Autor: Harald Wendler

  • Corona-Leugner-Demo in Mönchengladbach wird zur Bühne der Grünen 2. stellvertretenden Bezirksvorsteherin

    Corona-Leugner-Demo in Mönchengladbach wird zur Bühne der Grünen 2. stellvertretenden Bezirksvorsteherin

    Meinung: Harald Wendler

    Ihren eigenen Worten folgend ist sie Wissenschaftlerin, ist sie Soziologin, ist sie empirische Sozialforscherin und sie fordert Menschen auf, der Wissenschaft nicht zu glauben, ihr nicht zu folgen.

    Ihr Name: Mona Aranea Guillen.
    Sie fühlt sich „aufgebaut“ durch eine wissenschaftliche Studie zu dem Thema Verschwörungsmythen.

    Sie glaubt, die corona-bedingten Einschränkungen wie z.B. Reisefreiheit und, sie praktiziert bei ihrer Rede auf dem Sonnenhausplatz ihr Grundrecht der Demonstrationsfreiheit und Versammlungsfreiheit, genau diese Rechte würden dauerhaft nicht gelebt werden können.

    Sie fordert Bürger auf diesen Verschwörungs-Mythen zu folgen, schürt damit Mißtrauen und Zweifel an politischen Entscheidungen in unserem Rechtsstaat. Die freudige Teilnahme an der Querdenker-Demo ohne Maske, die Mißachtung der Regeln zeigen auf, in welche Richtung sie Politik machen möchte.
    Noch gibt es keine Reaktion aus der Partei der Grünen.

    Mein Fazit aus dieser kurzen Rede der 2. stellv. Bezirksvorsteherin im Mönchengladbacher Bezirk Ost und Mitglied von Bündnis90/Grüne:
    Bereits bei der Kommunalwahl 2020 und der Wahl des Bezirksvorstehers im Bezirk Ost müssen diese Einstellungen der Mona Aranea Guillen bekannt gewesen sein. Nichtdestotrotz wurde sie zur 2. Stellv. Bezirksvorsteherin gewählt.

    Das Video mit dem Auftritt der Mona Aranea Guillen sehen sie hier – ab 22:45 min.

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  • Zum Osterfest 2021

    Zum Osterfest 2021

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  • Die Wechselstimmung ist da

    Die Wechselstimmung ist da

    Sie wollen es noch nicht wahrhaben, noch immer glauben unsere Politiker in Land und Bund zu wissen, wie wir aus der Pandemie heraus kommen.
    Dafür opfern sie die Gesundheit der Bürger, sie setzen auf positive Wirtschaftsdaten.
    Wie wurden doch vor Monaten die Wissenschaftler und Mediziner zu Recht in die vorderste Reihe gestellt. Ihre Expertise war gefragt und wegweisend. Sie behielten Recht.
    Heute zählt das alles nicht mehr, der Handel bedrängt die Politik offenbar derart stark, dass kein Politiker den Mumm besitzt, seinen Verstand zu gebrauchen.
    Obwohl die Krankenhäuser volllaufen und in absehbarer Zeit alle verfügbaren Kapazitäten belegt sein werden, ist bei unserer NRW-Regierung ein Öffnen der Lokale und Reisen angesagt. Laschet, Laumann und die FDP, sie schwanken hin und her.
    Sie haben nichts dazu gelernt. Ein Wechsel scheint dringend geboten.

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  • Nasser Zeaiter erklärt Rücktritt

    Nasser Zeaiter erklärt Rücktritt

    „Ich habe mich lange Zeit politisch für die Grünen engagiert, weil sie eine weltoffene Partei sind, bei der ich mich immer gut aufgehoben fühlte. Um aber Schaden von der grünen Fraktion abzuwenden, erkläre ich an dieser Stelle meinen Austritt aus der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach. Meine Mandate werde ich beibehalten. Nach wie vor wird also bei der Ausübung meines Ratsmandates und meiner Arbeit im Integrationsrat der Einsatz gegen Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, antimuslimischen und alle weiteren menschenverachtenden Ideologien an erster Stelle stehen.
    Dies sind meine Werte.“

    Rede von Herrn Zeaiter in der Sitzung des Integrationsrates am 16. März 2021
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  • CDU vergisst eigene Verfehlungen und sieht „politische Dimension“

    CDU vergisst eigene Verfehlungen und sieht „politische Dimension“

    Meinung

    Es ist Wahlkampf, die CDU kämpft ums politische Überleben in der Stadt und vergreift sich eklatant in den Mitteln.
    Zu gerne möchten die Vorturner, in diesem Fall Dr. Schlegelmilch als Fraktionsoberer und der Sprecher im Integrationsrat Bernhard Stein die Nähe eines Mönchengladbacher Bürgers zu Terroristen darstellen. Die dazu notwendigen Belege liefern sie nicht, es gibt sie nicht.

