Autor: Harald Wendler

  • Junge Frau meldet Vergewaltigung – die Polizei sucht Zeugen

    Junge Frau meldet Vergewaltigung – die Polizei sucht Zeugen

    Eine 22-jährige Frau zeigte bei der Polizei eine Vergewaltigung an, die nach einem Altstadtbesuch am frühen Sonntagmorgen (31. Mai 2020) in der Unterführung am Geroweiher stattgefunden habe.

    Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu den Geschehnissen und / oder dem Tatverdächtigen machen können.

    Die junge Frau hatte den Bereich der Altstadt nach eigenen Angaben gegen 5 Uhr verlassen. Hierfür, so schilderte sie weiter, ging sie die Neustraße herunter, von dort in den Parkbereich am „Sonnenberg“ und diesen dann herunter bis zum Geroweiher. Sie passierte den Weiher und ging in die Unterführung, die unter der Fliethstraße Straße hindurch in Richtung Turmstraße führt.

    Hier habe der Übergriff auf sie stattgefunden. Die Männer seien zwar zu zweit gewesen, einer der beiden habe aber „nur“ passiv daneben gestanden. Den zweiten Unbekannten, der den sexuellen Übergriff vollzog, beschrieb sie als ca. 1.80m großen und etwa 25-30 Jahre alten Mann von südländischem Erscheinungsbild. Sein Gesicht war bartlos, die Statur schlank. Er trug eine Kappe und eine rote Jogginganzugjacke.

    Beide hätten während der Tat nicht gesprochen. Allerdings habe sie die Männer schon zuvor am Abend in einer Bar am „Alter Markt“ gesehen.

    Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Im Rahmen dieser suchen die Ermittler Zeugen, die Angaben zu der Tat und / oder den genannten Personen machen können. Wem sind entsprechende Personen, insbesondere im Hinblick auf die rote Trainingsjacke, im Bereich des „Alter Markt“ aufgefallen? Hinweise bitte an 02161-290. (cw)

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  • Der Zeppelin NT war in Mönchengladbach-mit Video

    Der Zeppelin NT war in Mönchengladbach
    -mit Video

    Die Faszination für den Mythos Zeppelin war riesig. Die Menschen kamen in Scharen zum Flughafen an der Niers. Es gab wohl keinen der vielen Rundflüge, der nicht ausgebucht war.

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  • Der Zeppelin NT vom Bodensee ist in Mönchengladbach

    Der Zeppelin NT vom Bodensee ist in Mönchengladbach

    Die wegen zu großer Windböen am Wochenende abgesagten Flugtage werden ab Dienstag nachgeholt.

    In gerade mal 300 Metern Flughöhe schwebt der Zeppelin über die vielen Highlights der Region. Seine großen Panoramafenster bieten den Passagieren einen einzigartigen Ausblick auf die rheinische Landschaft und all die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten.

    “Da der Zeppelin nur rund 60 Kilometer pro Stunde schnell fliegt, hat man ausgiebig Zeit zum Schauen und Fotografieren”, schwärmt Eckhard Breuer, Geschäftsführer der Deutschen Zeppelin-Reederei, über das Zeppelin-Fluggefühl.

    “Damit sich unsere Passagiere bei Ihrem Flugerlebnis auch sicher fühlen können, haben wir ein umfassendes Hygiene- und Abstandskonzept eingeführt,” erklärt Breuer. “Dazu gehört insbesondere, dass wir vorläufig die Zahl der Passagiere an Bord auf 8 begrenzen werden – normalerweise sind es 14.”
    Auch am Boden beim Check-in, beim Boarding sowie im Passagierbus steht genügend Platz zur Verfügung, um Abstand zu halten. Darüber hinaus gilt in allen Bereichen für Gäste und Gastgeber die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Und auch Handdesinfektion steht zur Verfügung.

    Atemberaubende Momente erlebten nicht nur die Passagiere sondern auch die vielen Zuschauer am Mönchengladbacher Flughafen am Pfingstwochenende 2020. Überwiegend waren es Fahrradfahrer die den Weg bei sonnigem Wetter fanden.

    Eine ganz besondere Nutzlast hat der Zeppelin auf seinen Rheinland -Flügen auch noch an Bord: Eine wissenschaftliche Mess-Ausrüstung des Forschungszentrums Jülich.
    Bereits Anfang Mai war der Zeppelin über dem Rheinland im Einsatz, um für die Jülicher Forscher Daten zur Luftqualität im Corona-Lockdown zu ermitteln.

    Nun will das Forschungszentrum mit einigen Wochen Abstand weitere Vergleichsmessungen durchführen. Die Mess-Ausrüstung läuft dabei in
    einem automatischen Modus, ohne Bediener an Bord. So sammelt der Zeppelin auf jedem seiner Rheinland-Passagierflüge wertvolle Daten für die Klimaforschung.
    Alle Informationen rund um diese Sightseeing-Flüge sowie das Hygiene- und Abstandskonzept gibt es auf der Website der Deutschen Zeppelin-Reederei: www.zeppelinflug.de

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  • Digitalisierung an Mönchengladbachs Schulen: Wann wacht Politik auf?

    Digitalisierung an Mönchengladbachs Schulen: Wann wacht Politik auf?

    Wir leben in der Zeit der Covid-19-Pandemie und wir erleben gerade gleichzeitig einen ungewöhnlichen Kommunalwahlkampf in Mönchengladbach.

