Autor: Harald Wendler

  • Planer, Opposition und der Katastrophenschutz

    Planer, Opposition und der Katastrophenschutz

    Seit Monaten, spätestens seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine beschäftigt sich auch Mönchengladbach mit der Frage: sind wir ausreichend geschützt? Haben wir entsprechendes Material zur Versorgung der Bevölkerung so zentral gelagert, dass Hilfsorganisationen wie Feuerwehren und THW schnell darauf zugreifen können?
    Die Antwort: NEIN

    Das sieht auch die CDU als stärkste Opposition so. CDU-Fraktionschef Dr. Schlegelmilch resümiert fälschlicherweise, OB Heinrichs trage alleine Verantwortung für die Sicherheit der Bürger.
    Es stellt sich allerdings die Frage, welche Aufgaben das Dezernat 6, geleitet vom hochdekorierten Planungsdezernenten Dr. Bonin, erfüllt.
    Zu den Aufgaben des Planungsdezernenten gehört nämlich nicht nur die Planung eines neuen Rathauses, auch nicht nur die Planung von Wohnbaugebieten in entschieden mangelhafter Quantität.
    Außerdem: sein Dezernet 6 hat wohl den höchsten Zuwachs an Mitarbeitern seit Jahren.
    Das Ergebnis: mangelhafter Katastrophenschutz.

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  • Stop für Selbstbedienung der CDU und SPD

    Stop für Selbstbedienung der CDU und SPD

    Wohltuend war das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichtes in Karlsruhe. Setzte es doch, wenn auch spät, einen deutlichen Punkt hinter die Erhöhung der Parteienfinanzierung der damaligen Koalition im Bund aus SPD und CDU.

    Unsere Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings (CDU) und Gülistan Yüksel (SPD) hatten dem Gesetz, so meine Meinung) sicherlich zugestimmt. Gegenteiliges war nicht zu erfahren.
    Die damaligen Regierungsparteien waren der Ansicht, sie brauchen zur Parteienfinanzierung mehr Geld vom Steuerzahler und erhöhten die Zuwendungen mal eben um 25 Millionen Euro per Anno.

    Dagegen waren die Oppositionsparteien vor das BVG gezogen mit dem heutigen Urteil:
    Nicht Verfassungsgerecht.
    Das Gesetz von 2018, durch den Bundestag während der Fußballweltmeisterschaft mit absoluter Mehrheit von CDU/SPD durchgepeitscht, wurde heute für nichtig erklärt

    Nun müssen sich die Parteien neu zusammenraufen. Ob es eine Rückzahlung geben wird, ist noch unklar.

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  • Konstruierte „Panne“ der Verwaltung? –  von der möglichen Hinhaltetaktik gegen den Seniorenrat

    Konstruierte „Panne“ der Verwaltung? –
    von der möglichen Hinhaltetaktik gegen den Seniorenrat

    Am 19. Januar 2023, also morgen, sollte die konstituierende Sitzung des Seniorenrates stattfinden.

    So war es zwischen Verwaltung und den Mitgliedern des Seniorenrates verabredet.
    Ein entsprechendes Schreiben der Verwaltung erhielten alle Mitglieder im Dezember 2022.
    Im Dezember waren die Mitglieder des Seniorenrates im Rathaus Abtei gewählt worden.

    Die Mitglieder: Gerd Lippold; Brigitte Brouns; Birgit Weber; Roland Heerstraß; Gisela Lüpertz; Margret Munterkamp; Hartmut Wellssow; Dr. Herbert Look; und Frau Ulrike Frings.

    Sie wollten in der geplanten Sitzung am 19. Januar 2023 den Vorsitzenden oder die Vorsitzende des Seniorenrates wählen und damit geschäftsfähig werden.

    Daraus wird nun nichts: Die Sitzung wurde seitens der Stadtverwaltung abgesagt ohne Erklärung.
    Stephan Küppers, Leiter des Fachbereiches Altenhilfe in Mönchengladbach, erklärte MG-Heute auf Nachfrage: Niemand sollte sich Sorgen machen. Die Angabe im §6 der Satzung des Seniorenrates ist eine „Soll“-Angabe, und weiter: die Sitzung wird lediglich verschoben. Der Seniorenrat wird starten.