    Die CDU übersieht geflissentlich, seit etlichen Jahren ist Nasser Zeaiter bereits Mitglied des Integrationsrates.
    Hat Dr. Schlegelmilch oder irgendjemand aus der CDU darin etwas schädigendes für Mönchengladbach gesehen? Nein.
    Oder möchte Dr. Schlegelmilch lediglich von eigenen Verfehlungen zu Lasten der Bürger Mönchengladbachs ablenken. Glaubt er tatsächlich, die Sven-Affäre, seine Auftritte dazu im Rat der Stadt seien in Vergessenheit geraten?
    Wer im Glashaus sitzt, der werfe den ersten Stein.
    Die Mönchengladbacher sind nicht dumm, sie warten noch immer auf eine Erklärung Schlegelmilch´s zur Verbrennung der „Sven-Million“, das Geld der Bürger.

    Die Bloggerin Sigrid Herrmann-Marschall hat im vorliegenden Fall Nasser Zeaiter etwas falsches behauptet, niemand überprüft die daraus konstruierten Mutmaßungen der Dame auf Gehalt, jedenfalls die CDU nicht. Die CDU spricht nicht mal mit Nasser Zeaiter. Sie plappert einfach nach. Sie glaubt, den Oberbürgermeister damit in Bedrängnis bringen zu können und schadet sich doch nur selber.
    Diese CDU braucht niemand.

    Hier die dazugehörende Pressemitteilung der CDU vom heutigen Tag.

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  • Nichts als Vorwürfe

    Nichts als Vorwürfe

    Als christlich erzogenen Menschen habe ich Herrn Nasser Zeaiter im November vergangenen Jahres kennengelernt. Damals, kurz nach seiner Wahl zum Vorsitzenden des Integrationsrates in Mönchengladbach habe ich mit ihm ein längeres Gespräch geführt und mir seine Version zu den schon aufkommenden Vorwürfen angehört.

    Nassan Zeaiter

    Und nein, es gibt und es gab keinen Hinweis, Zeaiter sympathisiere mit der Hisbollah.
    Klar und deutlich distanzierte Zeaiter sich von Antisemitismus und Islamismus.

    Treffen mit hochrangigen Mitgliedern der Hisbollah, die viele Jahre zurückliegen, die leugnet er nicht. Er erklärt nachvollziehbar seine Beweggründe für diese Treffen.

    Entscheidend ist, was wir in unserer Zeit daraus machen oder konstruieren wollen. Die aktuell stattfindende versuchte Diskreditierung sollte schnellstens beendet werden.
    Wem nützen die nun in der Presse verbreiteten Berichte, die ohnehin keine Substanz haben. Hätten sie Substanz, es gäbe von staatlicher Seite entsprechende Reaktionen. Es gibt sie nicht.
    Die Wortführer der Ampel-Koalition sollten das persönliche Gespräch mit Nassan Zeaiter suchen und nicht nur auf populistische Medienberichterstattung reagieren.

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  • LVR-Museen öffnen zum kommenden Wochenende

    LVR-Museen öffnen zum kommenden Wochenende

    Museumsbesuch bis 31. März kostenlos / Ticketkauf ab Freitag möglich

    Köln. 9. März 2021. Zum kommenden Wochenende, 13. und 14. März 2021, öffnen die LVR-Museen wieder ihre Türen. Dies ist gemäß Bund-Länder-Beschluss vom 3. März 2021 möglich, der eine Öffnung von Museen unter bestimmten Voraussetzungen und unter Berücksichtigung strenger Hygienevorkehrungen zulässt. Bereits zum 11. März öffnen der LVR-Archäologische Park Xanten (LVR-RömerMuseum ab 20.3.), das LVR-Freilichtmuseum Kommern und das LVR-Freilichtmuseum Lindlar.

