Autor: Harald Wendler

  • Jegliche Empathie verloren

    Jegliche Empathie verloren

    Der „Fall“ Nasser Zeaiter ist ein bemerkenswertes Beispiel für politisches Versagen in unserer Stadt.
    Ein Mensch kämpft um sein Leben, hängt sprichwörtlich an der Sauerstoffzufuhr, bangt um eine Spenderlunge. Er hat offensichtlich die Chance, eine solche zu erhalten.
    Ich habe ihn besucht, mit ihm gesprochen, seine Leidensgeschichte hat er mir erzählt, mit allen Nebenschauplätzen der politischen Agitation seiner politischen Gegner in der Stadt.
    Davon gibt es etliche in allen Parteien.
    Niemand seiner politischen Gegner sah sich bisher genötigt, das Gespräch zu suchen oder gar Lebensmut zu vermitteln.
    Bekämpfen und aus dem Amt entfernen ist wohl die Maxime des Handelns. Rücksichtnahme und Pietät sucht man vergeblich. Wissen CDU, SPD, FDP und Grüne noch um was es geht?
    Belastbare Beweise der damaligen Vorwürfe gibt es nach wie vor nicht.

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  • CDU-Kandidaten sind die Gewinner der Direktmandate in Mönchengladbach

    CDU-Kandidaten sind die Gewinner der Direktmandate in Mönchengladbach

    Es war ein erwartbares Ergebnis, nicht jedoch in dieser Klarheit.

    Vanessa Odermatt und Jochen Klenner ziehen per Direktmandat in den Düsseldorfer Landtag ein.

    Wahlbeteiligung unter 50 Prozent

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  • Ausbildung oder Studium: Karrierewege im Gesundheitswesen

    Ausbildung oder Studium: Karrierewege im Gesundheitswesen

    Schülerinnen und Schülern eine berufliche Orientierung geben und ihnen Möglichkeiten für Ausbildung und Studium in Mönchengladbach aufzeigen: Das sind die erklärten Ziele von MGconnect, der Stadt Mönchengladbach und der Bundesagentur für Arbeit.

    Darum rufen sie erneut zum Business-Tag „Gesundheitswesen“ auf, der am Dienstag, 17. Mai 2022, von 11.30 bis 16.30 Uhr bei der AWO in Mönchengladbach-Rheydt stattfindet.

    Beim Business-Tag „Gesundheitswesen“ lernen die Schülerinnen und Schüler praxisnah die Karrieremöglichkeiten im Gesundheitswesen kennen. Vom medizinischen Fachpersonal bis hin zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Medizin und Pflege: In vier Workshops wird eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es in der Medizin viel mehr Berufe als den des Arztes, der Ärztin oder des Krankenpflegers gibt. Bei konkreten Übungen wie Blutdruck messen, Anlegen eines Wundverbands oder Herstellung einer Pflegecreme können die Teilnehmenden auch selbst aktiv werden. In diesem Jahr mit dabei sind die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Hochschule Niederrhein mit dem Fachbereich Gesundheitswesen, die Kliniken Maria Hilf und die PTA-Fachschule Niederrhein.

    Jetzt anmelden

    Sowohl Schülerinnen und Schüler, die den Business-Tag „Gesundheitswesen“ individuell besuchen möchten, als auch Lehrerinnen und Lehrer, die Gruppen oder Klassen anmelden wollen, können das online unter www.beruf-konkret.de. Dort gibt es alle Informationen im Überblick. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Die Teilnahme an den Business-Tagen ist kostenfrei. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe können sich die Teilnahme als Praxistag im Rahmen des Landesprojektes „KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss“ anrechnen lassen.

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  • Giesenkirchen feiert Schützen-und Heimatfest

    Giesenkirchen feiert Schützen-und Heimatfest

    Endlich, nach Jahren des Verzichts darf wieder gefeiert werden in Giesenkirchen.

    Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1421 e.V.feiert ihr Schützen- und Heimatfest, unter dem Motto: den Frieden schützen.
    Am Sonntag dem 1. Mai hielten sie ihre öffentliche Parade am Konstantinplatz ab.