    Zusätzlich werfen die schulische Bildung und die Nutzung des digitalen Unterrichtes viele Fragen auf. Die Fragen werden bleiben.
    Seit der Sitzung des Schulausschusses in der vergangenen Woche ist sichtbar: Mönchengladbach ist weder konzeptionell noch strukturell in der Situation, eine durchführbare Antwort auf die digitale Herausforderung der Gegenwart zu geben. Es überwiegt Stückwerk.

    Die Frage nach dem Warum beantworte ich mit fehlendem politischen Willen.

    Darüber kann auch keine „Digitale Mittagspause und/oder Digitaler Feierabend“ des SPD-Oberbürgermeister-Kandidaten hinwegtäuschen.
    Das soll er wohl auch nicht, wird jedoch dazu benutzt, über angebliche Anstrengungen zur Problemlösung zu diskutieren.
    Gravierender ist da schon die Untätigkeit der Landesregierung von CDU/FDP.
    Anders als andere Landesregierungen, dort gibt es seit vielen Jahren Programme zur Weiterbildung des Lehrpersonals, hat die NRW-Regierung weder unter SPD-Führung noch unter aktueller Laschet-Führung für entsprechende Ausbildung der Pädagogen gesorgt.
    Die Fakten sind wie sie gewollt sind. Das darf man bei gegenwärtiger Konstellation unterstellen.

    Die beiden Mönchengladbacher Pilotschulen, Gymnasien, beginnen seit einigen Monaten mit dem Aufbau einer geeigneten Unterrichtsstruktur für die digitale Zukunft. Im Schulausschuss wurde darüber berichtet.

    Herausgekommen ist für mich: bei bestem Willen der Schulen ist die Weitergabe dieses erarbeiteten Wissens erst in Monaten möglich. Da die Voraussetzungen an jeder Schulform, in jeder Schule anders gelagert sind, ist ein Überstülpen des Konzeptes eine Illusion. Ein Schüler einer Förderschule, so machte es eine berichtende Schulleitung im Ausschuss sehr deutlich, ist zumeist nicht in der Lage, einen PC etc. zu bedienen.
    Eltern, befragt nach dem Lernfleiß ihrer Kinder äußerten sich über alle Schulformen hinweg zu etwa 30% mit:
    „Die Kinder wollen zu Hause nicht lernen“.
    Sie können sie wohl nicht dazu motivieren.

    Da nutzen alle noch so gut gemeinten Hardware-Geschenke von Irgendwo nichts.

    Schauen wir auf die Aktivitäten unserer Landesregierung. Sie fördert ein Pilotprojekt. Dazu gibt sie viel Geld aus.
    Kein Geld gibt es beispielsweise für die Einstellung geeigneter Informatiker oder ähnlichen Fach-Personals (Praktiker) wie zum Beispiel bereits vor vielen Jahren in Hessen. Dort ist man um Jahre weiter, der Blick über den Tellerrand könnte auch hier hilfreich sein.

    Unsere beiden Landtagsabgeodneten in der Laschet-Regierung, Klenner und Boss, sind bei diesem Thema sehr still. Frank Boss als CDU-Oberbürgermeister-Kandidat weiß nichts anzufangen mit den Bildungsfragen, er setzt auf Sicherheit und Sport. So werte ich seine nicht vorhandene Aktivität.
    Die anwesende Lehrerschaft im Schulausschuss hinterließ einen unzufriedenen Eindruck. Zu groß sind eigene Bildungsdefizite bezüglich der Digitalisierung an den eigenen Schulen.
    Schuldezernent Dr. Fischer wird sie nicht beseitigen können.
    Wo der Wille zur Besserung in Mönchengladbach herkommen soll ist für mich nicht erkennbar. Zu unterschiedlich scheinen die Zielinteressen der Parteien.

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  • “Politik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit“

    “Politik beginnt mit der Betrachtung der Wirklichkeit“

    Für das Bildungsgeschäft ist dieser Satz von Kurt Schumacher von zentraler Bedeutung, beginnt Beigeordneter Dr. Gert Fischer aus Mönchengladbach.

    Er hatte im Schulausschuss den Part übernommen, über die Auswirkungen der Corona–Pandemie im Schulbereich in Mönchengladbach zu berichten.

    Es wurde eine ca. 45-minütige Darstellung seiner persönlichen Meinung über den angebrachten Umgang mit den Themen wie Schulöffnung, Formen des Unterrichtes und die Notwendigkeit von digitalem Unterricht.
    Er betont ausdrücklich, man müsse immer bedenken, aus welchen Beweggründen jemand etwas sagt. Er erlebe es oft, dass jemand sich aus der Verantwortung stehlen will. Dann solle man bedenken, welches Ziel mit einem Argument, welches richtig sein könne, verfolgt wird.

    Es war für die Sitzungsteilnehmer zumindest zeitweise sehr anstrengend, solchen unklaren Meinungsäußerungen die notwendige Aufmerksamkeit zu schenken.
    Fischer gab eine Lehrstunde in Verwaltungsrecht, langatmig, um Verständnis bittend. Natürlich sieht er die Kommunikation der Stadt als „immer transparent“ an. Es dürfe allerdings nicht alles gesagt werden.
    „Die Schulen gibt es nicht“ belehrt Fischer seine Zuhörer, verweist auf ca. 38.500 Schüler, ca. 2.500 LehrerInnen an 80 Schulen in Mönchengladbach, er betont damit die Vielfältigkeit und den Differenzierungszwang.

    Unser Dezernent hasst den Begriff Zuständigkeit, verweist wiederum auf die unterschiedlichen Interessen zwischen Land und Kommune und Kommune und Schulträger.