    Für den Besuch der LVR-Museen gelten folgende Regelungen:
    Ein Besuch ist ausschließlich mit vorab gebuchten Tickets möglich. Tickets können ab Freitag, 12. März, gebucht werden (in Freilichtmuseen ab Mittwoch, 10. März). Dies betrifft ebenfalls Personen, die freien Eintritt in die LVR-Museen haben (Fördervereinsmitglieder, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Inhaberinnen und Inhaber einer LVR-Museumskarte). Es gelten die jeweiligen Öffnungszeiten der Museen. Da derzeit keine Führungen stattfinden, nicht alle Räume betreten und Tast-Stationen oder Audio-Guides nicht genutzt werden können, gilt noch bis einschließlich 31. März freier Eintritt.

    Tickets können online sicher und schnell über die jeweiligen Webshops auf den Homepages der LVR-Museen gebucht werden. Bei der Buchung des Tickets wählen Museumsgäste ein Zeitfenster für ihren Besuch aus. Um auf das individuelle Inzidenz-Geschehen reagieren zu können, sind Tickets in den Webshops zunächst nur für die jeweils kommenden sieben Tage buchbar. Sollte eine Online-Ticketbuchung nicht möglich sein, ist dies auch über kulturinfo-rheinland, Tel. 0 22 34 – 99 21-555, machbar.

    „Wir freuen uns, den Besucherinnen und Besuchern nach dieser langen Pause wieder unser rheinisches Kulturangebot präsentieren zu können. Aus persönlichen Gesprächen wissen wir, dass viele Gäste dies vermisst haben. Für einen sicheren Besuch greifen unsere mittlerweile bewährten Hygienekonzepte, denn unser aller Gesundheit hat Priorität,“ so Milena Karabaic, LVR-Dezernentin Kultur und Landschaftliche Kulturpflege.

    Die Museumsöffnungen sind abhängig von der Entwicklung des Inzidenzwertes in Nordrhein-Westfalen. Der LVR empfiehlt, sich vor dem Museumsbesuch über die aktuelle Situation und die getroffenen Hygienevorkehrungen auf der jeweiligen Museumswebseite zu informieren. Im Museum gelten die aktuellen Abstands- und Hygienevorschriften. Im Falle einer kurzfristigen Schließung verlieren bereits gebuchte Tickets ihre Gültigkeit.

    Folgende Museen öffnen:

    Ab 11. März:

    Ab 13. März:

    Ab 20. März:

    • LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford in Ratingen
    • LVR-Römermuseum im LVR-Archäologischen Park Xanten, Tickets über www.shop.apx.lvr.de

    Ab 1. April

    • Saisonauftakt im LVR-Industriemuseum Kraftwerk Ermen & Engels in Engelskirchen

    Tickets für alle Industriemuseen über www.shop.industriemuseum.lvr.de

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  • Vorbild-Funktionen in der CDU-Mönchengladbach?

    Vorbild-Funktionen in der CDU-Mönchengladbach?

    Kaum hatte die Koalition aus SPD/Grünen/FDP den Klimanotstand im Umweltausschuss in dieser Woche beantragt und mit Mehrheit beschlossen, zeigen die angeblichen Führungspersonen innerhalb der CDU-Mönchengladbach Nerven.

    Sie können nicht akzeptieren, eine Wahl nach demokratischen Regeln nicht gewonnen zu haben. Sie besitzen nicht mehr die Stimmenmehrheit, um Vorhaben nach Gutdünken durchzusetzen.

    Stattdessen ätzen sie in „Sozialen Medien“ wie Facebook gegen den politischen Gegner, heizen durch polemische Kommentare die Stimmung auf.

    Die bisher agierenden Führungspersonen der CDU sind: der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Schlegelmilch, die planungspolitische Sprecherin der CDU, Frau Annette Bonin und sogar Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber. Vorbilder stelle ich mir anders vor.

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  • Polizei sucht nach Unfall mit Pkw ein beteiligtes Kind mit Fahrrad

    Polizei sucht nach Unfall mit Pkw ein beteiligtes Kind mit Fahrrad

    Eine Autofahrerin hat der Polizei einen Unfall gemeldet, der sich am Montag, 1. März, gegen 18 Uhr in Bonnenbroich-Geneicken auf der Heppendorfstraße ereignet hat.

