Im Blickpunkt der NATO-Nationen [mit Bildergalerie]

27. NATO-Musikfest am 02.06.2012 in Mönchengladbach

Seit nun mehr als 50 Jahren hat das NATO-Musikfest Tradition in Mönchengladbach.
In seiner Begrüßungsrede erinnerte Oberbürgermeister Norbert Bude an den guten Zweck der Veranstaltung. Mehr als eine halbe Million Euro konnte im Laufe der Jahre dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen übergeben werden.
Die Organisation des Festes lag bei der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach, die mit einem festen Stamm von ehrenamtlichen Helfern rechnen konnte.

Die Moderation des NATO-Musikfestes führte Helmut Jaeger, der als Kenner der Militärmusikszene gilt.

In diesem Jahr erwarteten die Gastgeber und teilnehmenden Nationen ca. 10.000 Besucher zu einem abwechslungsreichen Programm mit musikalischen Leckerbissen.

Dem Besucher wurde nicht nur reine Militärmusik geboten.
Neben Showeinlagen gab es eine bunte Mischung von Klassischer Musik bis zu populären Musikstücken.

 

An dem Tattoo nahmen teil:

  • das Wachbatalion beim Bundesminister der Verteidigung
    Spielmannszug des Stabsmusikkorps der Bundeswehr
    das Wehrbereichsmusikkorps III Erfurt
  • Musique Royale de la Force Aérienne, Belgien
  • The Band of the Royal Corps of Signals, Großbritannien
  • Band of the Armed Forces of Malta, Malta
  • La Musique des Transmissions, Frankreich
  • Magyar Honvédseg Központi Zenekar, Ungarn
  • H.M. Kongens Garde Musik –og Drillkontingent, Norwegen

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Daneben gab es Darbietungen der Feldjäger und Freifaller der Sportfördergruppe der Bundeswehr und des Rhönrad Showteams TSV Taunusstein.

Das Publikum war insbesondere von der Sängerin aus Malta begeistert, die mit Begleitung ihrer Band of Armed Forces Malta eine stimmgewaltige Darbietung bot.
Absoluter Publikumsliebling waren jedoch die Norweger. Ihr Auftritt war an Präzision kaum zu überbieten. Die Choreographie war bis ins letzte Detail durchdacht und umgesetzt. Die Besucher belohnten diese Darbietung mit lang anhaltendem Applaus.

Zum Ende kamen alle Teilnehmer noch einmal auf den Platz und spielten die Nationalhymnen der beteiligten Länder. Das Feuerwerk setzte den passenden Schlusspunkt.
Dieses Event ist seit langer Zeit weit über die Grenzen des Niederrheins bekannt.
Die Besucher gingen mit der Hoffnung nach Hause, dass in Zukunft weitere Treffen der Nationen in dieser Form stattfinden werden.