Autor: Redaktion

  • Heimathopsen – Bewegung von Kindern im urbanen Raum untersucht

    Heimathopsen – Bewegung von Kindern im urbanen Raum untersucht

    Innenstädte werden hauptsächlich für Autofahrer:innen sowie für Konsum und Dienstleistungen geplant, Kinder sind oft nachrangig.

    Einige Städte haben jedoch verstanden, dass das kein zukunftsfähiger Weg ist.
    In Mönchengladbach soll die Innenstadt nun von den Kindern zurückerobert werden und als großer zusammenhängender Spielort gesehen werden.
    Einen ersten Schritt in diese Richtung nimmt das Projekt „Heimathopsen“ vom Stadtsportbund Mönchengladbach und der Stadtsparkasse.
    „Das Projekt, bei dem Hüpfbilder im Gewand einiger Wahrzeichen der Stadt Mönchengladbach auf Flächen in der Stadt gemalt werden, versucht den Kindern Spielmöglichkeiten zu schaffen und gleichzeitig einen Bezug zur Stadt zu schaffen“, erläutern die Ideengeber Hermann-Josef Stefes und Axel Tillmanns. Stefes, der am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein unterrichtet, hat nun mit seinen Studierenden im Fach Kindheitspädagogik diese Hüpfbilder untersucht.

    Beispiel Hüpfbild

    Bei dem Pilot-Projekt wurden Hüpfbilder an zehn verschiedenen Standorten des Stadtteils Mönchengladbach-Eicken aufgemalt. Die Bilder wurden dann von den Studierenden für elf Stunden, zwischen 7:30 und 16 Uhr, beobachtet. Aus diesen Beobachtungen heraus konnten die Studierenden einige Empfehlungen geben, wie die Bilder noch weiter optimiert werden können.

    Die wichtigste Erkenntnis: Es reicht nicht aus, die Bilder einfach nur in den Sozialraum zu malen, um die Kinder zum Bewegen zu motivieren. Die Zeit und der Ort sind sehr relevant. Es gilt: Die Bilder werden nur bespielt, wenn sie erreichbar sind und die Kinder und Eltern tatsächlich etwas Zeit haben. Vor allem am Nachmittag und in der unmittelbaren Nähe von Hauptgehrouten, kommen die Bilder gut an. Bis zu 90 Mal wurden die besten Bilder bespielt, die weniger guten nur vier Mal.
    Die Ergebnisse wurden unter anderem der Bezirksvorsteherin Monika Halverscheid und Vertreter:innen der Stadt und des Stadtsportbundes vorgestellt, die sich für eine Auswertung des Projekts aussprachen und auch in Zukunft auf die Expertise der Kindheitspädagoginnen zurückgreifen wollen.

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  • Zum letzten Mal „Die Zauberflöte“

    Zum letzten Mal „Die Zauberflöte“

    Der junge Prinz Tamino verliebt sich in das Bild von Pamina, der Tochter der Königin der Nacht.

    Paminas Mutter beauftragt den Prinzen, ihre Tochter aus den Fängen ihres Gegenspielers Sarastro zu befreien. Mit seinem Freund Papageno macht sich Tamino auf die Suche nach seiner Geliebten und besteht mithilfe eines Glockenspiels und einer Zauberflöte gefährliche Abenteuer in den unendlichen Weiten des Weltraums.
    Kobie van Rensburgs Video-Regiekonzept kombiniert die „Zauberflöten“-Besetzung mit bekannten
    Figuren aus dem Fantasy-Kino.
    Ob Darth Vader, knuddelige Ewoks, Mr. Spock, Captain Future oder E.T.: Science-Fiction-Fans werden voll auf ihre Kosten kommen und Spaß bei der Fülle an Anspielungen haben.
    Aber auch für Fantasy-Laien wird diese besondere „Zauberflöte“ verständlich und ein Genuss bleiben.