    Gesucht wird nun ein beteiligtes Kind mit einem Fahrrad.

    Nach Angaben der Pkw-Fahrerin hatte zunächst ein Mädchen mit seinem Fahrrad die Straße gekreuzt. Sie habe deshalb ihren grauen Honda Civic bereits im Vorfeld abgebremst, berichtete die Autofahrerin. Dann habe sie ein lautes Geräusch gehört und gesehen, dass ein anderes Mädchen, das ebenfalls mit einem Fahrrad unterwegs gewesen sei, in die rechte Seite des Autos gefahren sei. Sie sei sofort ausgestiegen, um nachzuschauen, ob das Kind verletzt sei. Dies sei augenscheinlich nicht der Fall gewesen. Dann habe sich das Mädchen auf sein Fahrrad gesetzt und sei davongefahren.

    Die Polizei Mönchengladbach sucht nun zur Klärung des Sachverhaltes das etwa sechs bis acht Jahre alte Mädchen und bittet Zeugen um Hinweise: Sie sollten sich unter der Rufnummer 02161-290 melden. (ds)

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  • Mönchengladbacher gedenken der Opfer

    Mönchengladbacher gedenken der Opfer

    Heute gedachten viele Mönchengladbacher Bürgerinnen, Bürger und Vereinigungen der Stadt der Opfer von Hanau.
    Vor dem Hauptbahnhof versammelten sie sich in aller Stille.

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  • Aktualisierung! – Dr. Günter Krings und der vertretbare gute Ausweg: „Regeln gelten für alle“.

    Aktualisierung! – Dr. Günter Krings und der vertretbare gute Ausweg: „Regeln gelten für alle“.

    Das sollte man gehört haben: Dr. Krings im WDR5-Interview
    „Die Gedanken sind frei…“

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  • Zum Haushalt-Podcast der CDU-Mönchengladbach

    Zum Haushalt-Podcast der CDU-Mönchengladbach

    Bereits in den Jahren 2011/2012 wäre ein guter Zeitpunkt gewesen, an dem die CDU sich den Spruch des Dalai Lama hätte zu eigen machen sollen.

    Schon damals waren schwierige Zeiten in Mönchengladbach, Entschlossenheit zeigte die CDU-Fraktion jedoch nicht. So wie in der heutigen aktuellen politischen Situation zeigte die CDU-Mönchengladbach auch 2012 lediglich eine starre Position auf parteieigenen Inhalten und Zielen. Das Wohl der Bevölkerung hatte hinten anzustehen.
    Die Herausforderungen an die höchstverschuldete Stadt Mönchengladbach ließ keinen ausgeglichenen Haushalt auf viele Jahre zu.

    Der Ausweg aus der Überschuldung war der Beitritt zum Stärkungspakt Stadtfinanzen, den die NRW-Landesregierung anbot. Mit über 300 Millionen Euro wurde Mönchengladbach in die Lage versetzt, nicht nur einen ausgeglichenen Haushalt durch den Kämmerer aufzustellen.
    Alle sogenannten „Projekte“ , Dr. Schlegelmilch zählt sie in der CDU-Rede zum Haushalt im Podcast der CDU auf, angefangen natürlich mit dem „allumfassenden“ Pilotprojekt für Bauaktivitäten, dem geldverschlingenden MG+, wachsende Stadt, konnten nur durch den Stärkungspakt überhaupt erst gedacht werden.
    Erst durch ihn gab es die Freiräume im Säckel der Stadt, um etwas „zu gestalten“.
    Heute möchte die CDU die Fakten derart darstellen, dass durch Handeln von CDU und SPD gemeinsam die positive Finanzentwicklung erreicht wurde. Welche Irreführung liefert die CDU da ab. Gerne nahm sie die in 2012 zuerst abgelehnten Gelder aus dem Stärkungspakt an und gemeinsam mit der SPD wurden die „tollen“ Bauprojekte initiiert.

    Laut CDU-Rede wollen „Viele Bürger“ den Stärkungspakt Stadtfinanzen als Etikettenschwindel empfunden haben. Ein prüfbarer Nachweis kann dafür selbstredend nicht erbracht werden. Die reine Behauptung sei glaubhaft, denkt man wohl.

