Heute, am 2. November 2020, trat Felix Heinrichs sein Amt im Rathaus Abtei an.
Bereits um 7:30 Uhr setzte ihn die Fahrbereitschaft der Stadt vor dem Rathaus ab. Da er bereits am Wochenende Aktenordener durchgearbeitet hatte, nahm Heinrichs den Weg mit dem Dienstwagen.
Mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat er bereits per Intranet kommuniziert, eine Videobotschaft wurde veröffentlicht.
Am Mittwoch wird Heinrichs offiziell während der Ratssitzung in der Kaiser-Friedrich-Halle in sein Amt eingeführt und vereidigt.
. „Natürlich werde ich in den nächsten Tagen und Wochen die Verwaltungsbereiche aufsuchen, um mich noch einmal persönlich in einer Antrittstour vorzustellen und mit möglichst vielen Beschäftigten in den direkten Kontakt zu kommen soweit es die Pandemie zulässt“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Mich erfüllt es mit Freude und mit Respekt, das Amt des Oberbürgermeisters wahrzunehmen“, betont er zu seinem Amtsantritt.
Natürlich gab es am Sonntag beim Sonderparteitag der SPD-Mönchengladbach neben großer Zustimmung auch kritische Stimmen.
In der Videokonferenz wurde deutlich, es nahmen zeitweise 70 Mitglieder teil, der Text der Vereinbarung ist einigen Mitgliedern zu allgemein gehalten. Themen wie Ogata, Bürgerbeteiligung, der Sozialbereich, die Teilhabe oder auch die weitere Gesamtschule sind es, die besser und konkreter definiert werden sollten. Das Projektcontrolling war ein wichtiges Gesprächsthema, hier wird die Ausdehnung nicht nur auf die Fraktion sondern auf die Gesamtpartei gewünscht.
Positiv wurden die geplanten Bürgerräte aufgenommen (Jugendbeirat und Seniorenbeirat. Zusätzlich ist ein Behindertenbeirat gewünscht.
Nun werden die positiven Stimmabgaben per Videokonferenz zusätzlich in schriftlicher Form von den einzelnen Teinehmern dokumentiert, alle berechtigten Mitglieder der SPD haben diesen Stimmzettel erhalten, um an der Abstimmung teilnehmen zu können.
Es sind erst wenige Wochen vergangen, im Kommunalwahlkampf besuchte unser gütiger Landesvater die Vitusstadt und versprach großspurig, er wolle selbstverständlich den Kommunen helfen.
Was von derartigem Versprechen bleibt? „Die Antwort der Landesregierung auf die Finanzprobleme der Städte und Gemeinden lautet: weitere Schulden für unsere Kommunen. Und das bei einer schon vorhandenen Verschuldung mit Kassenkrediten in Höhe von 690.412.765,44€, die Mönchengladbach ohnehin mit sich trägt. Das ist hochgradig ungerecht und unseriös, da sich das Land für die eigenen Steuerausfälle selbst sehr wohl aus dem Corona-Rettungsschirm bedient.“, legt Hans-Willi Körfges dar.
Zwar will die Landesregierung die fehlende Summe im Gemeindefinanzierungsgesetz, mit dem die Steuermittel auf die Kommunen verteilt werden, aufstocken, aber nach Vorstellung der Landesregierung soll die fehlende Milliarde den Kommunen lediglich als Kredit gewährt werden.
Anstatt das bestehende Schuldenproblem der NRW-Kommunen mit landesweit insgesamt über 21,6 Milliarden Euro Kassenkrediten endlich durch eine Altschuldenlösung anzugehen, würden auf den riesigen Schuldenberg der Städte und Gemeinden nur weitere dicke Schippen draufgelegt, erläutert Körfges. „Wir fordern die Landesregierung erneut auf, unsere Kommunen unter den Corona-Rettungsschirm zu nehmen und sie mit echten Finanzhilfen zu unterstützen, anstatt sie immer weiter in die Verschuldung zu treiben.“, so der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete.
Zu einem Medien-Montag ins „van Dooren“ in Eicken eingeladen hatte der Niederrheinische Presseverein.
Medienvertreter und Medienverantwortliche aus Unternehmen, Wirtschaft und Politik erwartete ein spannender Abend, hatte doch der Vorsitzende Michael Obst den Oberbürgermeister „elect“, Felix Heinrichs zum Gespräch mit den Journalisten eingeladen.