    Eine letzte Gelegenheit für dieses galaktische Opernerlebnis bietet sich am Freitag, den 24. Juni um 19.30 Uhr im Theater Mönchengladbach.
    Tickets sind erhältlich unter 02166/6151-100 oder auf www.theater-kr-mg.de.

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  • Was die Tafel braucht

    Was die Tafel braucht

    Viele Baustellen gibt es derzeit und wird es noch lange geben. Menschen wollen helfen. Gott sei Dank ist das so. Für die Ukraine spenden. Kann man. Kann nicht jeder. Möchte nicht jeder.

    Tafeln leiden zunehmend ebenfalls unter der Situation.  Es gibt inzwischen Einrichtungen, die keine neuen Kunden mehr annehmen können.

    Auch hier in Mönchengladbach fallen nicht mehr exorbitante Gaben an.

    Eine Nachfrage ergab, dass Obst.-u. Gemüsekonserven gebraucht werden.

    Seit Kriegsbeginn versorgt die hiesige Tafel 100 Bedürftige mehr, wobei zu jeder Einzelperson noch Familienmitglieder kommen können. Wenn die jeweils ausgegebene Warenmenge zu knapp sein könnte, werden je nach Personenzahl, Obst.-u.oder. Gemüsekonserven dazugegeben. Warum also nicht Konserven spenden (bitte keine Gläser)

    Abgegeben werden können Spenden an jedem Tag: AM NORDPARK 299; PLZ: 41069 Mönchengladbach

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  • Ferienjobs – Darauf sollten Schüler*innen achten

    Ferienjobs – Darauf sollten Schüler*innen achten

    Endlich Sommerferien – und damit auch die Zeit für viele Schüler*innen für Ferienjobs. Wer sein Taschengeld aufbessern will, bekommt nebenbei auch Einblicke ins Arbeitsleben. Aber welche Regeln gelten für die Ferienarbeit?

    Hier einige Tipps:

    „Auf jeden Fall sollte jede Schülerin und jeder Schüler nur mit einem Vertrag in der Hand einen Ferienjob beginnen. Der muss vorher abgeschlossen werden und ganz klar Aufgaben, Arbeitszeiten und die Bezahlung regeln“, rät DGB-Jugendbildungsreferentin Stella Rütten.

    „Gefährliche Arbeiten sind für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren generell tabu. Das Jugendarbeitsschutzgesetz regelt die genauen Bedingungen für Ferienarbeit. Erlaubt sind leichte Tätigkeiten, zum Beispiel Gartenarbeit, Zeitungen austragen oder Botengänge. Schwere körperliche oder gefährliche Tätigkeiten sind für Jugendliche verboten“, sagt DGB-Regionsgeschäftsführerin Siegrid Wolf.

    Arbeitszeiten: Vom 13. bis einschließlich dem 14. Lebensjahr dürfen Kinder nur mit Zustimmung der Eltern arbeiten – aber nur bis zu zwei, in der Landwirtschaft drei Stunden täglich, und zwar zwischen 8 und 18 Uhr.

    Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren dürfen maximal vier Wochen im Jahr in den Ferien jobben. Mehr als acht Stunden am Tag und 40 Stunden in der Woche sind dabei nicht erlaubt und der Arbeitszeitraum muss zwischen 6 bis 20 Uhr liegen. Ausnahmen gelten für ältere Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren, die etwa in Gaststätten bis 22 Uhr und in Mehrschicht-Betrieben bis 23 Uhr arbeiten dürfen. 

    Wer arbeitet, muss auch Pause machen. Hier haben unter 18-Jährige bei viereinhalb bis sechs Stunden Arbeit am Tag Anspruch auf mindestens 30 Minuten, bei mehr als sechs Stunden auf 60 Minuten Pause.