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  • Die Maikundgebung in Mönchengladbach

    Die Maikundgebung in Mönchengladbach

    Gestern fanden sich fast 300 Teilnehmer auf dem Rheydter Marktplatz zur traditionellen Maikundgebung ein. Immerhin gab es diesmal wieder den traditionellen Demonstrationsmarsch vom DGB-Haus auf der Rheydter Straße zum Rheydter Marktplatz.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs sprach ein hörenswertes Grußwort. Der Angriffskrieg Rußlands war dabei ein wichtiges Thema, aber nicht nur. Hören sie die Ansprachen aller Redner. Leider war die audiotechnische Einrichtung der Veranstaltung nicht geeignet, alle Ansprüche der Zuhörer zu erfüllen.
    Besserung im nächsten Jahr wurde gelobt.

    Eine couragierte Pflegekraft aus einer Krefelder Klinik zeigte anhand ihrer eigenen Erfahrungen auf, wie der Pflegealltag dort aussieht. Unbedingt anhören.

    Die Reden der Maikundgebung 2022

    Eindrücke von der Maikundgebung in Rheydt.

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  • Ostern 2022

    Ostern 2022

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  • Soziales Engagement mit Füßen getreten – Aktualisierung

    Soziales Engagement mit Füßen getreten – Aktualisierung

    Zensur ist ein hartes Wort. In der heutigen westlichen Welt benutzt man es nicht gerne. Nicht in Deutschland. Wir doch nicht.
    Mir ist es passiert. Ein Anruf: Nehmen sie diesen Artikel von ihrer MG-Heute Seite, man wirft uns Verletzung des Neutralitätsgebotes vor.
    Ich bin fassungslos, im Grundgesetz steht : Zensur findet nicht statt.

    Nennen wir es „Informationskontrolle“. Auch nicht besser.

    In der aktuellen Wahlkampfzeit ist es offensichtlich jemandem unerträglich, dass ein Foto mit dem Schülerplakat durch den Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Berlin, mit der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel (SPD) und Entwicklungsministerin  Svenja Schulze (SPD) in der lokalen Presse dargestellt wird.
    Das Signal an die mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen des Gymnasiums und der Realschule im Rahmen des internationalen Aktionstages – sie zeigten gegen den Missbrauch von Kindersoldaten symbolisch ihre mit roter Farbe bemalten Hände – ist nicht zu beschreiben, mir fehlen die Worte.

    Der Artikel mit dem Foto ist gelöscht, Nachteile für die Beteiligten möchte ich vermeiden.
    Die „hochsensible“, auslösende Person ist der Redaktion bekannt.

    Nachtrag/Aktualisierung
    Die o.g. Zensur (meine Meinung) konnte nun doch noch öffentlich gemacht werden. Der geneigte Leser mag selber bewerten, ob die Vorgehensweise des Herrn Klenner sinnvoll war. Er war der Ansicht, dass eine Veröffentlichung gegen das Gebot der Neutralität verstößt.

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  • Untersagung der Grundwasserförderung und Nutzung im Bereich Giesenkirchen

    Untersagung der Grundwasserförderung und Nutzung im Bereich Giesenkirchen

    Nach der Bekanntgabe des Grundwasserproblems in Giesenkirchen im Bereich Konstantinstraße folgte nun die Allgemeinverfügung durch die Verwaltung.

    Sie ist zwar noch nicht im Amtsblatt veröffentlicht, jegliche Nutzung ist jedoch gemäß Schreiben der Verwaltung ab sofort untersagt.
    Hier gibt es das Anschreiben mit allen Anlagen.

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  • SPD in NRW zieht Bilanz vor der Neuwahl – Olaf Scholz kam vorbei… mit Video und Audio

    SPD in NRW zieht Bilanz vor der Neuwahl – Olaf Scholz kam vorbei… mit Video und Audio

    Es sollte ein Rückblick auf die vergangene Zeit der Oppositionsarbeit werden. Es war die Erkenntnis, auch als Opposition kann viel bewegt werden.

    Natürlich nahm Corona großen Raum der Diskussion ein. Per Videoschalte zugeschaltet wurden sowohl Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, als auch Karl Lauterbach, Bundesmister für Gesundheit. Hören Sie rein in eine muntere Diskussion.