    Diese Unterschiede sieht er auch bei den Schülern.
    Die Medien haben es schwer sagt Fischer. Es werden Einzelpunkte herausgegriffen, auf diese stürzen sich die Medien lautet seine Pauschalkritik. „Ich habe Verständnis dafür “, äußert er schwer nachvollziehbar.

    Die Frage des Abstandes von 1,5 Metern ist das Lieblingsthema unseres Dezernenten nach eigener Aussage. Die Maskenfrage solle jede Schule selber entscheiden.
    Er selber hält es lieber persönlich ohne Abstand und ohne Maske, obwohl die Sitzungsleiterin zu Beginn der Veranstaltung ausdrücklich um die Einhaltung gebeten hatte.
    Fischer trägt in der Sitzung keine Maske und spricht TeilnehmerInnen mit geringem Abstand direkt an und diskutiert mit ihnen, scheinbar passt das zu seiner Vorbildfunktion.

    Irgendwann in seiner Ausführung kommt Fischer zu digitalen Themen. Fischer: „ Es gibt sicherlich in jedem Haushalt ein Art von Endgeräten. Drucker schon nicht mehr in so vielen.“
    Niemand habe sich bis zum März mit diesem Thema beschäftigt und man dürfe sich nun darüber nicht wundern, in dieses Loch sei man jetzt hineingefallen.

    Man müsse sich auch mit dem menschlichen Faktor beschäftigen, will man daran etwas verbessern. Er meint zu wissen, dass laut Elternschaft viele Kinder zu Hause nicht lernen wollen. „Sie wollen nicht, sagen ca. 30% der Eltern, dies besagt ein Bericht in der Rheinischen Post“, so Fischer. Noch größer solle die Zahl bei den Pädagogen sein glaubt er.
    Fischer will den Lehrern eine Linksammlung zukommen lassen. Dann kann sich jeder anschauen, welche Tools es für Homeschooling gibt. Fischer betont, dass er das nicht wirklich beurteilen kann.

    Für Fischer ist die Beschaffung von Gerätschaften nur ein “Kurieren an Symptomen“, dass müsse man sich eingestehen.
    Letztendlich forderte er: „Lassen sie uns mit den Fakten beschäftigen und nicht mit Befindlichkeiten, Interessen sind nicht Fakten.“

    Seinen Bericht, der eher einer Entschuldigungsrede, Benennung von Verantwortlichkeiten Anderer und Begründung für die Verhinderung eigener Aktivitäten ist,beendete er mit dem Hinweis: „Es gibt keine einfachen Lösungen“. Der Applaus aus den Groko-Reihen war Dr. Fischer sicher.

    Ein Antrag der FDP auf Beschaffung von digitalen Endgeräten für Schüler ohne Zugriff auf solche wurde von der CDU/SPD-Mehrheit abgelehnt.

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  • Covid-19: Statusbericht vom 28. Mai 2020 (Stand: 8 Uhr)

    Covid-19: Statusbericht vom 28. Mai 2020 (Stand: 8 Uhr)

    Aktuell sind 98 (Vortag: 100) Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Donnerstag, 28. Mai (Stand: 8 Uhr), zwei neue positive Nachweise.
    Die Zahl der seit März nachgewiesenen Fälle liegt bei 610 (Vortag 608). Davon sind 473 Personen (Vortag 469) bereits genesen.

    Die Zahl der beim Gesundheitsamt bekannten negativen Nachweise liegt bei 5409 (Vortag: 5257).
    17 Laborergebnisse stehen derzeit aus.
    Aktuell befinden sich 411 Personen (Vortag: 411) in Quarantäne, davon werden sechs im Krankenhaus behandelt.

    Die Zahlen im Überblick:
    Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner: 6,1* (*Quelle RKI, auf Basis einer angenommenen EWZ von 261.454)

    Bestätigte Fälle insgesamt: 610
    davon aktuell infizierte Personen: 98
    davon genesene Personen: 473
    davon verstorbene Personen: 39
    (an Covid-19 verstorben: 34, mit Covid-19 verstorben: 5)

    Aktuell in Quarantäne: 411
    davon in häuslicher angeordneter Quarantäne: 405
    davon im Krankenhaus: 6

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  • Bildungs-Diaspora Mönchengladbach – Hilferuf eines Vaters interessiert niemanden.

    Bildungs-Diaspora Mönchengladbach – Hilferuf eines Vaters interessiert niemanden.

    Schon im April bittet der Vater (Hartz-IV-Bezieher) dreier Söhne aus Mönchengladbach an vielen Stellen um Unterstützung. Er ist finanziell nicht in der Lage, seinen Kindern den in der Corona-Zeit notwendigen PC, ein Laptop oder ein I-Pad zu beschaffen, damit sie wie andere Kinder auch, am „Homeschooling“ teilnehmen können.

    Niemand in Mönchengladbach sieht sich in der Lage zu helfen.
    Niemand in Mönchengladbach sieht sich in der Verantwortung zu helfen.
    Das Jobcenter nicht, obwohl es eine gemeinsame Einrichtung der BfA und der Stadt Mönchengladbach ist. Die Stadt Mönchengladbach nicht, sie meint das liege nicht in ihrer Zuständigkeit.
    Der in der Mönchengladbacher Stadtverwaltung für die Bildung unserer Kinder zuständige Bereich Bildung, Kultur, Sport kennt die Situation und unternimmt nichts.