    Das Mindestlohngesetz gilt auch für Ferienarbeit. Jedoch haben nur Jugendliche ab 18 Jahren den Anspruch auf den Mindestlohn. Die im Juni beschlossene Erhöhung auf 12 Euro gilt ab Oktober, bis dahin müssen mindestens 9,82 Euro je Stunde, bzw. ab dem 1. Juli 2022 10,45 Euro pro Stunde gezahlt werden. Für unter 18-Jährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung gilt das Mindestlohngesetz leider nicht. „Die diskriminierende Ausnahme für Minderjährige beim Mindestlohn muss endlich abgeschafft werden, denn auch Ferienjobs müssen fair bezahlt werden“, fordert Rütten.

    Wenn im jeweiligen Unternehmen ein durch Gewerkschaften verhandelter Tarifvertrag gilt, muss der auch bei Minderjährigen angewendet werden. „Beim Unterschreiben des Arbeitsvertrages sollte man das ganz besonders im Blick haben“, betont Wolf.

    Bei Problemen:

    Gewerkschaften helfen auch bei Problemen im Ferienjob. Rütten: „Ich rate jedem jungen Menschen, am besten schon vor Beginn eines Ferienjobs Mitglied der Gewerkschaft zu werden. Schlechte Bezahlung und Verstöße gegen Arbeitsschutzgesetze sollte niemand tolerieren.“ Die örtlichen Geschäftsstellen der Gewerkschaften helfen bei der Durchsetzung der gesetzlichen und tarifvertraglichen Rechte.

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  • Linksfraktion: Senior*innenrat ja bitte, aber richtig!

    Linksfraktion: Senior*innenrat ja bitte, aber richtig!

    Ein Bürger*innenantrag vor über einem Jahr[1] regte die Gründung eines Senior*innenrates an.

    Der Stadtrat hatte dann im Oktober 2021 der grundsätzlichen Einrichtung zugestimmt und wird nun am Mittwoch (15.06.2022) über weitere Details entscheiden, darunter das Wahlsystem.
    Die Mehrheitsfraktionen der Ampel schlagen ein Deligiertenwahlsystem vor[2], welches DIE LINKE kategorisch ablehnt.
    „Alle Senior*innen müssen das aktive und passive Wahlrecht haben“, fordert der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Wenn nur Delegierte aus den in der Senior*innenarbeit tätigen Organisationen, Einrichtungen und Gruppen wählen, dann droht der Senior*innenrat eine Interessenvertretung der großen Verbände zu werden. Aber genau diese stellen jetzt schon beratende Mitglieder, zum Beispiel die sachkundigen Einwohner*innen im Sozialausschuss.“

    Im Besonderen verweist DIE LINKE auf die Landesseniorenvertretung NRW e. V., diese schreibt zu den Grundsätzen: „Seniorenvertretungen sind in ihrer Willensbildung und in ihrem Handeln dem Grundsatz der Unabhängigkeit in Bezug auf Parteien, Konfessionen und Verbänden verpflichtet.“[3]

    Ein Deligiertensystem kann nach Ansicht der Linksfraktion diesen Anspruch an die Verbandsunabhängigkeit nicht erfüllen, zumal die Ampel ihren Vorschlag nicht schlüssig erklären konnte. Auch haben FDP, SPD und Grüne nicht dargelegt, warum sie dies bevorzugen. „Ich vermute es geht der Ampel ums Geld“, meint Schultz, „Dann sollen sie das aber auch so sagen. Wir meinen an Demokratie spart man nicht und alle fünf Jahre 140.000,- EUR sollte uns ein Senior*innenrat, der wirklich von allen älteren Menschen gewählt wird, Wert sein. Zumal ich die von der Verwaltung genannte Zahl für künstlich hochgerechnet halte.“

    DIE LINKE möchte eine an die Kommunalwahlen angegliederte Wahl in der alle Senior*innen per Brief- oder Urnenwahl abstimmen können und hat einen entsprechenden Gegenantrag gestellt[4].
    Dies Wahlsystem geht auch weitestgehend mit dem damaligen Bürger*innenantrag einher.