    O-Ton der SPD-Bilanzveranstaltung im Düsseldorfer Landtag am 29. März 2022

    Ein, oder der Höhepunkt des Abends war sicher die Teilnahme von Bundeskanzler Olaf Scholz.
    Garnicht müde nach anstrengendem Arbeitstag, er war u.a. im Hochwassergebiet, skizzierte er die aktuelle ernste Lage und die nahe Zukunft.

    Bundeskanzler Olaf Scholz im Düsseldorfer Landtag am 29. März 2022

    Auch Teilnehmer aus Mönchengladbach ließen sich diesen Abend nicht entgehen.

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  • mags: Narzissenblüte – Korschenbroicher Straße

    mags: Narzissenblüte – Korschenbroicher Straße

    Aktuell strahlen die Narzissen mit der Sonne um die Wette und machen Lust auf den Frühling in Mönchengladbach.

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  • Das Entsetzen

    Das Entsetzen

    Es war bekannt wer sprechen würde. Auch unser Mann in Berlin war informiert. Er brachte es nicht fertig Einfluss zu nehmen auf die Tagesordnung des Bundestages.
    Jede Fraktion muß dieser zustimmen oder Änderungswünsche äußern. Das tat die CDU nicht.
    Ja, eine Aussprache wäre angebracht gewesen, die Rede des ukrainischen Präsidenten Selenskyj vor dem Deutschen Bundestag forderte eine solche geradezu heraus.
    Die Reaktion etlicher CDU-Politiker auf den Fortgang der Tagesordnung grenzt an Naivität. Chance vertan.
    Im übrigen: Bundeskanzler Scholz reagierte spät, er reagierte besonnen, zwei Stunden später, nach Abwägung der Dinge. Dr. Günter Krings darf entsetzt sein, über die Schlafmützigkeit seiner Fraktion.

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  • Mozarts „Zauberflöte“ kommt am 17. April zurück

    Mozarts „Zauberflöte“ kommt am 17. April zurück

    Wer Kobie van Rensburgs Inszenierungen für das Theater Krefeld und Mönchengladbach kennt, der weiß, dass der Regisseur ein Faible für Videoarbeiten und Blue-Screen-Technik hat, die er im Laufe der Jahre immer mehr verfeinern konnte.

    Unter anderem sahen die Zuschauer eine knallbunte Version von Rossinis „Barbier von Sevilla“ – bei der mittels Blue Screen virtuelle Bühnenräume im 60er-Jahre-Look entstanden und die Sänger per Kamera auf die Leinwand projiziert wurden. „Ich arbeite sehr gerne mit Videoprojektionen, weil die Oper ursprünglich aus dem Wunsch heraus entstanden ist, Text und Ton miteinander zu verschmelzen in einer Art wunderbarer Alchimie“, erläutert der Regisseur.

    Ein Höhepunkt dieses Konzeptes ist Mozarts Oper „Die Zauberflöte“, die dem Theater in den vergangenen Spielzeiten schon viele ausverkaufte Vorstellungen beschert hat. Van Rensburg bedient sich dafür mit einem Augenzwinkern bei Science-Fiction-Klassikern wie „Star Wars“ und versetzt Mozarts mystische Abenteuergeschichte in die Welt der Jedi Ritter.
    Die Möglichkeiten, die sich dem Regisseur durch den High-Tech-Einsatz bieten, sind vielfältig:
    Der Zuschauer erlebt die Sänger in mehreren Perspektiven. Ortswechsel, wie sie im Libretto vorgesehen sind, können rasant vollzogen werden. Die Zuschauer sehen die Projektionen auf der Leinwand und gleichzeitig das „Making of“ – das Geschehen auf der Bühne. Und in welcher Inszenierung fliegt Prinz Tamino schon durch einen Asteroidensturm, singt die Königin der Nacht ihre berühmte Arie im Darth-Vader-Outfit oder wuseln knuddelige Ewoks über die Bühne?
    Am 17. April 2022 (Ostersonntag) kehrt die beliebte Inszenierung ins Theater Mönchengladbach
    zurück. Tickets für die sieben geplanten Aufführungen sind erhältlich unter 02166/6151-100 oder auf www.theater-kr-mg.de.
    Für blinde und sehbehinderte Menschen gibt es bei der Vorstellung am 11. Juni den besonderen Service einer live gesprochenen Audiodeskription.
    Information und Anmeldung bei Silke Wirtz (Besucherservice Mönchengladbach): silke.wirtz@theater-kr-mg.de oder 0 21 66 − 6151-165.