    Wann das alles stattfinden soll oder wird und welchen tatsächlichen Grund diese aus Sicht des Seniorenrates unnötige Absage es gibt, das sagte der mit der Koordination der Abläufe beauftragte Fachbereichs-Leiter leider nicht.
    Ein Stellungnahme der Verwaltung sollte Klarheit schaffen.

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  • Greta war da

    Greta war da

    In einem gerade einmal dreiminütigen Statement, glaubte Greta Thunberg die gesamte Lützerath-Thematik heute an der Braunkohlen-Grubenkante darstellen zu können.
    Meine Informationen stammen aus den Live-Berichterstattungen verschiedener Fernsehsender.
    Ein großer Teil der erwarteten Demontranten haben dieses Statement nicht hören können. Sie waren zu der Zeit damit beschäftigt, sich in Lebensgefahr zu begeben. Sie wollten nicht auf den zugewiesenen Versammlungsort mit Bühne, sondern an die Grubenkante. Dort droht unter anderem der Abbruch des durch schlechten Wetters aufgeweichten Erdreiches.
    Greta Thunberg prangerte, wie in vielen ihrer Reden, nicht nur einen Konzern an, der ihrer Meinung nach nur Gewinne erzielen wolle. Sie unterstellte auch der Bundesregierung ökonomische Geschäftemacherei.
    Natürlich hat sie an den Tagen zuvor viele Interviews für etliche Medien gegeben, mit immer wiederkehrenden Anschuldigungen.

    „Dass die Grünen mit solchen Unternehmen Kompromisse schließen, zeigt, wo ihre Prioritäten liegen“, sagte die schwedische Klimaaktivistin am Samstag in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur in Erkelenz. Sie selbst sei nie mit einer grünen Partei verbunden gewesen.

    Weshalb hat sie den weiten Weg nach Lützerath auf sich genommen? Wie war sie dorthin gekommen?
    Welches Verkehrsmittel hat sie gewählt?

    Greta Thunberg hat nichts zur Deeskalation beigetragen. Sie sprach nicht davon, dass Gerichte rechtskräftige Urteile gesprochen haben und der RWE-Konzern rechtmäßig handelt. Sie sprach auch nicht davon, dass die Polizeit diese Rechte des Unternehmens zu schützen hat.
    Viele Demonstranten versuchen kurz vor Einbruch der Dunkelheit noch immer nach Lützerath durchzubrechen, obwohl es ein Betretungsverbot gibt.
    Protest in dieser Größenordnung ist grundsätzlich in Ordnung und beeindruckend. Greta hätte gut daran getan, angesichts der großen Menschenmasse darauf hinzuweisen, weiterhin friedlich zu bleiben und den Ansagen der Ordnungskräfte Folge zu leisten statt einzupeitschen.

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  • Corona, RSV, Grippe? – Doch nicht bei uns.

    Corona, RSV, Grippe? – Doch nicht bei uns.

    Haben wir Probleme? Sind unsere Krankenstationen überfüllt? Sind die Arztpraxen voll?
    Arbeiten unsere Ärztinnen und Ärzte, unser gesamtes Pflegepersonal am Limit ?

    Wer verdient aktuell unser Vertrauen? Sind die Äußerungen unserer Politiker und aller Wissenschaftler nachvollziehbar?

    Vieles kann ich mir nicht mehr erklären. Es leuchtet mir nicht ein, dass wir die Masken einfach ablegen sollen. Wer nimmt Rücksicht auf die Ärzteschaft, nimmt Rücksicht auf das Pflegepersonal?
    Kaum jemand der Verantwortung trägt.
    Wie sonst lassen sich die in den Medien verbreiteten Statements erklären?
    Die Restaurants sind gut besucht, Events oft ausgebucht, wir rücken eng zusammen, Virenlast jeglicher Art kennen wir nicht mehr.
    Der Rubel muss rollen.

    Hinzu kommen die letzten Tage des Jahres.
    Böller und Feuerwerksartikel werden wie in den vergangenen Jahren überall angeboten, ganze zwei Jahre haben wir pausiert.
    Es ist nicht erkennbar, dass es Kaufzurückhaltung in großem Ausmaß gibt.
    Dies wird voraussichtlich weitere Belastungen für die Notaufnahmen der Krankenhäuser ergeben.