    Fußnote(n) / Quelle(n):
    1: Vorlage 0461/X „Anregung zur Bildung eines Seniorenbeirats“
    https://ris-moenchengladbach.itk-rheinland.de/sessionnetmglbi/vo0050.asp?__kvonr=16482
    2: Antrag der FDP, SPD und Grünen
    https://ris-moenchengladbach.itk-rheinland.de/sessionnetmglbi/vo0050.asp?__kvonr=17617
    3: Merkmale und Funktionen von Seniorenvertretungen
    https://lsv-nrw.de/zielsetzungen-und-aufgaben-der-lsv-nrw/merkmale-und-funktionen-von-seniorenvertretungen
    4: Antrag der Linksfraktion
    https://ris-moenchengladbach.itk-rheinland.de/sessionnetmglbi/vo0050.asp?__kvonr=17647


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  • Sonniger Start für Konzertreihe „Musik im Quartier“ –Sechs weitere Konzerte in städtischen Altenheimen bis Dezember geplant

    Sonniger Start für Konzertreihe „Musik im Quartier“ –
    Sechs weitere Konzerte in städtischen Altenheimen bis Dezember geplant

    Bei bestem Gartenkonzertwetter haben Kulturbüro und Sozial-Holding nach langer Coronapause am vergangenen Sonntag die Konzertreihe Musik im Quartier wieder gestartet.

    Den Auftakt machten im Altenheim Hardterbroich gleich zwei Ensembles der städtischen Musikschule:
    Die Jazz-Pampers unter der Leitung von Markus Türk und das Kammerorchester I Sedici Archi unter der Leitung von Harald Stöpfgeshoff.
    Die städtische Musikschule ist nicht das erste Mal bei „Musik im Quartier“ dabei – bereits 2020 sorgten Mitglieder des Jugendblasorchesters an unterschiedlichen Standorten der Sozial Holding mit weihnachtlichen Fensterkonzerten für musikalische Abwechslung. Anknüpfend an diese bereichernden Erfahrungen wurde die Idee als Sommeredition bei nun weit geöffneten Fenstern wiederaufgenommen – für die Bewohner*innen, die nicht selbst in den Garten kommen konnten.

    Bis Dezember sind sechs weitere Konzerte in den städtischen Altenheimen mit lokalen Chören, Mandolinenorchester und anderen Laienensembles geplant.

    Auch wenn das Zusammentreffen von Anwohner*innen aus dem Quartier mit den Bewohner*innen während der Konzerte seit Beginn der Pandemie leider ausbleiben muss, bleibt der lokale Bezug bei „Musik im Quartier“ jedoch maßgebend für die Auswahl der Musikgruppen: Diese sind im Sinne der kommunalen Musikförderung allesamt aus dem Mönchengladbacher Stadtgebiet.

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  • Avishay Shalom wurde beim internationalen Dirigentenwettbewerb „Arthur Nikisch“ ausgezeichnet

    Avishay Shalom wurde beim internationalen Dirigentenwettbewerb „Arthur Nikisch“ ausgezeichnet

    Aufregende Tage und ein großer Erfolg liegen hinter Avishay Shalom vom Opernstudio Niederrhein:
    Der junge Dirigent gewann in Bulgariens Hauptstadt Sofia den zweiten internationalen Dirigierwettbewerb „Arthur Nikisch“ und setzte sich gegen eine große Konkurrenz
    durch.
    „Avishay hat mit einer außergewöhnlichen Professionalität, solider Vorbereitung und tiefer Sensibilität während des Wettbewerbs ein kontinuierliches Wachstum bewiesen und mit einstimmigem Beschluss den 1. Preis bekommen“, heißt es in der Begründung der Jury.