    Dilettantismus allenthalben? Nein, so einfach ist es nicht.
    Es ist noch schlimmer, es ist unfassbar.
    Mir wurde bereits vor Tagen in einer persönlichen E-Mail aus dem fernen Berlin mitgeteilt: „Wir haben ein “500 Millionen Sofortmaßnahmenprogramm“ beschlossen. Mit ihm wollen wir sicherstellen, dass alle Schülerinnen und Schüler am digitalen Unterricht teilhaben können“.

    Wusste der Dezernent des oben genannten Fachbereiches nichts von den Berliner Beschlüssen? Natürlich hat er Kenntnis davon.
    Wartet er lieber auf die Bürokraten in der Düsseldorfer Landesregierung, auf dass eine “korrekte“  Verteilung der Gelder verabredet wird?
    Wozu sitzt im Düsseldorfer Landtag auf der CDU-Bank ein Abgeordneter, der Oberbürgermeister unserer Stadt werden möchte? Hat er neben seinem Steckenpferd Fußball auch einmal das Thema Teilhabe bei der Bildung im Sinn? Mit Kameraüberwachung im öffentlichen Raum unterstützt er nicht die Bildung unserer Kinder.
    Auf meine schriftliche Bitte um Unterstützung in diesem besonderen Fall hat er nicht einmal reagiert. Armes Mönchengladbach.

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  • CDU im Sozialausschuss gescheitert – Altstadt-Initiative erfährt starke Unterstützung

    CDU im Sozialausschuss gescheitert – Altstadt-Initiative erfährt starke Unterstützung

    Ob mit oder ohne Häme gegenüber der Meinung anderer Parteivertreter, die CDU, im Sozialausschuss vertreten durch den Fraktionssprecher Ratsherrn Ralf Kremer, konnte an diesem Tag keinen Blumentopf gewinnen.

    Es ging final um die Unterstützung für das Köntges in der Mönchengladbacher Altstadt. Ursprünglich hatte die CDU-Nord gefordert, die Zustimmung zur finanziellen Unterstützung davon abhängig zu machen, dass vertraglich die Rückgabe gefordert werden könnte, sollte zukünftig nicht nach den Regeln der CDU gearbeitet werden.
    (siehe hierzu diesen MG-heute Artikel)

    Nun hatte seitens der CDU ein abgemilderter Vorschlag Einzug in die Beschlussvorlage gehalten. Demnach sollte nun die Verwaltung bei zukünftigen Veranstaltungen festlegen, dass die Veranstaltungen Kunst und/oder Quartiersbezug haben müssen.

    Doch auch diesen Passus wollte Kremer nochmals abmildern und lediglich die „Eigenverantwortlichkeit der Altstadt-Initiative ins Stammbuch schreiben“, mit dem Text:„ Wir appellieren an die Betreiber des Köntges darauf zu achten, dass die zukünftigen Veranstaltungen einen kulturellen und/oder Quartiersbezug haben“.
    Damit solle, so Kremer, der Betreiber persönlich in die Verantwortung genommen werden.
    Nach längerem verbalen Schlagabtausch mit der unnötigen Spitze durch Kremer an die Vertreterin der Grünen, ob wohl Ratsherr Sasserath ihr den Text vorgeschrieben habe, kam es zur Abstimmung. Der Antrag der CDU wurde mehrheitlich, auch mit den Stimmen der FDP, abgelehnt. Anschließend wurde der ursprüngliche Vorschlag der Verwaltung mit der finanziellen Unterstützung für die Betreiber des Köntges einstimmig angenommen.
    Ohne Wenn und Aber.

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  • Kontaktbeschränkungen gelten auch an Christi Himmelfahrt – Mögliche Verstöße können mit Geldstrafen geahndet werden

    Kontaktbeschränkungen gelten auch an Christi Himmelfahrt – Mögliche Verstöße können mit Geldstrafen geahndet werden

    Auch nach den teilweisen Lockerungen der Corona-Regelungen der letzten Tage gelten die zuletzt am 15. Mai modifizierten Kontaktbeschränkungen weiter.

    Dies bedeutet, dass Ausflüge und Aktivitäten auch am Feiertag nur eingeschränkt möglich sind. 
    Feiern und Veranstaltungen zu Christi Himmelfahrt („Vatertag“) müssen entsprechend wegen der Corona Pandemie ausfallen.

    Fahrradtouren, Wanderungen und Ausflüge mit der Familie sowie von Personen aus maximal zwei verschiedenen Haushalten sind gestattet. Darüberhinausgehende Zusammentreffen und Feiern von Personen können jedoch nicht wie gewohnt stattfinden.
    Wer gegen die Kontaktbeschränkungen verstößt, muss mit Geldstrafen rechnen.

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  • Überfall auf Sparkasse – Belohnung ausgesetzt

    Überfall auf Sparkasse – Belohnung ausgesetzt

    Im Stadtteil Geistenbeck hat ein bislang unbekannter Täter am Montagvormittag unter Vorhalt einer Schusswaffe eine Sparkassenfiliale überfallen.

    Anschließend flüchtete er mitsamt Beute. Die Sparkasse hat eine Belohnung ausgesetzt.

    Der Mann hatte die Filiale auf der Steinsstraße gegen 10.05 Uhr mit einer weißen / hellen Jutetasche betreten. Er ging zum Kassierer und forderte unter Vorhalt einer schwarzen Schusswaffe Bargeld. Er steckte den ausgehändigten Betrag in eher geringer vierstelliger Höhe in die Tasche und flüchtete anschließend aus der Bank und zu Fuß weiter in Richtung Duvenstraße.

    Vor dem Betreten der Bank hatte er noch einen „gelben Sack“ mit Styropormüll zwischen Tür und Türrahmen gelegt, um diese offen zu halten.