    Wer oder was kann diesen Wahnsinn stoppen?
    Was muss erst geschehen, damit die Gesellschaft endlich innehält?
    Nette Ansprachen helfen wohl nicht.

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  • Zum 4. Advent

    Zum 4. Advent

    MG–Heute wünscht allen einen gesegneten 4. Advent. Bleiben Sie gesund.

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  • MdL Jochen Klenner beklagt Streichung der Landesmittel für obdachlose Frauen

    MdL Jochen Klenner beklagt Streichung der Landesmittel für obdachlose Frauen

    In einer Pressemitteilung suggeriert unser Landtagsabgeordneter, auf Initiative der Ampelkoalition werde, Zitat: „ausgerechnet ein erfolgreiches und sinnvolles Hilfsprojekt für obdachlose Frauen in Mönchengladbach von SPD, FDP und Grünen gestrichen“. Zitat Ende.

    Er bagatellisiert, aus welchen Gründen weiß nur er selber: Das Land hatte das Pilotprojekt finanziert, um gemeinsam mit der Diakonie herauszufinden, wie insbesondere obdachlose Frauen mit den Hilfsangeboten für Wohnungslose besser erreicht werden können.

    Keine Ideen entwickelte Klenner offensichtlich zur Weiterfinanzierung durch das Land NRW. Es ist keine solche bekannt.
    Selbst einen Vorschlag zur Gegenfinanzierung im städtischen Haushalt vermag die CDU wohl nicht vorzulegen. Möglicherweise will sie dies in der Ratssitzung in der kommenden Woche vortragen?
    Dann würde die klagenschwangere Pressemeldung ad absurdum geführt.

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  • Mönchengladbach hat einen Seniorenrat gewählt

    Mönchengladbach hat einen Seniorenrat gewählt

    „Es ist für die Stadt Mönchengladbach eine Premiere“, konstantierte der Leiter des Fachbereiches Altenhilfe in Mönchengladbach, Stephan Küppers, gleich zu Beginn der Seniorenratswahl im Rheydter Rathaus.

    Durch die Veranstaltung führte souverän Dezernatsleiterin Dörte Schall, Beigeordnete des Dezernat VI, Recht, Soziales, Jugend, Gesundheit, Verbraucherschutz.

    Nach zahlreichen Vorgesprächen und Vorbereitungen hatte sich im November 2019 in Mönchengladbach ein parteiübergreifender „Arbeitskreis Seniorenbeirat“ gegründet. Zweck dieses Zusammenschlusses, so Anita Hoffmann, zusammen mit Rainer Missy Initiatorin und Sprecherin des Arbeitskreises, sei die Vorbereitung zur Einrichtung eines Seniorenbeirats in Mönchengladbach. Ziel des Seniorenrates ist, einen politisch neutralen Beirat als beratendes Gremium für die Ausschüsse und den Rat der Stadt zu bilden.

    Es gab etliche Hürden zu überwinden, noch im Oktober diesen Jahres erklärte der Fraktionsvorsitzende der CDU-Ratsfraktion:

    „Aus unserer Sicht haben Senioren, genau wie alle anderen Bürger in Mönchengladbach, die Möglichkeit sich politisch oder auf andere Weise ins Stadtleben einzubringen. Schaut man sich den Altersdurchschnitt der Fraktionen im Rat an, spricht das für sich. Der Seniorenrat, so wie er von SPD, Grünen und FDP verabschiedet wurde, ist aus unserer Sicht kein Gremium, das tatsächlich alle in Mönchengladbach lebenden Seniorinnen und Senioren vertreten soll, sondern lediglich Seniorinnen und Senioren aus vorab festgelegten Interessenverbänden. Würde man das Thema ernsthaft umsetzen wollen, müsste der Seniorenrat, genau wie der Integrationsrat demokratisch von allen Seniorinnen und Senioren in unserer Stadt gewählt werden können.
    Mönchengladbach ist eine finanziell schlecht aufgestellte Kommune. Hier sollte jeder freibleibende Euro für eine gute Bildung unserer Kinder und somit für die Zukunft aller Mönchengladbacher eingesetzt werden!“, so Schlegelmilch.