Überreichung der Urkunden
Ein weiterer Grund des Medien-Montags waren die Ehrungen der Journalisten Dirk Richerdt (langjähriger Mitarbeiter der Rheinischen Post) für 25 Jahre und Ernst-Dieter Kuhnert (langjähriger Mitarbeiter der Westdeutschen Zeitung und der Pressesprecher der Stadt Mönchengladbach) für 50 Jahre Zugehörigkeit zum DJV (Deutscher Journalistenverband).
Nachdem Felix Heinrichs einen kurzen Einblick ins Private und in seinen bisherigen Werdegang gegeben hatte, stellten die anwesenden Journalisten Fragen zu Themen jeglicher Art. Heinrichs gab einen Einblick in seine Vorstellungen zur Arbeit als zukünftiger Oberbürgermeister: An einem anderen Schreibtisch in seinem Amtszimmer wird er arbeiten, sobald das neue Rathaus in Rheydt fertig ist, wird auch er dorthin umziehen, die Nähe zu den Mitarbeitern ist ihm wichtig. Sein bevorzugtes Reiseziel ist die Toscana, Heinrichs liebt die dortige Mentalität der Menschen.
Aktuell wird in den Verhandlungen der sich abzeichnenden Koalition mit FDP, SPD und Grünen über die Besetzung der Funktionen gesprochen, Heinrichs selber will nicht in allen Gremien den Vorsitz einnehmen, sie sollen fachbezogen besetzt werden.
In seiner verbindlichen Art beantwortete Heinrichs alle gestellten Fragen freundlich, sachlich und ernsthaft.
Der BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. warnt davor, die Riester-Rente künstlich am Leben zu halten.
Es sei besser, die gesetzliche Rente zu stärken als gutes Geld schlechtem hinterherzuwerfen, so BDH-Vorsitzende Ilse Müller: „Es ist ein Fehler, die Riester-Rente nicht abzuwickeln und stattdessen mit Versprechungen an die Versicherungskonzerne am Leben zu halten. Die Politik nimmt billigend in Kauf, dass gutes Geld schlechtem hinterhergeworfen wird und auch in Zukunft viele Sparer zugunsten profitierender Anbieter bei ihrer Altersvorsorge auf die falsche Fährte gelockt werden. Sollte es so kommen wie geplant, stehen die Versicherungen nur noch für eine Beitragsgarantie von 80 Prozent ein und wären berechtigt, die Differenz zur Finanzierung ihrer Verwaltungskosten einzubehalten. Bei diesem Geschäft gehen erneut die Riester-Kunden als klare Verlierer hervor. Die Riester-Rente muss sich an nackten Zahlen messen lassen. Sie hat den Beitragszahlern im Vergleich zur gesetzlichen Rente keine höhere Kapitalrendite eingebracht und wäre ohne staatliche Zuschüsse von jährlich 3,9 Milliarden Euro sogar zum Kapitalvernichter mutiert. Riester ist gescheitert, die Politik muss das endlich anerkennen. An dem Befund wird auch die geplante Kinderzulage von 300 Euro nichts ändern.“
Auf dem Weg zu meinem Optiker auf der Marktstrasse begegneten mir etliche Menschen mit dem vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz. Mönchengladbach hält sich an die Sicherheits-Regeln in der Corona-Zeit, denke ich zufrieden. Stutzig werde ich hingegen, als mir Bürger mit herabhängender Maske entgegenkommen. „Sie haben etwas vergessen“, spreche ich sie an und ernte verständnislose Blicke. „Ihre Maske aufzusetzen haben Sie vergessen“, konkretisiere ich meine Ansprache. „Nee, das ist erlaubt, wir rauchen ja“, erhalte ich eine für mich unverständliche Antwort. Sie zeigen auf die Zigaretten in ihren Händen.
In der Folgezeit achte ich auf Menschen ohne Maske: die meisten halten eine Zigarette in der Hand, manche der Zigaretten qualmen nicht einmal. Auch die Polizisten im vorbeifahrenden Streifenwagen scheinen besser informiert zu sein, Raucher ohne Masken interessieren sie nicht. Auch nicht der nicht eingehaltene Mindestabstand. Zuhause angekommen suche ich Informationen: Google hilft. Scheinbar regelt jede Stadtverwaltung in NRW nach Gutdünken ohne Rücksicht auf die Sicherheitsrisiken, ob geraucht und gegessen werden darf und liefert skurrile Begründungen dazu.