    Bei Meldung des Überfalls bei der Polizei leitete diese umgehend eine Fahndung ein, diese verlief jedoch erfolglos. Der Täter wird als ca. 1.80m großer und etwa 40 Jahre alter Mann beschrieben. Er hatte kurze, dunkle aber grau durchzogene Haare und trug neben einem weißen Mund-Nasen-Schutz eine schwarze Brille mit rechteckigen Gläsern. Bekleidet war er mit einer dunklen Jeansjacke und einer schwarzen Hose, vermutlich handelt es sich um eine Trainingshose. Er trug keine Handschuhe.

    Eine Fahndung mit Lichtbildern wird derzeit vorbereitet und schnellstmöglich an die Öffentlichkeit gehen.

    Die Sparkasse hat für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters und der Wiederbeschaffung der Beute führt, eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgelobt.

    Die Polizei fragt: Wer war Zeuge des Vorfalles? Wer hat vor oder nach der Tat einen solchen Mann gesehen oder Beobachtungen gemacht, die mit ihr in Zusammenhang stehen könnten?
    Hinweise bitte an 02161-290. (cw)

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  • Demo gegen Rechts und Verschwörungstheoretiker

    Demo gegen Rechts und Verschwörungstheoretiker

    Auch in Mönchengladbach-Rheydt gab es heute eine Gegendemo, hier gegen den Aufruf des rechtsextremen Ratsherrn Dominik Roeseler (Pro NRW). Dieser hatte die Versammlung mit dem Titel „Freiheit statt neue Normalität“ versehen.
    Etwa 50-100 Menschen hatten sich um den Rechten aufgestellt, abgeschottet von einer starken Polizeipräsenz.

    Ihnen gegenüber konnte das Mönchengladbacher Bündnis „Mönchengladbachstellt sich quer“ (MSSQ) etwa 250-300 Bürger der Stadt zu Protest mit dem Titel „Mit Abstand gegen Rechts“ motivieren.

    Wie die Polizei Mönchengladbach mitteilte, verliefen die Veranstaltungen auf dem Rheydter Marktplatz „weitestgehend störungsfrei“.

    Eindrücke von den Demonstrationen

    Gegen einen Teilnehmer der Versammlung „Mit Abstand gegen Rechts“ fertigte die Polizei eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Vermummungsverbot. Die Person verließ vorzeitig die Versammlung.

    Zwei weitere Personen versuchten, an ein Banner der Versammlung „Freiheit statt neue Normalität“ zu gelangen und beschädigten dieses. Für sie hatte das jeweils eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und Nötigung zur Folge. Ferner wurden sie zur Verhinderung weiterer Straftaten vorübergehend in Gewahrsam genommen.

    Eine 53-jährige Person derselben Versammlung überkletterte ein Sperrgitter, um zur Gegenveranstaltung zu gelangen. Polizisten verhinderten dies und mussten sie dafür zu Boden bringen. Sie sprachen einen Platzverweis aus und fertigten anschließend eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.
    Beide Versammlungen endeten gegen 16.30 Uhr.

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  • Covid-19: Statusbericht vom 15. Mai 2020 (Stand: 9 Uhr)

    Covid-19: Statusbericht vom 15. Mai 2020 (Stand: 9 Uhr)

    Aktuell sind 102 (Vortag: 104) Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Freitag, 15. Mai (Stand: 9 Uhr), sieben neue positive Nachweise.
    Insgesamt ist die Zahl der seit März nachgewiesenen Fälle auf 559 (Vortag: 552) gestiegen.
    Leider muss das Gesundheitsamt einen Todesfall bestätigen: Eine Person (Jahrgang 1936) starb in einer Mönchengladbacher Klinik mit Covid-19.

    Die Zahl der beim Gesundheitsamt bekannten negativen Nachweise liegt bei 4466 (Vortag: 4343).
    31 Laborergebnisse stehen derzeit aus.
    Aktuell befinden sich 369 Personen (Vortag: 364) in Quarantäne, davon werden 14 im Krankenhaus behandelt.
    Die Zahl der genesenen Patienten ist auf 419 (Vortag: 411) gestiegen.

    Die Zahlen im Überblick:
    Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner: 12,6* (*Quelle RKI, auf Basis einer angenommenen EWZ von 261.454)

    Bestätigte Fälle insgesamt: 559
    aktuell infizierte Personen: 102
    davon genesene Personen: 419
    davon verstorbene Personen: 38
    (an Covid-19 verstorben: 34, mit Covid-19 verstorben: 4) 

    Aktuell in Quarantäne: 369
    davon in häuslicher angeordneter Quarantäne: 355
    davon im Krankenhaus: 14

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  • “Politische Tendenzveranstaltung“ der CDU-Nord in der BV-NordAltstadt-Initiative am Gängelband der CDU/FDP-Bezirkspolitiker?Kolumne von MG-heute

    “Politische Tendenzveranstaltung“ der CDU-Nord in der BV-Nord
    Altstadt-Initiative am Gängelband der CDU/FDP-Bezirkspolitiker?
    Kolumne von MG-heute

    Ein heftig umstrittenes Thema in der Sitzung der BV-Nord am Mittwoch dieser Woche war: Die Arbeit der Altstadt-Initiative soll auf professionellere Beine gestellt werden.

    Dazu war ein Antrag auf finanzielle Unterstützung gestellt worden. Die bisherige rein ehrenamtliche Arbeit kann besonders in der aktuellen Situation (Convid-19) nicht mehr gewährleistet werden. Es soll ein kleines Honorar bewilligt werden.