    Termine: So. 17.04. (18 Uhr), Do. 28.04. (19.30 Uhr), So. 08.05. (19.30 Uhr), Di. 31.05. (19.30
    Uhr), Mo. 06.06. (16 Uhr), Sa. 11.06. (19.30 Uhr), Fr. 24.06. (19.30 Uhr).

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  • 2. Mahnwache für die Ukraine in Rheydt

    2. Mahnwache für die Ukraine in Rheydt

    Woran es tatsächlich gelegen hat, dass lediglich ca. 100 Teilnehmer zur 2. Mahnwache am Samstag gekommen sind, das vermag niemand wirklich sagen.

    Diejenigen, die erschienen sind, drückten ihre persönliche Betroffenheit eindrucksvoll aus.


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  • „Concert for Peace“ – ein Solidaritätskonzert der Mönchengladbacher Musikszene

    „Concert for Peace“ – ein Solidaritätskonzert der Mönchengladbacher Musikszene

    Zur besten Marktzeit trafen sich Mönchengladbacher Musiker auf dem Marktplatz in Rheydt zum Solidaritätskonzert zugunsten der Ukraineflüchtlinge.

    Günter Vom Dorp hatte gerufen – er erhielt keine einzige Absage.
    Mit Anti-Kriegs-Liedern und emotionsgeladenen Reden eingestimmt, auch OB Heinrichs ließ es sich natürlich nicht nehmen dabei zu sein, waren die zahlreichen Zuhörer gerne zu Spenden bereit.

    Das gesamte Konzert mit Reden hier zum nachhören:

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  • Weg mit dem § 219a StGB

    Weg mit dem § 219a StGB

    Auch Gülistan Yüksel, SPD-Mitglied des Bundestages, aus Mönchengladbach, befürwortet die beschlossene Streichung des § 219a StGB.

    „Wer sich über Schwangerschaftsabbrüche informieren möchte, landet oft auf unseriösen Seiten von Abtreibungsgegner:innen. Und wenn Ärzt:innen sachliche Informationen bereitstellen wollen, müssen sie eine strafrechtliche Verfolgung fürchten. Denn bislang verbietet der Paragraf 219a den Ärzt:innen, über Schwangerschaftsabbrüche zu informieren. Doch damit ist bald Schluss! Hier wird mit dem heutigen Beschluss im Bundes-Kabinett ein Relikt aus der NS-Zeit endlich abgeschafft, der Paragraf 219a aus dem Strafgesetzbuch gestrichen.
    Denn: Schwangere müssen sich über Schwangerschaftsabbrüche informieren können!“

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  • Die Ziele der Mönchengladbacher SPD-Landtagskandidaten Josephine Gauselmann und Michael Roth

    Die Ziele der Mönchengladbacher SPD-Landtagskandidaten
    Josephine Gauselmann und Michael Roth

    Versprechen können sie beide nichts – sie wollen sich nach Kräften für die Ziele einsetzen, sie Wirklichkeit werden lassen.
    Zu Beginn des Wahlkampfes stellten sich Josephine Gauselmann und  Michael Roth der Presse, sie wollen kämpfen für ihren persönlichen Sieg, die Direktkandidatur, in den beiden Wahlbezirken Mönchengladbach Nord und Süd.

    „Ich bin davon überzeugt, dass wir nicht mehr nur reparieren dürfen, sondern endlich die richtigen Hebel in Bewegung setzen müssen. Fünf Jahre lang hat unsere Landesregierung die Trends der Zeit verschlafen. Jetzt ist es Zeit, Antworten auf die drängenden Fragen zu geben.“

    Sie hat Geschichte und Politikwissenschaften studiert und arbeitet seit 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Landtag NRW, sie war Vorsitzende der Jusos Mönchengladbach 2016-2021, ist stellvertretende Vorsitzende der SPD Mönchengladbach seit 2016 und will dazu beitragen, dass junge Menschen im Landtag vertreten sind. Aktuell ist nur 1 von 199 Abgeordneten unter 30 Jahren. Politische Themenschwerpunkte sind: Arbeit & Bildung, Wohnen & Leben, Pflege & Gesundheit.