Die verantwortlichen Dezernenten unserer Verwaltung werden wissen was sie tun? Meine Zweifel werden stärker.
In gemütlicher, coronakonformer Runde, trafen sich die Grünen aus dem Mönchengladbacher Norden am vergangenen Freitagabend im Vereinsheim des TV 1848 um ihren neuen Vorstand zu wählen.
Monika Halverscheid und Boris Wolkowski traten nicht wieder erneut als Sprecher*innen-Team an, um sich in den kommenden 5 Jahren ihren Verpflichtungen im Rat und der warscheinlichen Ampel-Kooperation zu widmen.
„Die Vorstandsarbeit hat enormen Spaß gemacht“, erläutert Wolkowski, Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion. „Aber nach 8 Jahren als OV-Sprecher gebe ich dieses Amt gut und gerne in fähige Hände.“
Und Monika Halverscheid, Fraktionssprecherin der GRÜNEN in der Bezirksvertretung Nord, ergänzt, „Wir sind mit 5 Sitzen in der BV Nord so stark wie noch nie. Dadurch können wir unsere Themen noch besser vertreten. Dies bedeutet aber auch viel Zeit und Kraft und darauf möchte ich mich sehr gerne konzentrieren.“
Als Nachfolger*innen der beiden wurden einstimmig Laura Steeger und Klaus Barthels gewählt.
Als Politische Geschäftsführerin der GRÜNEN JUGEND NRW und ehemalige Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Mönchengladbach bringt Steeger mit ihren 26 Jahren bereits einige Jahre an Vorstandserfahrung mit. „Nun habe ich meine neue Vorstandsaufgabe im Mönchengladbacher Norden gefunden. Darauf freue ich mich sehr, denn ich habe hier vor 3 Jahren meinen Lebensmittelpunkt gefunden“, so die designierte Ratsfrau.
Ihr zur Seite steht der 62-jährige Ingenieur für Landespfleger Klaus Barthels. Bekanntheit erlangte Barthels in den letzten Monaten vor allen durch das Format „Raus mit Klaus“ – ein Bürgerspaziergang zur Begutachtung des städtischen Baumbestands. „Ich bin quasi Berufsgrüner. Mit dem neuen Posten als Vorstandssprecher im Mönchengladbacher Norden freue ich mich ökologische Themen noch stärker in den Fokus zu setzen.“
Der Vorstand im Gladbacher Norden wird komplettiert durch Marion Manske (42) als Kassiererin, sowie Marco Lopes (38) und Fabien Sneider (22) als Beisitzer.
Kommissarin Johanna Brenner wird von Berlin an den Niederrhein versetzt. Sie hat ihre Koffer noch nicht ausgepackt, als in Geldern der Leichnam einer Kinderärztin gefunden wird. Die junge Frau wurde erdrosselt und an der Friedhofsmauer abgelegt. Ist ihr stalkender Ex-Freund diesmal zu weit gegangen? Oder wollte der Vater eines kleinen Patienten verhindern, dass die Ärztin ihm das Jugendamt auf den Hals hetzt?
Auf der Suche nach dem Täter legt sich Johanna schon bald mit ihren neuen Kollegen an – und gerät bei ihrem Alleingang in größte Gefahr.
Ein fesselndes Krimi-Debüt, das die Hintergründe einer Tat erforscht. Im Buchhandel erhältlich ab dem 15. Oktober 2020
Kriminalkommissarin Johanna Brenner wird nach 16 Jahren in Berlin zurück in ihre Heimat am Niederrhein versetzt. Sie hatte Kempen nach dem Abitur im Streit verlassen – und wird nun mit voller Wucht von der Vergangenheit eingeholt. Dass sie gleich am ersten Tag an einen Tatort in Geldern gerufen wird und die neue Chefin große Zweifel an ihrer Eignung für den Polizeiberuf hat, macht den Neustart zusätzlich zur Bewährungsprobe. Johanna hat mehrere Päckchen zu tragen und ist gerade deshalb eine starke Protagonistin mit viel Charakter. Sie ist sympathisch und unabhängig, neugierig und sehr energetisch, hat aber auch eine verletzliche Seite. Ihr starker Instinkt und ihr Bauchgefühl liegen zwar meist richtig, bringen sie aber mitunter auch in brenzlige Situationen. Zur Seite steht ihr Axel Holtz, ein ziemlich lässiger Typ Ermittler, der mit den Gedanken mehr bei seiner Jazzmusik als beim neuen Fall ist und darüber ein wichtiges Detail übersieht.