    Avishay Shalom stammt aus Israel. Nach einem Bachelor-Studium an der Jerusalem Akademie für Musik und Tanz setzte er sein Studium am College-Conservatory of Music an der Universität Cincinnati fort und absolvierte dort seinen Master in Orchesterdirigieren. Danach war er u.a. musikalischer Leiter der Graduate studio opera im College-Conservatory of Music in Cincinnati, assistierte bei Marcus Bosch im Rahmen der Heidenheimer Festspiele in der Oper „Un Giorno di Regno“ von Verdi, war Dirigierassistent beim New Israeli Vocal Ensemble und beim Jerusalem Academy Chamber Choir und künstlerischer Leiter des Kammerchors Consortium musicum Berlin.
    Am Theater Krefeld und Mönchengladbach hat er u.a. die Orchesterfassung der Opera buffa „Don Pasquale“ von Gaetano Donizetti erarbeitet, wirkte als Pianist in „Meisterklasse“ von Terrence McNally mit und hatte die musikalische Leitung des Singspiels „Welttheater Mozart“ und des Weihnachtsmärchens „Schaf“.
    Seit 2020/2021 ist er als Repetitor und musikalischer Leiter von Produktionen Mitglied im Opernstudio Niederrhein und im Jungen Theater Krefeld und Mönchengladbach engagiert.

    Mit der musikalisch-szenischen Therapie „Milde Symptome“ verabschiedet sich Avishay Shalom gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Opernstudios und der Orchesterakademie vom Niederrhein. Der Abend ist eine wilde Mischung aus Pop, Oper, Jazz, Operette, Folklore und Schlager und wird in Krefeld am 23. Juni um 19.30 Uhr und in Mönchengladbach am 26. Juni um 18 Uhr gezeigt.

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  • Dringlichkeitsantrag im Rat gegen „Gewerbegebiet Sasserath“

    Dringlichkeitsantrag im Rat gegen „Gewerbegebiet Sasserath“

    Die CDU Ratsfraktion hat Oberbürgermeister Felix Heinrichs gebeten, das Thema „Gewerbegebiet Sasserath“ am kommenden Mittwoch erneut auf die Tagesordnung des Rates zu nehmen.

    Mit einem Beschluss soll der Erhalt wertvoller landwirtschaftlicher Flächen zwischen Sasserath und Jüchen ermöglicht werden.

    „Die CDU in Mönchengladbach hat sich vor der Entscheidung im Regionalrat deutlich gegen
    das Gewerbegebiet ausgesprochen.
    Zum einen, weil wertvolle Ackerflächen verloren gehen, besonders aber, weil für Mönchengladbach immer noch keine Strategie vorliegt, welche hochqualifizierten Arbeitsplätze dort angesiedelt werden sollen.
    Deshalb halten wir es für wichtig den Widerstand von Bürgern und Landwirten in Sasserath mit einem mehrheitlichen Ratsbeschluss zu unterstützen.“, sagt der Fraktionsvorsitzende der CDU, Dr. Hans-Peter Schlegelmilch.

    Sollte es nicht möglich sein, den Antrag aus formalen Gründen noch auf die Tagesordnung zu bringen, könnte der Rat auch mit einer Resolution im Regionalrat ein deutliches Zeichen gegen das Gewerbegebiet setzen.


    Rat tagt am Mittwoch

    Öffentliche Sitzung am 15. Juni, 15 Uhr im Rathaus Rheydt

    Am kommenden Mittwoch, 15. Juni, kommt um 15 Uhr im Rathaus Rheydt (Ratssaal) der Rat zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem ein Beschluss zur Smart City Strategie, der Sozialbericht 2022, die 3. Runde des Lärmaktionsplans der Stadt sowie das gesamtregionale Radverkehrskonzept für das Rheinische Revier. Weiteres Thema ist die Benennung von Straßen im Quartier Seestadt mg+.

    Hinweis für Besucherinnen und Besucher: Wegen der Infektionsschutz- und Abstandsregeln ist nur eine begrenzte Anzahl an Zuschauern zugelassen. Daher ist eine Anmeldung zur Sitzung per Telefon unter 02161 / 25-25 50; 02161/ 25- 25 52 oder per Mail an Ratsbuero@moenchengladbach.de erforderlich.  In den Verwaltungsgebäuden und während der Ratssitzung ist das Tragen von FFP2- oder OP-Masken Pflicht.