    Für Mönchengladbach fordert sie: „ Wir wollen die Straßenausbaubeiträge für Anliegerinnen und Anlieger nach § 8 KAG abschaffen und den Einnahmeausfall der Kommunen kompensieren, einen Altschuldenfond und mehr Unterstützung bei den Ausgaben der Kinder- und Jugendhilfe, mehr Mieter*innen Schutz und mehr bezahlbare Wohnungen“.

    Mönchengladbach ist jedoch nicht Teil der Förderkulisse für Städte mit angespanntem Wohnungsmarkt, etliche mieterschützende Vorschriften gelten hier nicht, dieses Problem soll abgeschafft werden.

    Er sagt: „Politik muss sich ändern! Es geht darum, dass wir jetzt die Weichen stellen für die Zukunft und nicht davor zurückschrecken, neue Schienen zu legen, wenn es noch keine Weiche für das gewünschte Ziel gibt. Dabei müssen wir alle Menschen mitnehmen, denn jeder Mensch verdient es, dass sich Politik um sie oder ihn kümmert.“

    Der 34-jährige ist verheiratet, Vater von zwei kleinen Kindern (1 Jahr und 3 Jahre) und von Beruf angestellter Rechtsanwalt. Mit seiner Familie wohnt er in Wickrath in einem eigenen Reihenhaus, das renoviert er zur Zeit nach eigenen Vorstellungen.

    Roth ist stellv. Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion und Beisitzer im Vorstand der SPD-Mönchengladbach

    Drei klare Forderungen hat Michael Roth hat für Mönchengladbach: er will die Bildung der Zukunft gestalten, die kostenlose Kinderbetreuung soll umgesetzt werden und die Förderung der dualen Ausbildung soll vorangetrieben werden.

    Selbstverständlich gehen beider Ziele und Forderungen konform mit dem Parteiprogramm ihrer Landespartei, der SPD-NRW. Darin unterscheiden sie sich nicht von den Kandidaten anderer Parteien.

    Nachfolgend die Ziele der SPD in NRW:

    Arbeit & Bildung „Das Aufstiegsversprechen in NRW muss erneuert werden. Wir brauchen mehr Lehrkräfte, müssen Schulen sanieren, Ganztagsschulen ausbauen, bessere Kita-Angebote schaffen und das digitale Lernen vorantreiben. Unser Versprechen lautet: Kein Abschluss ohne Anschluss. Digitalisierung, Klimaschutz und gesellschaftlicher Wandel verändern unsere Arbeitswelt. Wir schaffen deshalb mit aktiver Arbeits-und Wirtschaftspolitik die Bedingungen für neue, sichere Arbeitsplätze mit guten Arbeitszeiten und anständigen Löhnen.“ – Wir werden dafür sorgen, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärker an den Gewinnen von Unternehmen beteiligt werden, sowohl durch höhere Löhne als auch durch gemeinschaftlich kontrollierte Kapitalanteile an ihren Unternehmen – Transformationsfonds: 30 Mrd. Euro für die Transformation der Wirtschaft; der Fonds wird durch strategische, temporäre Unternehmensbeteiligungen das Eigenkapital der (mittelständischen) Unternehmen stärken, damit ihre Unabhängigkeit sichern sowie ihre Kreditwürdigkeit und somit ihre Investitionsfähigkeit und Stabilität deutlich erhöhen; Zielgruppen sind zum Beispiel Unternehmen und Betriebe, die auf Elektromobilität, auf Wasserstoffbasis oder auf zirkuläre Wertschöpfungskonzepte umstellen wollen – Mit langfristigen und verlässlichen öffentliche Investitionen in Klimafreundlichkeit und Digitalisierung wollen wir dafür sorgen, dass Unternehmen sich hier auf die großen Zukunftsaufgaben spezialisieren und entwickeln können – Im Rheinischen Revier werden wir die Vergabe von Fördermitteln des Bundes massiv vereinfachen, damit Neues schneller entstehen kann – Die duale Ausbildung stärken: Ausbildungsplatzgarantie in Nordrhein-Westfalen, günstigeres Azubiticket mit besserer Leistung, Bau von barrierefreien Azubiwohnheimen – Acht Millionen Euro für den Sozialen Arbeitsmarkt, in den besonders vom Strukturwandel und hoher Arbeitslosigkeit betroffenen Regionen Nordrhein-Westfalens – NRW liegt bei den Bildungsausgaben seit Jahrzehnten bundesweit auf dem letzten Platz: Das muss sich dringend ändern, wir sollten Spitzenreiter bei der Bildungsfinanzierung sein – niedrigschwellige Beteiligungsformate sowie ein Kinder- und Jugendcheck in Gesetzgebungsverfahren – Schulen auf der Höhe der Zeit: Digitalausstattung & Digitalkompetenzen von Schüler*innen verbessern