    Fakten dazu: Vor ca. 2-3 Jahren wurde das Gebäude der Stadt indem das Köntges untergebracht ist an die AI (Altstadtinitiative) vermietet und dadurch vor dem Abriss bewahrt. Anwohner und die freie Kulturszene haben erheblichen Anteil an dieser Vorgehensweise und der Rettung des Gebäudes.

    Durch die Existenz des Köntges und der dadurch erfolgten sozialen Kontrolle hat sich die Sicherheit in der Altstadt erheblich verbessert (Antänzer). Dies erkennen auch Politik und Verwaltung an.

    Das Köntges, betrieben durch die Altstadtinitiative, ist Anlaufpunkt, ist Heimat, ist Veranstaltungsort für viele künstlerische und kulturelle Projekte und Vereine.

    „Wir haben allerdings von “Extern“ den Hinweis erhalten, dass es nicht nur diese Veranstaltungen gibt, sondern es sich hinter den Tarnungen und Pro-Veranstaltern auch Gruppierungen befinden, die uns Sorgen gemacht haben, die uns Sorgen machen und auch der „Bürgerschaft“ draußen Sorgen bereiten.

    Zitat Ratsherr Christoph Dohmen in der Sitzung der BV-Nord im Haus Erholung

    CDU-Ratsherr Christoph Dohmen zitiert beispielhaft eine Veranstaltung mit dem Titel “Eine andere Gewerkschaft in MG ist möglich“ – Untertitel: Eine Einführung in den „Anarchosyndikalismus“.

    Dohmen gibt den erstaunten Anwesenden Nachhilfe zu diesem Begriff und liest aus dem Internet, sagt was Wikipedia dazu preisgibt.

    Weitere Beispiele folgen. Darunter ist ebenfalls die Filmvorführung am 24.Juli, “Die Rote Linie – Widerstand im Hambacher Forst“.
    Dohmen suggeriert den Zuhörern Bilder von fliegenden Fäkalien, Bunkern, Tunneln.
    Der Film ist für jedermann noch immer zu sehen in der WDR-Mediathek: hier
    Lange zitiert Dohmen die Vorstellung: “Für ein Ende der Gewalt“ von der “Schwarze Ruhr-Uni“ Bochum.

    Dohmen weiter:

    Das Köntges hat nichts mehr damit zu tun, was wir unter kultureller Nutzung verstehen. Sodern die zweite Seite scheint aktiv in die Gesellschaftsordnung zu arbeiten.

    Zitat Dohmen

    Die CDU-Nord befürwortet grundsätzlich die Weiterführung des Köntges durch die Altstadtinitiative, stellt laut Dohmen an die Gewährung der Zuschüsse jedoch eine Bedingung:

    “Der Antragsteller muss eine Selbstverpflichtungserklärung abgeben, die Nutzung des Köntges ausschließlich für Veranstaltungen mit klarem Kultur und Quartiersbezug zu nutzen und politische Tendenzveranstaltungen keinen Raum zu überlassen. Die Einhaltung dieser Selbstverpflichtungserklärung wird durch die Verwaltung bei der Jahresabrechnung geprüft und Zuwiderhandlung führt zur Rückzahlung der finanziellen Mittel.“

    Zitat Dohmen

    Beim Koalitionspartner fand diese Beurteilung der Lage und die Forderung der CDU keine Gegenliebe.
    Die SPD befürwortete den Antrag und verwies in Richtung CDU auf die Meinungsfreiheit, auf das Recht der Kultur und auf die durch die Vertreter des Köntges angebotenen Gespräche zu den von der CDU dargestellten Problemthemen hin.
    Diesen angebotenen offenen Dialog lehnt die CDU rundweg ab. Sie will den geforderten Vertrag.

    Bündnis90/Grüne verteidigte die Arbeit des Köntges unisono und zeigte sich erschüttert ob der Erpressungsform der CDU. Sie appelierte an die CDU dem Antrag zuzustimmen und das Gespräch zu suchen.

    Nicht so die FDP, sie unterstützt die Einmischung der CDU in die kulturelle Arbeitsweise im Köntges. Sie unterstützt allerdings auch den finanziellen Anteil des Antrages.  

    Bezirksvorsteher Herbert Pauls machte nach einer Sitzungsunterrbrechung den Kompromissvorschlag einerseits den geforderten Vertrag zu schließen und ab sofort den Dialog mit der Altstadtinitiative zu beginnen.

    Über nachfolgenden Kompromisstext stimmte die Bezirksvertretung Nord ab:
    Die BV-Nord empfiehlt, dass die Stadtverwaltung bei zukünftigen Veranstaltungen im Köntges festlegt, dass diese Veranstaltungen Kultur- und/oder Quartiersbezug haben müssen.
    Mit der Stimmenmehrheit von CDU und FDP wurde dieser Beschluss gefasst.

    Nun wird der Sozialausschuss am 19. Mai beraten und entscheiden müssen.
    Bleibt zu hoffen, dass die Politiker das Band der Gängelei zerschneiden können.

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  • Ratsherr aus Eicken kritisiert Aufstellungsorte der Santander Leihfahrräder

    Ratsherr aus Eicken kritisiert Aufstellungsorte der Santander Leihfahrräder

    „Sie können sich nicht vorstellen, was ich für Dresche bekommen habe für die Leihfahrräder auf dem Aretzplätzke“.