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  • Regenbogenflagge landet in der gelben Tonne 

    Regenbogenflagge landet in der gelben Tonne 

    Im Rahmen des LGBT Pride Month haben die Freien Demokraten Mönchengladbach die Regenbogenflagge vor ihrer Geschäftsstelle in Rheydt gehisst.

    Dies ist ein Zeichen der Solidarität mit der LGBT Community.

    Am Freitagmorgen machte der Kreisgeschäftsführer Reiner Gutowski eine unerfreuliche Entdeckung: Unbekannte hatten die vor der Geschäftsstelle wehende Regenbogenfahne heruntergerissen und in die gelbe Tonne gesteckt.
    Der Fahnenmast wurde in Mitleidenschaft gezogen.

    „Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, dass noch viel getan werden muss, um die Akzeptanz von Lesben, Schwulen und Transgender zu erhöhen“, sagt Andreas Terhaag, Kreisvorsitzender der Freien Demokraten. „Sobald der Fahnenmast repariert ist, wird die Regenbogenflagge wieder gehisst“, sagt Kreisgeschäftsführer Reiner Gutowski. „Wir lassen uns von intoleranten Menschen nicht unterkriegen“.

    In dieser Woche hatte der Kreisvorstand der Freien Demokraten einstimmig beschlossen wieder am CSD Mönchengladbach am 17. Juli in Rheydt teilzunehmen.

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  • Veranstaltung Rosa Luxemburg Club in Kooperation mit IG Metall und Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

    Veranstaltung Rosa Luxemburg Club in Kooperation mit IG Metall und Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

    „Textil-Industrie in Mönchengladbach – Was vom „Rheinischen Manchester“ blieb“

    Mittwoch, den 22.6.2022, 19 Uhr, DGB Haus, Rheydter Straße 328

    Referent: Karl Boland, Mitarbeiter in der „Geschichtswerkstatt Mönchengladbach“

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  • “Einrichten eines Seniorenrates in Mönchengladbach“

    “Einrichten eines Seniorenrates in Mönchengladbach“

    Der Rat der Stadt wird in seiner Sitzung am 15.06.2022 ab 15:00 Uhr im Rathaus Rheydt, Ratsaal über die Vorlage-Nr. 1502/X:
    “ Bericht zur Einrichtung eines Seniorenrates in Mönchengladbach“ beraten.

    Abgestimmt wird über die Art der ersten Wahl als Delegiertenwahl, die Satzung und der weitere zeitliche Verlauf der Einrichtung des Seniorenrates! Der Tagesordnungspunkt ist im öffentlichen Teil.

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  • Zeit, dass das EU-Parlament ein direktes legislatives Initiativrecht erhält

    Zeit, dass das EU-Parlament ein direktes legislatives Initiativrecht erhält

    Am heutigen Donnerstag forderten die Abgeordneten das Recht, Legislativvorschläge einzubringen. Dies würde die Demokratie in der EU stärken und das institutionelle Gleichgewicht wiederherstellen.

    Das Parlament fordert eine Reform des Gesetzgebungsverfahrens bei der nächsten Überarbeitung der Verträge und stellt fest, dass es als einziges direkt gewähltes EU-Organ das Recht haben muss, Gesetze vorzuschlagen. Die Abgeordneten wollen auch eine neue interinstitutionelle Vereinbarung mit der Kommission und dem Rat aushandeln, um Blockaden zu vermeiden, wenn das Parlament sein derzeitiges Initiativrecht in institutionellen Fragen nutzt.

    Der Bericht mit den Vorschlägen des Parlaments wurde am Donnerstag nach einer Plenardebatte am Mittwochnachmittag mit 420 zu 117 Stimmen und 35 Enthaltungen angenommen.