    Selbst die GroKo hat es nicht fertiggebracht die abgestellten Brunnen in Gang zu setzen, es sei denn, Bürger dieser Stadt sind mit ihren privaten Spenden eingesprungen.

    Sind die heruntergekommenen Spielplätze in Zeiten der MG+ Strategie wieder bespielbar hergestellt geworden? Wer bitte hat denn den Spielplatz im Bunten Garten finanziert? Die CDU/SPD-GroKo? Nein, es waren auch hier private Spender.

    Ein weiteres Beispiel: auch heute gibt es stinkende Toiletten an Schulen, gibt es Sanierungsstau, trotz MG+ und GroKo. Die Kinder und ihre Eltern erinnern sich und prangern auch aktuell solche Missstände an.
    Das sind die Fakten.

    In etlichen Reden in den politischen Gremien hörten wir in Zeiten der GroKo auch von der CDU immer wieder die Floskel „wir müssen, wir wollen nach vorne schauen, nicht rückwärts“. In seiner Haushaltsrede will die CDU mit der „Ampel I“ abrechnen, sie kann es nicht ertragen, nicht mehr die bestimmende Kraft in Mönchengladbach zu sein.
    Der politische Gegner wird verunglimpft um jeden Preis, selbst um den der eigenen Glaubwürdigkeit.

    Auch dies sagte der Dalai Lama:
    „In der Hast des modernen Lebens haben viele Menschen sich zu Maschinen entwickelt, deren einziger Zweck das Geldverdienen ist.“

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  • Verkauft die CDU die Bildung unserer Kinder?

    Verkauft die CDU die Bildung unserer Kinder?

    Auf den ersten Blick ist die Idee charmant.
    Im Schul-Ausschuss in der vergangenen Woche stellte Fraktionssprecher Markus Spinnen für die CDU-Mönchengladbach vor: wir brauchen eine Pilotschule. Nur so könne der Bedarf in den MINT-Fächern gedeckt werden.
    Es geht um die Digitalisierung der Bildung, um die Vorbereitung der Kinder bereits in der Schule auf die später von der Wirtschaft benötigten Fähigkeiten des Nachwuchses.
    Dass es diesen Bedarf gibt und weiter geben wird kann ich sehr gut nachvollziehen. Einiges stört jedoch an diesem Vorschlag.

    Die CDU möchte diese Pilotschule nicht etwa in den Bildungs-Alltag des städtischen Bildungs-Systems einbauen und entwickeln, nein, eine neue Stiftung soll es richten.
    Das benötigte Gründungskapital soll auf Vorschlag von Dr. Schlegelmilch (CDU), er ist auch Aufsichtsratsvorsitzender der NEW, in Höhe von einer Million Euro eingebracht werden.
    Scheinbar erwirtschaftet die NEW solche Summen durch hohe Tarife bei der Strom/Gas und Wasserversorgung.
    Dadurch, so die Meinung von Dr. Schlegelmilch, soll auch die Wirtschaft für die Pilotschule interessiert werden, ebenfalls Gelder einbringen und damit zum Wohle der Bildung unserer Kinder beitragen.
    Bisher nicht informiert wurde darüber, dass es bei der Gründung einer Stiftung einen Stiftungsvorstand geben wird, ebenso Vorstandsmitglieder. Also wird es neue Posten / Betätigungsfelder für interessierte Parteimitglieder geben.
    Interessant wäre zu wissen, wer diesen Vorstand führen soll und wer die Mitglieder sein sollen. Nicht verschweigen sollte man, die geldgebende Wirtschaft erhält natürlich und legal entsprechende Vorteile steuerlicher Art.
    Eine gemeinnützige Stiftung kann zum Beispiel eine interessante Anlagemöglichkeit für wohlhabende Personen sein. Außerdem sind derartige Stiftungen von der Erb- und Schenkungssteuer befreit.

    Die Beteiligung der Stadt Mönchengladbach wurde im Schulausschuss durch die CDU nicht konkretisiert. Soll es diese gar nicht geben? Soll die Wirtschaft alleine oder überproportional die Bildung der Kinder besorgen? Zu viele Unklarheiten stehen im Raum und sollten von der CDU öffentlichkeitswirksam beantwortet werden.
    Nichts ist entschieden, alleine der Gedanke an Outsourcing von Bildung, weg vom gesetzlichen Schulträger nährt Phantasie.