    Pressemeldung der CDU

    Diese Widerstände aus der CDU-Seniorenunion wurden ebenso überwunden, wie die offensichtliche Verzögerungstaktik innerhalb der Stadtverwaltung.

    Heute war es soweit, die Delegierten hatten sich beworben, sie erfüllten die Anforderungen zur Wahl und waren deshalb auf Einladung der Stadt Mönchengladbach im Ratssaal zur Wahl erschienen.

    Es gab 43 Delegierte , davon stellten sich29 zur Wahl. Die 43 wählten also den Seniorenrat.
    Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der 29 Bewerber für den Seniorenrat wurden in namentlicher Abstimmung die untenstehenden 9 Bewerber in den Seniorenrat gewählt:

    Gerd Lippold; Brigitte Brouns; Birgit Weber; Roland Heerstraß; Gisela Lüpertz; Margret Munterkamp; Hartmut Wellssow;
    Dr. Herbert Look; und Frau Ulrike Frings.

    Alle Gewählten nahmen die Wahl an.

    Im anschließenden zweiten Wahlgang wurden die 9 Stellvertreter gewählt. Auch diese nahmen die Wahl an. Die nichtgewäglten Bewerber haben den Status eines Ersatzmitgliedes. Sie rücken automatisch nach, sobald jemand ausfällt.

    Stellvertretende stimmberechtigte Mitglieder des Seniorenrats sind:

    Norbert Jansen
    Beate Fränken
    Monika Bernhardt
    Herbert Hoffacker
    Gabriele Greiner
    Hubert Finken
    Marianne Godoj-Wendler
    Arne Vogt
    Axel Friese

    In zwei Jahren wird der gesamte Seniorenrat zeitgleich mit der nächsten Kommunalwahl gewählt.
    Bemerkenswert an der heutigen Wahl: EX-Oberbürgermeister Norbert Bude wurde nicht gewählt.
    Der gewählte Dr. Herbert Look erklärte selber, er sei Mitglied in der CDU-Senioren-Union.
    Die konstituierende Sitzung mit der Wahl des Seniorenrats-Vorsitzen ist lt. Verwaltung im Januar 2023 geplant.

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  • „Digital Mindset“-Stiftung mit NEW-Kapital?

    „Digital Mindset“-Stiftung mit NEW-Kapital?

    CDU-Mönchengladbach möchte Gewinnteile der Stadttochter in eine sogenannte Bürgerstiftung einlegen. Nutznießer wohl überwiegend die Wirtschaft.

    Obwohl der Finanzausschuss nicht kompetent ist über eine solche Millioneneinlage zu entscheiden, ließ der CDU-Wirtschaftslobbyist Dr. Schlegelmilch seine ganze Kreativität in der Sitzung aufblitzen, um sein Ziel doch noch durchzusetzen.
    „Die NEW erwirtschaft ein außergewöhnliches, überplanmäßiges Ergebnis in 2022“, meint der Fraktionsvorsitzende der CDU. Von diesem Gewinn möchte er eine Summe abzweigen und damit eine Stiftung gründen. Diese Summe fehlt dann in den Rücklagen der Stadttochter.
    Die Summe von einer Million steht im Raume.
    „Das tut doch Niemandem weh“, ist ein Argument aus CDU-Reihen.

    Unternehmen, die es gut mit unserer Stadt meinen, könnten sich an dieser Bürgerstiftung mit Kapitaleinlagen beteiligen, meint Dr. Schlegelmilch. Die Richtung ist damit geklärt: Die Stiftung finanziert aus ihren Erträgen die digitale Transformation, das digitale Mindset der Mönchengladbacher Wirtschaftsunternehmen.
    Es ist davon auszugehen, wer in eine solche Stiftung sein Kapital einlegt, erwartet etwas für sein Unternehmen. Nicht die Stadt Mönchengladbach wird alleiniger Nutznießer im Sinne des Mindsets sein.
    Der Einfluß der Wirtschaft (Kapital) wird entscheiden, wer die Richtung zur Zielerreichung vorgibt.
    Nachgelagert wurde nichts darüber bekannt, wer die Leitungsfunktionen übernehmen soll.
    Der CDU-Antrag wurde nach intensiver Diskussion mit den Stimmen der Ampelmehrheit abgelehnt.
    Ein möglicher Nutzen für die Bürger der Stadt wurde nicht mit einem Wort erwähnt.