Autorin Anja Wedershoven erzählt einen tiefgründigen ersten Fall des neuen Ermittlerteams und fängt dabei stimmungsvoll die Kulisse am Niederrhein ein. Thematisch geht es um Stalking, Traumata und Mobbing – der Roman ist keine leichte Kost, aber fantastische Unterhaltung für Leser von psychologisch ausgefeilten Krimis. Ernste Themen und lebensnahe Charaktere sorgen für einen eindrucksvollen Spannungsbogen, der Gänsehautpotenzial hat und dem man sich als Leser kaum entziehen kann.
Die verschiedenen Blickwinkel des Krimis zeigen die traurige Vorgeschichte der Tat und blicken intensiv in die Abgründe der menschlichen Psyche. Ein beeindruckender Debütkrimi, der es in sich hat.
Anja Wedershoven, 1968 in Rheydt geboren, wuchs mit Schnibbelskuchen, Hanns-Dieter Hüsch und dem Schimanski-Tatort auf. Sie studierte Kulturwissenschaften und Literatur und ist als Autorin dem Niederrhein treu geblieben. Am Kriminalroman faszinieren sie die Auseinandersetzung mit Menschen in Ausnahmesituationen und die Frage, welche Vorgeschichte Gewalttaten haben.
„Wegen Corona geht das nicht“, diese Floskel muss für immer mehr Ablehnungen herhalten.
In Mönchengladbach auch für die Schließung von Schwimmbädern. Hätten wir davon genug, könnten wir das verschmerzen. Doch es gibt eben viel zu wenige für den Schwimmunterricht taugliche Schwimmbecken. In den wenigen noch betriebsbereiten Becken dürfen nur wenige Kinder gleichzeitig am Unterricht teilnehmen.
Warum ist das so? In unserer fußballafinen Stadt gibt es eine starke Lobby: für den Fußball. Wer hat schon einmal im Sportausschuss den Sportdezernenten oder seinen Fachbereichsleiter für den Erhalt eines Schulschwimmbeckens verbal kämpfen hören, oder den bisherigen Vorsitzenden?
Sparen heißt die Devise, ausser bei den tollen Kunstrasenspielflächen wird in den Schulsport kaum ein Euro investiert. MG+ ? Nicht dabei, Borussia first lautet die Maxime in Mönchengladbach. So ist es nicht verwunderlich, dass jährlich steigende Zahlen von ertrunkenen Kinder zu berichten ist. Ob sich das ändern kann? Natürlich kann eine Kommune mit entsprechenem politischen Willen auch Schwimmbäder neu bauen oder ältere Becken ertüchtigen. Bleibt zu hoffen, in einer neuen politischen Situation werden die Prioritäten auch stärker auf den Schulschwimmsport gelenkt.
„Rat ohne Tagesordnung“ – so war die außerordentliche Ratssitzung im Haus Erholung überschrieben, in der Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners gestern 24 Ratsmitglieder verabschiedete, die nicht mehr für den neuen Rat kandidierten und somit aus ihrem Amt ausscheiden.
Damit geht die Zeit des zurückliegenden Rates, der am 4. Juli 2014 in der konstituierenden Sitzung seine Arbeit aufnahm, zu Ende.
OB Hans Wilhelm Reiners verabschiedete 24 Ratsmitglieder und drei Bezirksvorsteher (Copyright: Stadt MG)
Für Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners selbst war es auch ein Abschied, da er bei der Kommunalwahl nicht mehr angetreten ist und zum 31. Oktober aus dem Dienst als Erster Bürger und Chef der Stadtverwaltung ausscheiden wird.