    Ebenfalls beantwortet werden muss endlich das noch immer nicht erledigte Thema der Versorgung mit digitalen Endgeräten der Schulen und Schüler sowie die Ertüchtigung der Lehrerschaft für einen digitalen Unterricht.
    Ein ganzes Jahr ist mittlerweile vergangen ohne dass es eine Erledigung zu vermelden gibt. Noch immer fehlen über 4.000 Endgeräte, die sind im Dezember bestellt worden, sollen Ende Januar geliefert werden.
    Das bedeutet nicht, dass sie einsatzbereit sind, der Lehrkörper ist bis jetzt nicht geschult. Ab wann wäre ein flächendeckendes homeschooling möglich?
    Umso wichtiger scheint die Unterstützung durch nextMG zu sein. Ein Konzept zur Unterstützung durch entsprechende Fachleute ist aktuell der sinnvollste Weg, die Ziele der Digitalisierung zu erreichen. Die Ampel hat dies in einem Antrag nachvollziehbar dargestellt.
    Eine Pilotschule scheint nicht dazu geeignet. Die Versäumnisse der schwarz/roten Koalition in Mönchengladbach, gemeinsam mit einem zu lange abwartenden Schuldezernenten scheinen zwar überwunden, die Nachwirkungen müssen die betroffenen Schuljahrgänge ertragen und bewältigen.

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  • CDU fühlt sich übergangen

    CDU fühlt sich übergangen

    Die Ampel erdreistete sich, CDU-Themen in den Sitzungen der Bezirksvertretungen nicht zu beraten. Ein Unding, meint die CDU.
    Dazu verfasste die CDU mehrere Pressemeldungen.

    Haben Sie schon mal von der CDU-Mönchengladbach gehört, sie wolle LKW-Blitzer installieren (lassen)?
    In der Oppositionsrolle gibt es plötzlich eine vorher nie dagewesene Kreativität.
    Kaum haben sich einige Bürger beschwert, schon wird gehandelt.
    In den Bezirksvertretungen wird jeweils angeregt: Wir schlagen vor, hier und da Blitzer zu installieren.
    Kosten? Die können angeblich vernachlässigt werden, schlagen nicht zu Buche, da sie durch die Knöllcheneinnahmen mehr als gedeckt werden.

    Eine Frage wurde wohl nicht bedacht. Was machen wir mit den Blitzern, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben und kein LKW mehr durch das verbotene Gebiet fährt? Dadurch keine Einnahmen generiert werden?

    Wohl auch deshalb wurden solche ungare Ideen der CDU ohne Beratung (wer hat auf diesem Gebiet schon wirklich Ahnung?) in die Fachausschüsse geschoben.

    Die CDU hat noch nicht begriffen: In Mönchengladbach gibt es Mehrheiten außerhalb der CDU.

    Zum Schluss, die Vorschläge basieren wohl nur auf einzelnen Bürgerbeschwerden. Es wurden keine neutralen, belastbaren Fakten über LKW-Durchfahrten in verbotenen Gebieten erhoben. Das Ganze ist also rein willkürlich entstanden. Nach dem Motto: wir zeigen dem Bürger wie aktiv wir sind.
    In Giesenkirchen (Ost) gibt es keinen Bedarf an LKW-Blitzern?
    Liebe CDU, schaut mal genauer hin.

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  • Theater: Kein Vorstellungsbetrieb bis 31. Januar

    Theater: Kein Vorstellungsbetrieb bis 31. Januar

    Mit der von Bund und Ländern am 5. Januar 2021 beschlossenen Verlängerung des Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie geht eine weitere Schließung der Theater für die Zuschauerinnen und Zuschauer einher.