     Wohnen & Leben „Wohnen ist in NRW zur sozialen Frage geworden. Auch in Mönchengladbach spitzt sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt immer weiter zu. Gerade für Menschen mit geringem Einkommen, Studierende und Auszubildende, Rentner*innen, Bezieher*innen von Transferleistungen und junge Familien wird es zunehmend schwieriger angemessenen und bezahlbaren Wohnraum zu bekommen oder zu behalten. Viele haben Angst, dass sie sich ihre Wohnung bald nicht mehr leisten können. Um die Kosten für Wohnen zu senken, werden wir 100.000 Wohnungen pro Jahr neu bauen, 25.000 davon mietpreisgebunden. Wohnraum darf kein Spekulationsobjekt für Finanzinvestoren werden! Ich werde mich für besseren Mieter*innenschutz, eine wirkungsvolle Mietpreisbremse und mehr Wohnungsbau einsetzen.“ – Bezahlbares Wohnen für alle: Wir brauchen pro Jahr 100.000 neue Wohnungen in Nordrhein-Westfalen, davon 25.000 Wohnungen mit sozialer Mietpreisbindung; Ziel ist es, dass Haushalte in Nordrhein-Westfalen nicht mehr als 30 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens für die Miete ausgeben müssen; gemessen am verfügbaren Einkommen ist das aktuell bei mehr als der Hälfte der Mieter*innen in Mönchenglabdach der Fall, die Mieten steigen drastisch und fressen Einkommen, Kaufkraft und Wohlstand – Sichere, nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung: Schutz vor explodierenden Energiekosten; dafür müssen wir schleunigst den Rückstand aufholen, den das Ausbremsen der Erneuerbaren Energien der bisherigen Landesregierung verursacht hat; Ausbau der Kraft- Wärme-Kopplung, des Fernwärmenetz sowie der Energie- und Speicherinfrastruktur insgesamt; Abbau von starren Abstandsregeln für Windkraftanlagen, schnellere Planverfahren; Solaranlagen auf jedes Dach bringen, auf dem das geht – Zusätzliche Fördersäule für den gemeinwohlorientierten Wohnungsbau mit der Maßgabe, die Sozialbindung zu erhalten – Kommunalen Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften besonders attraktive Förderkonditionen in der öffentlichen Wohnraumförderung einräumen – Durch eine Landeswohnungsbaugesellschaft und zusätzlichen Ankauf von bestehenden Wohnungen bezahlbare Mieten im Bestand sichern und Schaffung eines neuen, dem Gemeinwohl verpflichteten Akteur am Wohnungsmarkt; Rückzug des Landes als Akteur auf dem Wohnungsmarkt war ein großer Fehler – Um die Anzahl der notwendigen neuen Wohnungen zu erreichen, braucht es schnellere und digitalisierte Planungs- und Genehmigungsverfahren – Handlungsmöglichkeiten der Kommunen bei der Ausweisung von angespannten Wohnungsmärkten ausweiten – Neue Mieterschutzverordnung und Anwendung der Mietpreisbremse erleichtern; Möglichkeiten des novellierten Bundesbaurechtes nutzen – Öffentlich-rechtliche Wohnungsaufsicht auch beim Schutz von Mieterrechten wieder stärken; Kommunen müssen rechtlich und materiell in die Lage versetzt werden, bei groben Verstößen gegen Bauordnungsvorschriften und Mieterrechte auch hoheitlich tätig zu werden – Förderung von Eigentumsbildung, z.B. durch Kompensation der Grunderwerbssteuer beim Erwerb einer ersten selbst genutzten Immobilie insbesondere für Familien mit Kindern durch ein gezieltes Landesprogramm – Gemeinwohlorientierte Bodenpolitik: Grundsteuer C für unbebaute Grundstücke einführen, um so gegen Spekulation vorzugehen

