioritätengruppe aussieht.
    Jetzt kommt es vor allem darauf an, dass die Bürgerinnen und Bürger Klarheit und Verlässlichkeit haben. Wer wann wo und wie einen Impftermin erhält, ist auch nach der heutigen Pressekonferenz von Laumann noch nicht endgültig geklärt. Außerdem haben die Kommunen eine Woche vor Beginn der großen Impfaktion erfahren, dass sie für die Umsetzung der Terminvergabe verantwortlich sind.
    Für alle Betroffenen ist das eine immense Herausforderung.“

    „Es wurde Zeit, dass die Landesregierung endlich vom Konzept der starren und zentralen Impfzentren abweicht. Die Verimpfung der 18.000 schwer pflegebedürftigen Menschen mit Pflegegrad 5 in den eigenen vier Wänden ist ein Anfang. Seit Wochen predigen wir, dass mobile Impfteams notwendig sind. Auch die Hausärzte müssen in dieser Impfstrategie eine zentrale Rolle einnehmen. Um das Rennen gegen das Virus zu gewinnen, ist eine schnelle Verimpfung unabdingbar.
    Und das schaffen wir nur, wenn wir zu dezentralen und flexiblen Lösungen vor Ort kommen. Der jetzige Vorschlag der Landesregierung ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.“

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  • Jusos wählen Doppelspitze: Lin Großmann und Ibrahim Ahmad sind neue Vorsitzende der SPD-Jugend

    Jusos wählen Doppelspitze: Lin Großmann und Ibrahim Ahmad sind neue Vorsitzende der SPD-Jugend

    Die Jusos Mönchengladbach haben bei ihrer Mitgliederversammlung am Samstag (27.02) einen Generationenwechsel vollzogen: Auf die langjährige Juso-Vorsitzende Josephine Gauselmann folgt eine Doppelspitze aus Ibrahim Ahmad (21) und Lin Großmann (19).

    Auch der weitere Vorstand spiegelt mit acht Neubesetzungen den Umbruch bei dem SPD-Nachwuchs wider.
    Lin Großmann, Abiturientin und im vergangenen Herbst stadtweit jüngste Kandidatin zur Kommunalwahl, freut sich gemeinsam mit Ibrahim Ahmad, Student an der RWTH Aachen, auf die neue Verantwortung in der Doppelspitze: „Der Vertrauensvorschuss ehrt uns sehr. Wir freuen uns total, mit so einem tollen und extrem motivierten Team in den Bundestagswahlkampf für Gülistan Yüksel zu ziehen.“

    Yüksel bedankte sich in einem Grußwort für die Unterstützung durch die Jusos. Die neue Juso-Spitze möchte die erfolgreiche „Doppelstrategie“ der letzten Jahre fortsetzen, indem sie sowohl in der SPD vor Ort als auch im Juso-Landesverband aktiv für ihre jungen, linken Ideen wirbt.

    „Unser oberstes Ziel ist es, die Interessen junger Menschen zu vertreten und ihre Forderungen mit lauter Stimme durchzusetzen. Hand in Hand mit anderen kämpfen gegen Ungerechtigkeit, Faschismus, Unterdrückung und Ausgrenzung. Wir streiten für eine Gesellschaft, die frei ist von Diskriminierung und Unterdrückung“ fassen die Jusos ihre Motivation zusammen.
    Großmann und Ahmad werden von ihren ebenfalls neugewählten Stellvertreter:innen Nina Böhmer und Lennard Hönig unterstützt. Für die Finanzen der Jusos verantwortlich ist der neue Kassenreferent Joshua
    Wienen. Den Juso-Vorstand komplettieren Mandana Bayat, Tolga Dalklilic, Sylvester Diekamp, Leonie Falkowski, Martin Kuban, und Alexander Moll. Viele der neuen Vorstandsmitglieder waren erst im letzten Jahr in der SPD-Begeisterung im Kommunalwahlkampf für Oberbürgermeister Felix Heinrichs in die Partei eingetreten. Heinrichs, der stets einen guten persönlichen Kontakt zu den Jusos pflegte, wünschte dem neuen Vorstand in einem Grußwort Alles Gute.

    Die Mitgliederversammlung der Jusos fand als Videokonferenz statt, die Wahl muss jetzt noch durch eine Corona-konforme Urnenwahl bestätigt werden.
    Josephine Gauselmann, inzwischen Bürgermeisterin und Vorsitzende des Kulturausschusses, trat nicht mehr zur Wahl an: „Ich bin seit 10 Jahren bei den Jusos, fünf davon als Vorsitzende – nach der erfolgreichen Kommunalwahl 2020 und vor der Bundestagswahl im kommenden Herbst ist jetzt der perfekte Zeitpunkt für einen Generationswechsel bei den Jusos!“.

    Der Vorstand der Jusos Mönchengladbach: Lin Großmann, Ibrahim Ahmad, Nina Böhmer, Lennard Hönig, Joshua Wienen, Mandana Bayat, Tolga Dalkilic, Sylvester Diekamp, Leonie Falkowski, Martin Kuban, Alexander Moll.

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  • „Sprache ist der Schlüssel zur Welt und zu Chancengleichheit“

    „Sprache ist der Schlüssel zur Welt und zu Chancengleichheit“

    Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ ist eines der Erfolgsprogramme des Bundesfamilienministeriums.

    Der Bund fördert damit eine frühe sprachliche Bildung als festen Bestandteil der Kindertagesbetreuung. „Wir haben bereits 22 Kitas in Mönchengladbach, die sich am Sprach-Kita Programm des Bundes beteiligen. Ich freue mich sehr, dass ab dem 1. März acht weitere hinzukommen. Je früher wir Kinder und ihre Familien unterstützen, desto besser stehen für diese Kinder die Chancen auf ihrem weiteren Bildungsweg“, so die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel. Als Mitglied des Familienausschusses begleitet sie das Sprach-Kita Programm seit mehreren Jahren und sieht in ihm einen wichtigen Beitrag hin zu mehr Chancengleichheit.

    „Das Bundesprogramm unterstützt insbesondere Kindern aus bildungsbenachteiligten Familien und Familien mit Migrationshintergrund. Das ist wichtig, weil Sprache eine zentrale Kompetenz ist, die einen direkten Einfluss auf den Bildungsweg und somit auch auf das spätere Erwerbsleben hat“, betont Yüksel.
    Seit 2016 fördert das Programm den frühen Spracherwerb und die sprachliche Entwicklung von Kindern. Dabei liegen die Schwerpunkte auf der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung, einer inklusiven Pädagogik und der Zusammenarbeit mit den Familien. Die Kitas werden durch zusätzliche beratende und unterstützende Fachkräfte direkt verstärkt sowie durch eine zusätzliche Fachberatung, welche die Qualitätsentwicklung der Kitas begleitet. Ab diesem Jahr soll dabei ein Fokus auf die Nutzung digitaler Medien gelegt werden.

    Weitere Informationen zu dem Programm des Bundesfamilienministeriums sowie eine Standortkarte der bundesweiten Sprach-Kitas sind unter www.sprach-kitas.fruehe-chancen.de einsehbar.

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