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  • Nur Politiker-Vergeßlichkeit?

    Nur Politiker-Vergeßlichkeit?

    „Die Hovener Straße besitzt derzeit keine Radverkehrsanlagen und stellt somit eine Netzlücke im Radwegenetz dar. Mit der Markierung von Schutzstreifen kann diese Lücke nun geschlossen und die Erschließungsfunktion dieser Straße sichergestellt werden. Durch die Einrichtung von Querungsstellen verbessern wir zudem die Qualität für den Fußverkehr.“

    PM vom 15. Dezember 2021

    Obiges Zitat stammt aus der Meldung der Stadt vom Ausschuss für Umwelt und Mobilität mit dem Stadtdirektor und Technischen Beigeordneten Dr. Gregor Bonin (CDU) aus 2021.

    Nun, ein ganzes Jahr ist inzwischen vergangen, erklärt Herr Baues von der CDU Neuwerk: wie bereits berichtet, sorgt die Anfang des Jahres erst über die Medien bekannt gewordene Umgestaltung der Hovener Straße für Kritik und Ärger bei der Bürgerschaft in Bettrath. Durch die Einrichtung von Fahrradschutzstreifen und einer zusätzlichen Querungshilfe müssen lt. Verwaltung insgesamt 38 Parkplätze verschwinden.

    „Die als Vertreter für die jeweiligen Stadtteile gewählten CDU-Politikerinnen und Politiker werden immer öfter von der Verwaltung nicht mitgenommen oder sogar teilweise bewusst durch eine zunehmend  ideologisch geprägte „Ampel“-Politik von SPD, Grünen und FDP (siehe Schließung der Katholischen Hauptschule Neuwerk) vor vollendete Tatsachen gestellt. Den vormals reibungslos funktionierenden Informationsfluss gibt es nicht mehr“, ärgert sich Ratsherr Robert Baues.

    „Auch die CDU ist selbstverständlich für eine nachhaltige Verkehrswende, jedoch darf man bei derartigen Planungen vor der Haustüre unserer Bürgerinnen und Bürger nicht die betroffenen Anlieger ignorieren bzw. bewusst vergessen. Umsomehr begrüße ich es jetzt, dass auf meine Initiative hin eine Info-Veranstaltung zur Umgestaltung der Hovener Straße am Dienstag, den 13.12.22 ab 17.00 Uhr im Karl-Immer-Haus an der Ehrenstraße in Bettrath stattfinden wird!“, so Baues weiter.

    Für mich ist dies eine etwas anstrengende Bemühung um Öffentlichkeit.
    Der Ratsherr könnte ganz einfach seinen Parteifreund fragen, Dr. Bonin kann ihm sicher ‚auf die Sprünge‘ helfen.

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  • Gegensätzliche Sichtweisen zum Katastrophenschutz in Mönchengladbach

    Gegensätzliche Sichtweisen zum Katastrophenschutz in Mönchengladbach

    Offensichtlich sieht der Oppositionsführer in Mönchengladbach seine Aufgabe auch darin, mit Effekthascherei und triefender Polemik Aufmerksamkeit für sich und die CDU-MG zu generieren.