    Pflege & Gesundheit „Die Pandemie zeigt: Wer am falschen Ende spart, zahlt drauf. Deshalb brauchen wir endlich bessere Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte in NRW. Die Schließungen von Krankenhäusern und Krankenstationen werden wir stoppen. Gesundheit darf keine Ware sein.“ – Gesundheitssektor ist in Mönchengladbach ein wichtiger Arbeitgeber – Bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege: Druck auf die Beschäftigten muss sinken – Keine Tarifflucht und Dumpingtarifverträge durch ausgegliederte Tochtergesellschaften, etwa für Reinigung, Küche, Logistik, Wäsche – Kürzere, verlässliche und damit familienfreundlichere Arbeitszeiten und eine angemessene Entlohnung; bessere Aufstiegschancen und Möglichkeiten zur Weiterbildung – Programme zu Rückgewinnung und Wiedereinstieg von Pflegekräften – Echte Interessensvertretung für pflegende Berufe statt Zwangsmitgliedschaft in einer Pflegekammer – Neuordnung des ambulanten und stationären Sektors – Lagerhaltung für krisenrelevante Produkte – Weniger Bürokratie und übermäßige Regulierung – Gewinnentnahme für private Klinikbetreiber, Klinikgesellschaften und -konzerne regulieren – Mehr Kliniken in kommunaler Trägerschaft – Mehr Investitionen in Krankenhäuser – Gesundheitslots*innen; gefördert durch Landesmittel – Gesundheitskioske – Familienzentren an Schulen: Angebote zur gesundheitlichen Prävention; gesunde Ernährung, Sportangebote, Zahngesundheit etc. – Versorgung mit Hausärzt*innen sicherstellen: Anreizsystem durch Studienstipendien, Praxiskredite und mehr Studienplätze für Medizin – Entlastung von pflegenden Angehörigen durch Pflegekompetenzzentren; ganzheitliche Beratungsangebote zu gesundheitlichen Leistungen, finanziellen Leistungen und Pflegeangeboten; Berücksichtigung von Zeiten der Pflege bei Berechnung der Rente; Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf – Pflegestützpunkte, die eine medizinische und pflegerische Grundversorgung bieten – Förderung von alternativen Wohnformen für Menschen mit Unterstützungsbedarf

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  • Würdige Mahnwache der Mönchengladbacher zum Krieg in der Ukraine [mit Video]

    Würdige Mahnwache der Mönchengladbacher zum Krieg in der Ukraine [mit Video]

    Mehr als 400 Bürger trafen sich am heutigen Samstag auf dem Rheydter Marktplatz um ihre Solidarität auszudrücken mit den Bürgern der Ukraine.

    In den Reden der Partei- und Verbandsmitgliedern wurde deutlich, die gesamte Bevölkerung steht an der Seite der Ukraine und möchte helfen. Dazu gibt es inzwischen geeignete Möglichkeiten, z.B. das Rote Kreuz oder auch der Caritasverband und andere. Auch werden Unterkünfte für Menschen und Familien gesucht.

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  • CDU-Falschspiel

    CDU-Falschspiel

    Nicht erst seit dem widerrechtlichen Investment in das Elektroauto „SVEN“ ist Skepsis an den Aüßerungen von Herrn Dr. Schlegelmilch (CDU) angebracht.
    Nun setzt er an, die Menschen in Mönchengladbach zu spalten, er nutzt subtil das Thema Gesamtschule.
    Wir alle kennen die Überzeugung der CDU: Wir brauchen keine Gesamtschulen.
    In einer aktuellen Pressemeldung sprechen Dr. Schlegelmilch und seine Parteifreundin, Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber, Vorsitzende des Schulausschusses von „Sechszügigkeit gar nicht von den Eltern gewünscht“ und „es scheint, als würden“ und „zweifelhaften Verfahrensweise“.

    Die CDU erinnert sich wohl nicht daran, dass der erst vor wenigen Wochen ausgeschiedene Schuldezernent Dr. Fischer, ebenfalls CDU, genau dieses Verfahren in seiner gesamten Amtszeit praktiziert hat.


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