    Nach Ansicht der Abgeordneten haben der Rat und die Kommission die bereits „unzureichenden“ indirekten legislativen Rechte des Parlaments und dessen begrenztes Initiativrecht behindert. Dazu gehören das Fehlen sinnvoller Folgemaßnahmen des Rates auf die Aktivierung des Verfahrens nach Artikel 7 durch das Parlament und das Ausbleiben einer angemessenen Antwort der Kommission bei den meisten Gelegenheiten, bei denen das Parlament Rechtsvorschriften vorgeschlagen hat.

    Weitere Beispiele für das institutionelle Ungleichgewicht, die in dem Bericht hervorgehoben werden, sind die Nicht-Ratifizierung der letzten Wahlrechtsreform, die Weigerung des Rates, über das Untersuchungsrecht des Parlaments zu verhandeln (was gegen die Verträge verstößt), die de facto Übernahme von Gesetzgebungsrechten durch den Europäischen Rat im Bereich Freiheit, Sicherheit und Recht und das Fehlen einer angemessenen Reaktion auf den Vorschlag des Parlaments für einen umfassenden Mechanismus zum Schutz der EU-Werte.

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  • NRW-Koalitionspapier mit Lücken im Sozialbereich

    NRW-Koalitionspapier mit Lücken im Sozialbereich

    Sozialverband VdK erinnert Verhandlungspartner an wichtige Themen zur Teilhabe in NRW

    Im Sondierungspapier der CDU und von Bündnis 90/Die Grünen zur möglichen Bildung einer gemeinsamen Landesregierung werden aus Sicht des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen wichtige soziale Fragen nicht thematisiert.

    In einem Schreiben an die Parteivorsitzenden Hendrik Wüst und Mona Neubaur loben der Vorsitzende Horst Vöge und Geschäftsführer Thomas Zander zwar, dass einige Punkte aufgegriffen wurden, „die wir mit unseren 390.000 Mitgliedern unterstützen“. Gerade zum barrierefreien Ausbau des ÖPNV, zur häuslichen Pflege sowie zum bezahlbaren Wohnen für Menschen mit und ohne Behinderung finden sich bislang jedoch überhaupt keine Vereinbarungen.

    So hoffen die VdK-Verantwortlichen unter anderem, dass sich die Koalitionäre in den Verhandlungen auf weitere Verbesserungen im Gesundheits- und Pflegebereich verständigen – von der schnelleren Terminvergabe für Behandlungen und Eingriffe, über ausreichend Angebote für die Kurzzeit-, Verhinderungs- und Tagespflege, bis hin zur flächendeckenden, unabhängigen und qualitativ hochwertigen Beratung für Familienmitglieder, die sich um ihre Angehörigen kümmern.

    Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Einschränkungen stoßen zudem nicht nur beim Arztbesuch, sondern beispielsweise auch in Bussen und Bahnen auf teils unüberwindbare Hindernisse.
    Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen hatte sich daher bereits im Vorfeld der Landtagswahl für Barrierefreiheit bei der Neuanschaffung von Verkehrsmitteln und der Umgestaltung der entsprechenden Infrastruktur eingesetzt.
    Darüber hinaus erneuerten Horst Vöge und Thomas Zander nun ihre Forderung, den ÖPNV im ländlichen Raum zu stärken und das bewährte Sozialticket zu erhalten.

    In Hinblick auf bezahlbares, behinderten- und seniorengerechtes Wohnen schlagen der Vorsitzende und der Geschäftsführer des VdK-Landesverbands ferner eine Änderung der Landesbauordnung, steuerliche Anreize sowie die jährliche Anpassung von Mietobergrenzen vor, „damit die Wohnkostenlücke im bestehenden Hartz-IV-System nicht größer wird.“ Zur Armutsbekämpfung wären außerdem gezielte Aufklärungskampagnen wünschenswert, da die Dunkelziffer derjenigen, die aus Scham keine Sozialleistungen in Anspruch nehmen, gerade unter den älteren NRW-Bürger*innenInnen immer noch recht hoch sein dürfte.