    Diesen Eindruck untermauerte Dr. Schlegelmilch (CDU) in der Sitzung des Finanzausschusses ein ums andere Mal.
    „Die Versorgung der Mönchengladbacher Bevölkerung im Krisenfall ist absolut sichergestellt und erfährt im Aufgabenkatalog der Verwaltung oberste Priorität“, betonen Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Beigeordneter Matthias Engel, zugleich Leiter des Krisenstabs, ausdrücklich auf die in der gestrigen (01.12.2022) Sitzung des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Wirtschaft aufgetretenen Fragen im Rahmen der Haushaltsberatungen zur Bereitstellung von Finanzmitteln für die Einrichtung eines Katastrophenschutzlagers.
    Die gleiche Sachlage formulierte der CDU-Sprecher wie folgt:
    „Bei der Errichtung eines Katastrophenschutzlagers handelt es sich um Gefahrenabwehr und -prävention. Diese sollten in einem Haushalt oberste Priorität haben. Bei unseren gezielten Nachfragen im Finanzausschuss entstand der Eindruck, dass die Verwaltung  – und hier vor allem der Oberbürgermeister und sein Ordnungsdezernent –   weder einen Plan haben noch Vorbereitungen für ein solch wichtiges Lager getroffen wurden. Oder weshalb müssen die Mehrheitsfraktionen erst jetzt dafür sorgen, dass dieses wichtige Millionen-Projekt, das das Leben von Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbachern schützen soll, im Haushalt verankert wird? Die Aufgabe, auf eine Katastrophe vorbereitet zu sein, sehen wir eindeutig bei den dafür gewählten und gut bezahlten obersten Beamten in der Stadt. Wir erwarten, dass die Verwaltung ihre Arbeit gewissenhaft macht und gerade in dieser durch Krisen belasteten Zeit vorrausschauend handelt.“.

    Derzeit läuft die Suche nach einem möglichen Standort und einer Umsetzungsperspektive für die geplante zentrale Lagerung und den zukunftsfesten Ausbau.

    „Sobald die Planung abgeschlossen ist, wird den politischen Gremien ein entsprechender Beschlussentwurf vorgelegt. Selbst ohne politischen Haushaltsantrag der Ampel hätte die Verwaltung in der entsprechenden Vorlage einen Weg zur Finanzierung vorgelegt – wenn notwendig natürlich auch im laufenden Haushaltsjahr“, betonte Oberbürgermeister Felix Heinrichs gegenüber dem Fachgremium.

    Auch ohne einen zentralen Lagerort sei eine Versorgung der Bevölkerung natürlich sichergestellt. „Das hat die Stadt in diesem Jahr mit der Belegung von Turnhallen für die Unterbringung von Geflüchteten, der erfolgreichen Evakuierung bei Bombenentschärfungen und den aktuell vorgelegten Plänen rund um eine mögliche Energiemangellage erneut unter Beweis gestellt“, ergänzt Matthias Engel.

    „Der Katastrophenschutz wird gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse ganz besonders gestärkt. Das Vorgehen der Stadt verdeutlicht die herausragende Bedeutung dieses Themas“, so Engel weiter.

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  • In Kinderarztpraxen wird jetzt geimpft

    In Kinderarztpraxen wird jetzt geimpft

    Täglich kommen 150 bis 200 Kinder allen Alters in Mönchengladbach und in den umliegenden Kreisen in die Praxen für Kinder- und Jugendmedizin.

    Sie alle leiden vor allem an Infekten der oberen Atemwege. Mehr als 30 Kinder und Jugendliche sind täglich sogar so schwer erkrankt, dass sie in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Städtischen Kliniken Mönchengladbach aufgenommen werden müssen. Nur wenige von ihnen sind am Coronavirus erkrankt. Führend sind derzeit vielmehr Infekte mit dem Grippe- und dem sogenannten RS-Virus (Respiratorische Synzytial-Virus).

    Stellvertretend für die Kinder- und Jugendärzte aus Mönchengladbach informierten einige niedergelassene- und Klinikärzt:innen jetzt gemeinsam über die schwer verlaufende Viruserkrankung, die damit verbundene immense Belastung des Kinder-Gesundheitssystems und die Hoffnungen, die mit dem neuen Impfstoff verbunden sind. Das RS-Virus verursacht beim Erwachsenen meist nicht mehr als eine banale Erkältung. Neugeborene und kleine Kinder können dahingegen aber so schwer betroffen sein, dass sogar eine Beatmung erforderlich wird. Das Virus verbreitet sich vor allem in den Wintermonaten.

    „Ein wesentlicher Grund für die massive Anhäufung von Infekten in diesem Jahr ist die Isolation der Kinder durch die Corona-Maßnahmen in den Vorjahren, weil Atemwegsinfektionen durch das Tragen von Masken ausgeblieben sind“, erklärt Oliver Schneider, Leiter des Gesundheitsamtes Mönchengladbach. Um das Risiko einer Infektion zu minimieren, sind die durch Covid-19 vertrauten Hygienemaßnahmen wie ein gründliches Händewaschen vor einem Kontakt mit dem Säugling oder Kleinkind hilfreich.