    Derart herb herrschte CDU-Ratsherr Christoph Dohmen in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Nord den vortragenden Mitarbeiter der Verwaltung an.
    Dohmens Kritik, seine diesmal gezeigten Soft Skills sind durchaus steigerungsfähig, galt grundsätzlich dem Umstand, dass die Bezirksvertretung Nord wohl nicht durch die Verwaltung über die Aufstellungsorte der Leihfahrräder im Vorfeld unterrichtet worden ist.

    Fahrradbügel am Rathaus Rheydt

    In der Sitzung ging es um die Aufsstellungsorte von Fahrradbügeln im gesamten Stadtgebiet.
    Dohmen erwartet nun in den nächsten Jahren jeweils vor der Ausführung einen Beschluss der Politik über jeden Aufstellungsort.
    Nur so ist offensichtlich dem Anspruch der CDU-Nord zu genügen.

    Die komplzierten und arbeitsintensiven Planungen und verwaltungsinternen Abstimmungen spielen für den Ratsherrn keine Rolle.
    Ressourcenschonend ist diese Vorgehensweise nicht. Wir haben offensichtlich ausreichend Mitarbeiter für diese Funktionen.
    Der Planungs- und Bauausschuss wird eine endgültige Entscheidung treffen.

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  • Internationaler Museumstag 2020

    Internationaler Museumstag 2020

    Am Internationalen Museumstag, Sonntag, 17. Mai haben die beiden Mönchengladbacher Museen, Museum Abteiberg und Schloss Rheydt von 11 – 18 Uhr geöffnet.

    Im Museum Abteiberg ist unter anderem die Ausstellung „Grief and hofe“ von Andrea Browers und im Museum Schloss Rheydt die Ausstellung Mythos Bökelberg zu sehen.

    Der Eintritt ist frei, es finden jedoch keine Sonderveranstaltungen statt.

    Bitte beachten Sie, dass sich nur 100 Personen gleichzeitig in den Museen befinden dürfen. Es kann daher zu Wartezeiten kommen.

    Das TextilTechnikum bleibt an diesem Tag geschlossen.

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  • „Der Fall d’Arc“Schauspieler Philipp Sommer reist auf den Spuren der französischen Ikone Jeanne d’Arc.

    „Der Fall d’Arc“
    Schauspieler Philipp Sommer reist auf den Spuren der französischen Ikone Jeanne d’Arc.

    Unterwegs zu Jeanne: In der Augusthitze des Jahres 2019 fährt Philipp Sommer auf seiner Triumph Bonneville kreuz und quer durch Frankreich.

    3500 Kilometer mit einem englischen Motorrad auf den Spuren der französischen Ikone. Seit 20 Jahren ist Philipp Sommer fasziniert von Jeanne d’Arc, nun will er sie in der kommenden Spielzeit mit seinem Regieteam auf die Bühne bringen. Welches der vielen Stücke über sie
    wählt man aus? Schreibt man besser einen eigenen Text? Was konkret interessiert Philipp Sommer an der historischen und literarischen Figur? Wer war überhaupt Jeanne d’Arc?

    Die Hörer des Podcasts begleiten Philipp Sommer bei seinen Gedankengängen zu den tausend Möglichkeiten, Jeanne d’Arc auf die Bühne zu bringen, beim Sichten des dramatischen Materials, bei der Recherche und beim Textproben.
    In insgesamt vier Folgen à 20 Minuten lässt uns Philipp Sommer an seiner Arbeit teilhaben und erzählt uns dabei von seiner Reise durch Frankreich auf den Spuren Jeannes.
    Der Podcast ist abrufbar unter: theater-kr-mg.de/podcast

    DER FALL D’ARC – Podcast
    Auf Reise mit Philipp Sommer

    1. Folge: Samstag 23. Mai, 19.30 Uhr
    2. Folge: Samstag 30. Mai, 19.30 Uhr
    3. Folge: Samstag 06. Juni, 19.30 Uhr
    4. Folge: Samstag 13. Juni, 19.30 Uhr
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  • Neues Karnevalsmotto des MKV: „Krisenfestes Narrennest“

    Neues Karnevalsmotto des MKV: „Krisenfestes Narrennest“

    Am letzten Veilchendienstag, dem Abschluss einer sensationellen und überaus erfolgreichen Session, gab der Mönchengladbacher Karnevalsverband das Motto für die kommende Session bekannt: „Mönchengladbach schwebt auf Wolke 7“.

    Heinz-Walter(Bella) Peltzer, verantwortlich für den Fachbereich Kommunikation und Informationsmanagement innerhalb des MKV erläutert die aktuelle Entwicklung:

    Damals konnte niemand ahnen, mit welcher Wucht und Geschwindigkeit eine tückische Infektionswelle die gesamte Weltbevölkerung treffen würde! Kontinentübergreifend bangen die Menschen inzwischen um ihre Lebensgrundlage – Zigtausende mussten bereits ihr Leben lassen. Auch wir, unsere Nachbarn und Freunde sind inzwischen gesundheitlich, sozial und wirtschaftlich von der Corona-Pandemie bedroht. Wir alle sind durch viele Vorsichtsmaßnahmen in unserer gewohnten Freiheit eingeschränkt.

    Die Frage, ob und wie unter diesen Umständen eine fröhliche und sichere Karnevalssession durchzuführen sein wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht zu beantworten. Was jetzt aber zählt, sind Vorsicht und Vernunft im Umgang mit der Bedrohung, die uns alle betrifft.

    Dabei wollen wir keinesfalls den Humor verlieren!Aber für ein „Schweben auf Wolke 7“ fehlt uns für die kommende Session das Gefühl der Leichtigkeit und der unbändigen Freude.