    Deshalb ruht auch der Vorstellungsbetrieb des Theaters Krefeld und Mönchengladbach bis vorerst einschließlich Sonntag, 31. Januar 2021.
    Leider muss der geplante Einstieg in die Abonnements verschoben werden. Auch die Theaterkassen in beiden Städten sind für den Publikumsverkehr geschlossen, jedoch nach wie vor zu den regulären Öffnungszeiten telefonisch unter 02151/805-125 oder 02166/6151-100 oder per E-Mail unter theaterkasse-kr@theater-kr-mg.de, theaterkasse-mg@theater-kr-mg.de zu erreichen.
    Alle Fragen zum Thema Abonnement beantworten die Mitarbeiterinnen der Abo-Hotline unter 0800 0801808 und abo@theater-kr-mg.de.
    Das Theater informiert darüber, sobald es Neuigkeiten zur Wiederaufnahme des Vorstellungsbe-triebes gibt.

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  • Kostenlose Pflegekurse für Angehörige beim AWO Bildungswerks

    Kostenlose Pflegekurse für Angehörige beim AWO Bildungswerks

    Angeboten werden Kurse, zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegekasse, zu Lagerungstechniken und
    Pflegehandgriffen, zum Umgang mit Demenzerkrankten und auch ein Erste-Hilfe-Kurs speziell für pflegende Angehörige. Außerdem findet alle sechs Wochen ein Stammtisch für pflegende Angehörige statt.

    Die Pflege eines Angehörigen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die viel körperliche und psychische Kraft kosten kann. Oftmals sind es Ehepartner, die eigenen Kinder, Freunde, Bekannte und nahestehende Personen, die
    unentgeltlich und nicht professionell, im häuslichen Bereich, für einen pflegebedürftigen Menschen zuständig sind. Die meisten Angehörigen fühlen sich damit überlastet, weil sie den eigenen Job und die Pflege eines Familienmitglieds unter einen Hut bringen müssen, oder sie mit der Pflegesituation überfordert sind.

    Um die häusliche Pflege zu erleichtern, bietet das AWO Bildungswerk auch in diesem Semester wieder kostenlose Pflegekurse für Angehörige an. Die Kurse bestehen aus vier Modulen.
    In dem Modul „Theorie“ geht es unter anderem um Pflegegrade, Sachleistungen und Verordnungsmanagement.
    Das Modul „Praxis“ beschäftigt sich mit Lagerungstechniken, Mobilisation der Pflegebedürftigen und Kinästhetik.
    In dem Modul „Demenz“ geht es zum Beispiel um den Umgang mit der Persönlichkeitsveränderung eines dementiell erkrankten Menschen, die intensive Betreuung und die erschwerte Kommunikation.
    Das vierte Modul besteht aus dem Erste-Hilfe-Kurs speziell für pflegende Angehörige. Dort werden akute Notfallsituationen beschrieben und trainiert: der Sturz aus dem Rollstuhl, plötzliche Atemnot durch Verschlucken oder eine Platzwunde am Kopf.

    Die Kurse dauern pro Einheit 120 Minuten und finden im neuen AWO Beratungs- und Qualifizierungszentrum L64 in Rheydt, immer samstags, in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr, statt.
    Ausgenommen ist der Kurs „Pflegehandgriffe“. Hier ist der Kursort die AWO Tagespflege in Mönchengladbach-Wickrath.

    Die Anmeldung erfolgt über das Familienbildungswerk der AWO Mönchengladbach, unter der Kundenhotline 02166 – 399 67 151, per E-Mail an: kunden@awo.mg oder online unter awomg.de.

    Bei der Anmeldung sollten Kundinnen die Kursnummern angeben.

    Leistungen der Pflegekasse/ LDPF2102-01
    Samstag 13.02.2021 14:00 – 16:00 Uhr
    Ort: L64, AWO-Beratungs- und Qualifzierungszentrum, Limitenstr. 64-78, Seminarraum Büffel Dozentin: Janssen, André

    Pflegehandgriffe/ PFHA2106-01
    Samstag 19.06.2021 14:00 – 16:00 Uhr
    Ort: AWO-Tagespflege, Am Antoniushügel 29-30
    Dozentin: Hoff, Bastian

    Umgang mit Demenz/ UMDE2104-01
    Samstag 24.04.2021 14:00 – 16:00 Uhr Ort: L64,
    AWO-Beratungs- und Qualifzierungszentrum, Limitenstr. 64-78, Seminarraum Büffel
    Dozentin: Jordan, Martina