    Die Kinderärzte in den Praxen und auch die Ärzte und Pflegenden in der Klinik sind derzeit tagtäglich an ihrer Belastungsgrenze. „Umso mehr hoffen wir, dass der Impfstoff gegen das RS-Virus, der nun für Kinder im 1. Lebensjahr verfügbar ist, die Kinder vor schweren Infektionen schützt und ihnen künftig einen Krankenhausaufenthalt erspart“, so Dr. Sabine Keiser, Chefärztin der Klinik für Kinder und Jugendliche der Städtischen Kliniken Mönchengladbach. „Insbesondere für Säuglinge kann das RS-Virus lebensbedrohlich sein. Das Ziel der Impfung ist, dass wir die Kinder älter bekommen, um schweren Verläufen damit entgegenzuwirken“, ergänzt Dr. Ingo Kern, Kinderpneumologe und Oberarzt in der Klinik für Kinder und Jugendliche der Städtischen Kliniken Mönchengladbach. 

    Ralph Köllges, niedergelassener Kinder- und Jugendarzt sowie Präventionsbeauftragter Impfen des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte Nordrhein, und Dr. Martin Lüchtrath, niedergelassener Kinder- und Jugendarzt sowie Obmann der Kinder- und Jugendärzte MG, nehmen mit ihren Praxen an einer Studie teil und verimpfen Nirsevimab (Handelsname Beyfortus), seit diesem Herbst bereits. Die Impflinge werden dabei per Zufallsgenerator ausgewählt, 50 Prozent werden geimpft. „RSV ist derzeit eine erhebliche Belastung für alle ambulanten und stationären Einrichtungen. Wir brauchen nach ersten Erkenntnissen 50 bis 60 geimpfte Kinder, um den stationären Aufenthalt eines Kindes zu verhindern“, so Dr. Martin Lüchtrath.

    „Das RS-Virus ist die Ursache für zwei Drittel aller Atemwegserkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern weltweit. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat die Zulassung des Antikörpers zur Vorbeugung von RSV-Infektionen bei Neugeborenen und Säuglingen empfohlen. Diese Impfung ist eine Chance für uns alle“, erläutert Ralph Köllges. Eine einmalige Dosis sei in der Regel ausreichend und der Schutz soll bis zu sechs Monate vorhalten. Eltern, die Interesse an der Beobachtungsstudie haben, können sich bis zum Ende der RSV-Saison vertrauensvoll an die sie betreuenden Kinderärztinnen und Kinderärzte wenden.

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  • Raubzugs-Begleiterscheinungen

    Raubzugs-Begleiterscheinungen

    Normalerweise schaut der Bürger nach, ob in Haus und Garten alles an seinem Platz ist.
    Wenn etwas fehlt, hatte er ungebetenen Besuch.

    In Teilen Giesenkirchens, wo ruhige Wohnbereiche und große Gärten liegen, beobachten Bewohner derzeit, daß aus Garten und Schuppen,  kupferne Pflanzgefäße gestohlen werden. Ebenso Kabelmaterial.

    Eine neue Entdeckung: Im hintersten Teil des Gartens liegen z.B. leere Kabeltrommeln, beiliegend abgeschnittene Stecker. Die Kabeltrommeln stammten nicht aus  dem  Findergarten.

    Sinn und Zweck dieser Zeilen: Wer einen Diebstahl der o.g. Art feststellt, oder entsprechende Funde macht, sollte alles lassen, wie er es vorfindet und sich bitte melden bei der Polizei, unter der Tel. Nr.: 02161 29-0

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  • Kein geplantes Bier,keine geplante Armbinde,fahrt nach Hause

    Kein geplantes Bier,
    keine geplante Armbinde,
    fahrt nach Hause

    Natürlich bin ich Fußball-Fan, natürlich bin ich gegen die WM in Katar, natürlich schaue ich diesmal keine WM-Spiele. Und selbstverständlich ist es für mich unzumutbar, dass die FIFA, gesteuert durch Katar, die aktuelle Zensur ohne Konsequenz durchziehen kann.