Dabei nutzte er die Gelegenheit, die insgesamt 45 Ratssitzungen mit über 1.600 Tagesordnungspunkten noch einmal Revue passieren zu lassen. Unter anderem beschloss der Rat im November 2014 den Grundstücksankauf für die City Ost, dessen städtebaulicher Rahmenplan im Juni 2015 auf den Weg gebracht wurde, den Beitritt zum Planungsverband Tagebaurandgemeinden Mönchengladbach, Erkelenz, Jüchen und Titz ( November 2014), der zwei Jahre später ein „Drehbuch“ bis ins Jahr 2036 verfasste und im Oktober 2017 per Ratsbeschluss in den Zweckverband „Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler“ überging.
OB Reiners erinnerte an den Ankauf des Vitus-Centers im April 2015 unter anderem für das Bürgerservicecenter, das im Juli 2016 an den Start ging und die Gründung der AöR Stadtbetrieb Mönchengladbach mit den Geschäftsbereichen Abfallwirtschaft, Straßenreinigung, Winterdienst und Grünpflege, aus der im Juli 2016 die mags hervorging.
Zahlreiche Beschlüsse zur Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt und zum neuen Rathaus der Zukunft mg+ am Standort Rheydt sowie zur Verwaltungsmodernisierung und Digitalisierungsstrategie der Verwaltung wurden in der zurückliegenden Ratsperiode ebenso gefasst wie zur Kita-Ausbauplanung, zum Rahmenplan Hochschulquartier, zum Beitritt der Stadt in den Verein Wissenscampus sowie zur Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der Zentralbibliothek.
Auch an besondere Ereignisse in der Zeit ab 2014 erinnerte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners bei seinem Rückblick, wie die Verleihung des Ehrenrings der Stadt an Jupp Heynckes am 13. März 2016 und die Verleihung des Benediktpreises an Königin Silvia von Schweden am 24. Mai 2016 sowie die Durchfahrt der Tour de France durch Mönchengladbach im Sommer 2017 und 50 Jahre Goldene Blume von Rheydt mit der Preisträgerin Gräfin Bernadotte af Wisborg im September 2017.
„So verkehrt war das alles nicht, was in der zurückliegenden Ratsperiode entschieden und auf den Weg gebracht wurde. Jetzt geht es weiter mit dem Blick nach vorne, um die Stadt so weiter zu entwickeln, dass sich die Menschen wohl fühlen“, betonte OB Reiners im Hinblick auf den neuen Rat, der am 4. November zu seiner konstituierenden Sitzung voraussichtlich in der Kaiser-Friedrich-Halle zusammenkommt.
Folgende Ratsmitglieder scheiden aus ihren Ämtern aus und wurden verabschiedet:
CDU: Franz Josef Bäumer, Frank Boss, Dieter Breymann, Peter Feron, Doris Jansen, Klaus Oberem, Friedhelm Stevens, Wolfgang Wolff
Die große Zahl der Besucher gaben den Veranstaltern des diesjährigen Flohmarktes in allen Belangen recht. Bei durchwachsenem Wetter freuten sich viele Mönchengladbacher über den natürlich stark eingeschränkten Markt auf der Waldhausener Straße in der Altstadt. Nimmermüde Aussteller und neugierige Besucher machten den Erfolg aus, auch unter den Bedingungen des Hygienekonzeptes. Überwiegend wurde dies auch beachtet, brav wurden die Masken getragen, Abstände dort eingehalten, wo es möglich war.
Allen gemeinsam war der Wunsch nach dem nächsten Altstadt-Flohmarkt im April 2021, möglichst ohne Corona-Gefahr.
Es war nicht das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen am heutigen Sonntag.
Mit der blamablen, geringen Wahlbeteiligung von 33 % der Wählerstimmen erreichte Heinrichs sein Ziel.
Herzlichen Glückwunsch sagt MG-Heute.
Heinrichs wird sein Amt am 1. November antreten. Bis dahin führt der amtierende Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der nicht mehr zur Wahl antrat, die Amtsgeschäfte. Bei der konstituierenden Ratssitzung am 4. November wird Heinrichs offiziell ins Amt eingeführt. Der gebürtige Mönchengladbacher wurde am 22. März 1989 geboren und schloss 2012 einen Masterstudiengang der Geschichts- und Politikwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität ab. 2013 übernahm er die Geschäftsführung der Vitusheim GmbH. Mitglied der SPD ist Heinrichs seit März 2003. Bei der Kommunalwahl 2014 zog er erstmals in den Rat der Stadt ein und übernahm auch den Vorsitz der SPD-Ratsfraktion. Seit 2018 ist er auch Mitglied im Landesvorstand der NRW SPD.