    Daher hat sich der geschäftsführende Vorstand des Mönchengladbacher Karnevalsverbandes entschlossen, das bisher geplante Motto „Gladbach schwebt auf Wolke 7“ auf die Session 2021/2022 zu vertagen, in der festen Erwartung, dass wir alle wieder Grund zum Jubeln haben werden!

    Unser aktualisiertes Motto für die kommende Session lautet deshalb:

    „Krisenfestes Narrennest“

    Dieses Motto soll auch an den besonders starken Gemeinschaftsgedanken der vergangenen Session anknüpfen.

    Wir freuen uns, trotz allem, mit allen Bürgern unserer Stadt sowie dem Kinderprinzenpaar und dem „großen“ Prinzen-Paar auf die neue Session.

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  • Schnell mit dem Rad nach Mönchengladbach, Willich und Krefeld,

    Schnell mit dem Rad nach Mönchengladbach, Willich und Krefeld,

    Eine Radschnellverbindung von Krefeld über Willich bis Mönchengladbach ist sinnvoll und machbar.

    Zu diesem Ergebnis kommt die Machbarkeitsstudie des Büros H. Berg & Partner GmbH aus Aachen, die die BahnflächenEntwicklungsGesellschaft (BEG NRW) in Auftrag gegeben hatte.
    Die Studie wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Kreis Viersen und den Städten Krefeld, Willich und Mönchengladbach erstellt.

    Ziel der Machbarkeitsstudie war es, neben der ersten Untersuchung von Varianten eine Prognose der Nutzerzahlen durchzuführen, weil das Land NRW seine Unterstützung für einen Radschnellweg von bestimmten Kriterien abhängig macht. So müssen den Radweg zum Beispiel im Durchschnitt 2.000 Radfahrer pro Tag nutzen.

    Die Gutachter prognostizieren nun für den Radschnellweg Krefeld – Willich – Mönchengladbach sogar ein höheres Aufkommen: Zwischen Krefeld und dem Willicher Norden sind danach im Schnitt über 5000 Radfahrer pro Tag zu erwarten, im Bereich der Stadt Willich ist mit rund 3500 Radfahrern täglich zu rechnen. Entsprechend positiv beurteilen die Gutachter die Förderfähigkeit des Radwegs durch das Land NRW.

    Die Studie ist der erste Schritt auf dem Weg zur Realisierung des Radschnellwegs.
    Landrat Dr. Andreas Coenen sagt: „Ich freue mich, dass die Planungen zum Radschnellweg nun Fahrt aufnehmen. Das gemeinsame Vorhaben passt hervorragend zum Radverkehrskonzept des Kreises, mit dem wir mehr Menschen motivieren wollen, für den Weg zur Arbeit aufs Rad umzusteigen.“

    Wie der Kreis Viersen wollen auch die Städte Krefeld, Willich und Mönchengladbach den Radverkehr stärker fördern. Bereits 2016 beteiligten sich die Kommunen zusammen am StadtUmland-Wettbewerb des Landes NRW mit der Idee einer regionalen Radtrasse unter Anbindung der Hauptbahnhöfe. Gemeinsam mit der BEG NRW planen sie nun eine schnelle Radverbindung auf der ehemaligen Bahnstrecke Mönchengladbach – Willich – Krefeld. Die BEG NRW hat auf diesem Gebiet bereits langjährige Erfahrungen und ist in das Projekt mit Rat und Tat eingestiegen.

    Die Radschnellverbindung soll in weiten Teilen auf oder entlang der ehemaligen Bahntrasse zwischen Mönchengladbach und Krefeld verlaufen. Sie wird die beiden Großstädte auf einer etwa 17 km langen Strecke über die Stadt Willich miteinander verbinden. Eine Radschnellverbindung ist baulich vom Auto-, aber auch Fußverkehr getrennt und verfügt über ausreichend Raum, anderen Radfahrern zu begegnen oder in der eigenen Richtung zu überholen – die Trasse muss also vier Meter breit sein. Im Idealfall ist sie beleuchtet. Durch die möglichst gerade Führung ist eine konstant hohe Geschwindigkeit möglich. Besonders für Berufs- und Ausbildungspendler ist die Radschnellverbindung daher interessant. Gregor Nachtwey, technischer Beigeordneter der Stadt Willich betont: „Über die Verbindung werden zahlreiche Gewerbegebiete in Stadtrandlagen erschlossen. Viele Beschäftigte in den Betrieben erhalten somit eine echte Alternative zum Auto.“

    Die Studie wird nun parallel den politischen Gremien der projektbeteiligten Kommunen vorgestellt und dort beraten.
    Den Auftakt der Beratungen machen die politischen Gremien in der Stadt Mönchengladbach mit den Bezirksvertretungen Nord und Ost am 13. bzw. 14. Mai und dem Planungs- und Bauausschuss am 26. Mai.

    In Krefeld wird die Studie voraussichtlich im Juni in die politischen Gremien eingespeist werden. In Willich soll die Studie am 10. Juni präsentiert werden – aufgrund der aktuellen Lage kann zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch keine Aussage darüber getroffen werden, ob der Ausschuss in Willich an dem genannten Termin tatsächlich tagen kann. Im Kreis Viersen wird die Studie im Ausschuss für Planung, Bauen und Umwelt am 16. Juni von den Gutachtern vorgestellt und politisch beraten.

    Sofern die politischen Gremien in den projektbeteiligten Städten und im Kreis Viersen die Machbarkeitsstudie positiv bewerten, können weitere Planungsschritte initiiert und mit dem potenziellen Fördermittelgeber, dem Land NRW, erörtert werden.

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