    Natürlich würde ich meine Koffer packen und nach Hause fahren. Was denn sonst?

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  • Das sollte Herr Scholz erklären!

    Das sollte Herr Scholz erklären!

    Fassungslosigkeit hat mich erfasst, gegen alle Warnungen drückt unser Bundeskanzler seine persönliche Ansicht durch.
    Ergebnis: Cosco (ein Staatskonzern aus Cina) darf sich an einem Terminal im Hamburger Hafen beteiligen.

    Ja, nur eine Minderheitsbeteiligung soll es ab nächster Woche sein.
    Die Erfahrungen zeigen mir, China wird es nicht dabei belassen, wird seinen Einfluß weiter ausbauen wollen und hat nun den ersten Teilerfolg erreicht.
    Steht seine Partei (SPD) noch hinter ihm? Kann unsere SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel eine zufriedenstellende Erklärung liefern? Ich hoffe darauf.

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  • 727 Jahre jüdisches Leben in Mönchengladbach

    727 Jahre jüdisches Leben in Mönchengladbach

    Das Judentum ist eine Religion, die auf Traditionen aus einer Geschichte von mehreren tausend Jahren zurückblicken kann.

    Jüdinnen und Juden sehen sich teilweise als religiös, teilweise nicht, manche identifizieren sich stark mit dem Judentum, andere kaum. Das war auch in den vergangenen Jahrhunderten so.

    2021 wurde das Jubiläum ‚1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland’ gefeiert.
    Quellen belegen per Dekret aus dem Jahr 321 erstmalig die Anwesenheit eines Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschland. In Mönchengladbach reichen die Belege nicht so weit zurück. Aber wie weit genau? Wer war der erste belegte Jude und welche folgten?
    In diesem Vortrag am Sonntag, 30. Oktober 2022, um 11.30 Uhr, im Rittersaal von Schloss Rheydt   begegnen die Zuhörenden einer Zeitreise durch das jüdische Mönchengladbach und umliegende Gebiete des Niederrheins bis in die heutige Zeit.
    Referentin ist Annabel Prey von der NS-Dokumentationsstelle Krefeld.

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  • Was wünschen wir uns für die Innenstädte?  – kein „Felix-Heinrichs-Gedächtnis-Rathaus“

    Was wünschen wir uns für die Innenstädte?
    – kein „Felix-Heinrichs-Gedächtnis-Rathaus“

    Wir können bald nicht mehr aufzählen, wie oft die Bürger in Mönchengladbach und Rheydt danach befragt wurden, wie denn die zukünftige Innenstadt aussehen solle.

    Am gestrigen Samstag stand diesmal die Mobile Redaktion der RP auf dem Rheydter Marktplatz und ließ die interessierten Menschen ihre Fragen und Meinungen formulieren.

    Antworten geben wollten sowohl der erste Bürger der Stadt, Felix Heinrichs, und Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer vom Handelsverband NRW.

    Neu war für mich lediglich die Formulierung einer RP-Redakteurin. Sie bezeichnete den geplanten Rathaus Neubau als Felix-Heinrichs-Gedächtnis-Rathaus.

    Einige Passagen möchte ich trotz schlechter Audio-Qualität zur Kenntnis geben:

    Erwähnenswert ist zusätzlich: Unser OB wird sich einsetzen gegen Schottergärten und für die Dachbegrünung bei Neubauten.

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  • Kampf um den Erhalt von Lützerath

    Kampf um den Erhalt von Lützerath

    Sie geben nicht auf. Sie werden weiter ihr erklärtes Ziel verfolgen: der Erhalt von Lützerath.

    Bis zu 35 Teilnehmer aller Altersklassen kamen auf den Sonnenhausplatz und demonstrierten gegen die Abbaggerung der Kohle, die aus ihrer Sicht nicht gebraucht wird, auch nicht in der aktuellen Krisensituation.
    Aufgerufen zur Demo hatte die Grünen Jugend Mönchengladbach. Sie verlief absolut friedlich ohne Zwischenfälle.

    Die unterschiedlichen Sichtweisen konnten deutlich aus den vorgetragenen Wortbeiträgen erkannt werden.

    Nachstehend einige Reden der Teilnehmer:

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