Ist die Stimmung auf dem Rheydter Wochenmarkt ein Indiz, so gibt es am Sonntag einen SPD-Oberbürgermeister.
Obendrein hatte sich noch unsere Bundesumweltministerin Svenja Schulze zur Unterstützung für den SPD-Kandidaten angesagt. So wurde der Vormittag ein lockerer Rundgang über den Wochenmarkt, angeregte Gespräche fanden reichlich statt, immer mit dem Hinweis: Gehen Sie morgen wählen. Als Schmankerl gab´s nicht nur für die Damen eine rote Rose.
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Versprochen war zum Abschluss ein leckeres Eis, kostenlos. Wer trotz der kühlen Temperatur Lust darauf hatte, wurde nicht enttäuscht. Den Beweis gibt es im Video.
Die Spannung am Stand der CDU war spürbar, für den OB-Kandidaten geht es um sehr viel.
Frank Boss legte sich noch einmal ins Zeug, seine Mitstreiter aus der CDU unterstützten ihn so gut es ging. Ob es am Ende reichen wird, wir werden es am Sonntag nach 18:00 Uhr erfahren.
Auch Frank Boss begrüßte natürlich Svenja Schulze, die Bundesumweltministerin sehr herzlich.
Die Pandemie hat vieles verändert, auch die Bewegung FfF, auch die Demonstrationen.
Bundesweit wurde heute wieder gegen den Klimawandel demonstriert. In Mönchengladbach gingen ca. dreihundwert Menschen auf die Straße. Auf dem Marktplatz in Rheydt versammelten sie sich, achteten auf die Corona-Regeln und gaben somit keinerlei Grund für die Ordnungshüter einzugreifen.
Nach zwei Ansprachen ging es geregelt in Begleitung der verkehrsregelnden Polizeikräfte über die Nordstraße in Richtung Hbf Rheydt, dort fand die Schlusskundgebung statt.
Nur noch wenige Tage bis zur entscheidenden Stichwahl am Sonntag.
In den nächsten Tagen werden noch einige Promi-Politiker in Mönchengladbach ihren Kandidaten unterstützen wollen. Ob dies gelingt, werden wir Wähler am Sonntag nur einschätzen können.
Heute war der SPD-Parteivorsitzende Norbert Walter Borjans auf dem Rheydter Wochenmarkt. Erfrischend war die Art des Gesamtauftrittes. Kein förmliches Getue, keine Selbstdarstellung, insgesamt sympatisch. Borjans hielt sich in der Diskussion zurück, überließ dem Kandidaten sein Feld, unterstützte auf ruhige Art. Auch für die Presse nahm der sich ausreichend Zeit und wurde konkret. Er hatte etwas zu sagen.
Nein, bin ich nicht. Weder mit der zu erwartenden Fortsetzung der Groko, noch mit der miesen Wahlbeteiligung.
Niemand kann behaupten, er sei von der Mehrheit der Bürger gewählt worden. Dennoch war es natürlich eine demokratische Wahl.
War sie das? Man schaue sich nur die teilweise hohe Prozentzahl der ungültigen Stimmen in einigen Wahllokahlen an.
Reaktionen der Verantwortlichen gab es bisher nicht, das sollte in einem Rechtsstaat zu denken geben. Es öffnen sich Türen für mögliche Manipulationen, auch bei künftigen Abstimmungen. „Verschwörungstheorien“ werden manche glauben, Rechtssicherheit gibt das jedoch niemandem. Nun noch die Stichwahl. Dann ist diese Kommunalwahl endlich Geschichte. Frank Boss oder Felix Heinrichs, einer wird das Rennen machen, meine Meinung zählt nur als eine einzige Stimme. Die liegt in Form des roten Briefumschlages bereits im Rathaus.
Trotz meiner Unzufriedenheit habe ich eine Hoffnung für unsere Stadt: Eine Mehrheit, die etliche Wahlversprechen umsetzt. Farbenspiele sind zweitrangig.
Die beiden Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters touren weiter eifrig durch die Stadt, geben ihre Statements ab, Klarheit schaffen sie dadurch leider nicht.