    Erste Hilfe für pflegende Angehörige/ ERPA2103-01
    Samstag 13.03.2021 14:00 – 16:00 Uhr kostenlos
    Ort: L64, AWO-Beratungs- und Qualifzierungszentrum, Limitenstr. 64-78, Seminarraum Büffel
    Dozentin: Teltscher, Thomas

    Stammtisch für pflegende Angehörige
    Mittwochs: 24.02.2021 07.04.2021 19.05.2021 30.06.2021, 18:00 – 20:00 Uhr Ort: L64, AWO-Beratungs- und Qualifzierungszentrum, Limitenstr. 64-78, Erdgeschoss Comic
    Dozentin: Königs, Frank

    Auf Wunsch der Teilnehmerinnen kann auch eine individuelle häusliche Schulung durch die AWO Fachkräfte stattfinden. Hier werden durch terminierte Hausbesuche die jeweilige Pflegeund Lebenssituation analysiert, Sturzprophylaxen getroffen, oder es findet eine Beratung zu Anträgen und Ansprüchen statt.
    Die Pflegekurse, die individuellen häuslichen Schulungen und auch der „Stammtisch für pflegende Angehörige“ sind kostenlos und werden von den Pflegekassen übernommen. Die Teilnehmerinnen müssen für den Service nichts bezahlen.
    Das komplette Programm für das Frühjahr- und Sommersemester 2021 des AWO Bildungswerks ist online unter awomg.de abrufbar.
    Geplant sind rund 150 Kurse aus den Bereichen Familienbildung, Sprachen, Kreativität, Bewegung und Gesundheit.

    Das AWO Beratungs- und Qualifizierungszentrum L64 bietet Kund*innen kostenlose Parkmöglichkeiten, oder ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die Haltestellen „Gracht“ und „Rathaus Rheydt“ in wenigen Gehminuten erreichbar.

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  • Relativierung in NRW

    Relativierung in NRW

    „Ich halte mich an die Empfehlung der Wissenschaft“.

    So der Wortlaut unseres Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) im Dezember.

    Am Tag der Videokonferenz der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin betonte er wortreich, NRW werde die Beschlüsse der Konferenz 1:1 umsetzen.

    Nur zwei Tage später gilt das alles nicht mehr. Es ist Wahlkampf, man muss auf Wählerklientel Rücksicht nehmen.
    Also rudert Laschet und sein gesamtes Landeskabinett zurück und schert aus aus den einstimmig getroffenen Verabredungen aus.

    Meinte Laschet diese Vorgehensweise, als er in der Diskussionsrunde mit seinen Mitbewerbern um den Parteivorsitz in der CDU meinte:
    “ Ich habe vorzuweisen, das ich ein großes Land leiten kann“?
    Ich mag mir nicht vorstellen, wie ein solcher „Lenker“ an der Spitze einer Bundesregierung agieren würde.

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  • CDU-Forderung zur Neukonzeptionierung des Rheydter Wochenmarkts

    CDU-Forderung zur Neukonzeptionierung des Rheydter Wochenmarkts

    Eine schnellere Information der Politik durch die Verwaltung wurde – wen wunderts – durch Corona verhindert. CDU, Grüne und SPD hatten in 2018 beschlossen, durch Fachleute die Situation des Rheydter Wochenmarktes zu untersuchen und zukunftsfähige Entwicklungsmöglichkeiten vorzuschlagen.
    Diese wurden in der ersten Sitzung nach der Kommunalwahl in der BV Süd vorgestellt und zur Kenntnis genommen.

    Dies reicht der Süd-CDU nicht. Sie fordert einen Arbeitskreis mit „allen Beteiligten“, wer immer das auch sein mag.

    Das NIERS-Institut der Hochschule Niederrhein hat umfangreiche Vorschläge dokumentiert, eine Umsetzungstrategie ließe sich daraus entwickeln.
    Warum deshalb eine (politisch dominierte) „Arbeitsgruppe eingesetzt werden sollte oder ob nicht durch die Verwaltung und ihre Fachleute Vorschläge erarbeitet werden sollten, ist sehr diskutabel.

    Im Ergebnis kann es kein kostenträchtiger Prozess mit neuerlicher Umgestaltung des Marktplatzes werden. Das verbietet die aktuelle Haushaltssituation allerorten.

    Hier die Ausarbeitung des Niers-Instituts.
    Hier die Forderung der CDU.

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