    Ministerpräsident Hendrik Wüst wird nicht zuletzt gebeten, im Bundesrat einen zweiten Antrag für ein Entlastungspaket für Rentner*innenInnen einzubringen.

    Ferner müssten Kinder aus einkommensschwachen Haushalten durch spezielle Lernangebote unterstützt und zusätzliche Mittel zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben bereitgestellt werden.
    Die geplante Inklusionsoffensive trifft dabei grundsätzlich auf die Zustimmung der VdK-Vertreter. Eine frühzeitige und systematische Einbindung der Betroffenenverbände sei hierbei allerdings unerlässlich, betonen Horst Vöge und Thomas Zander in ihren Briefen an die Parteispitzen.

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  • AWO-Kita „QuartiersKinder“ eröffnet im Herbst

    AWO-Kita „QuartiersKinder“ eröffnet im Herbst

    Im Monforts Quartier, im Stadtteil Hardterbroich, ist jetzt die nächste AWO Kindertageseinrichtung auf die Baustelle gegangen.

    Dort entsteht noch in diesem Jahr die Kita „QuartiersKinder“ (QuaKi) in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt für insgesamt 70 Kinder. Die AWO Mönchengladbach hat sich sehr gefreut, dass Oberbürgermeister Felix Heinrichs den Spatenstich begleitet hat.

    „Der Spatenstich-Termin heute hat mehr einen symbolischen Charakter. Die Bodenplatte ist schon fertig und das Ständerwerk für die Wände soll schon in zwei Wochen stehen. Wir freuen uns sehr, dass die neue AWOKita mit vier Gruppen für 70 Kinder, ab vier Monate bis zur Einschulung, noch in diesem Herbst eingeweiht werden kann“, so der Vorsitzende des AWO-Präsidiums Norbert Bude bei der Begrüßung der Gäste.
    Der Kita-Neubau im Monforts Quartier ist Teil der Kita-Offensive der Stadt Mönchengladbach, die die Stadt für junge Familien attraktiver machen möchte.
    Oberbürgermeister Felix Heinrichs dazu: „Der Ausbau von Betreuungsplätzen in der Stadt geht gut voran. Der Bedarf ist aber auch groß. Ich freue mich sehr, dass die AWO uns dabei unterstützt. Mir ist das Thema Nachhaltigkeit wichtig. Ich finde es sehr gut, dass der Investor beim Bau der Kita darauf achtet und dieses Gelände hier weiterentwickelt.“
    Der Investor und Vermieter der neuen AWO-Kita ist die MQ Management GmbH & Co KG, die zur Kleinewefers-Gruppe gehört. Dr. Reinhard Körsmeier: „Wir freuen uns sehr, im Monforts Quartier bald eine eigene Kita zu haben und bedanken uns bei der AWO für die gute Zusammenarbeit. Die Gesamtfläche der Kita hat 740 m². Mit dem Außengelände sind es über 2200 m². Gebaut wird in Holzbauweise. Das Thema Nachhaltigkeit ist uns hier im Monforts Quartier sehr wichtig.“

    Das Kita-Gelände liegt im Grünen des traditionsreichen, denkmalgeschützten Industriestandortes, genau an der Stadtgrenze von Mönchengladbach und Rheydt. Die Kita hat eine Mönchengladbacher Vorwahl aber eine Rheydter Postleitzahl.

    Die Kinder können sich mit den Pädagoginnen frei im Monforts Quartier bewegen. Passend dazu soll die Kita „AWO QuartiersKinder“ (QuaKi) heißen. „Qualitativ gute frühkindliche Betreuungsangebote sind immens wichtig für die Bildung und Entwicklung von Kindern. Die AWO nimmt diesen Bildungsauftrag sehr gerne an. Und wir unterstützen Familien, insbesondere Frauen, Familie und Berufsleben bestmöglich miteinander zu vereinbaren. Deshalb bauen wir mit Investoren in Mönchengladbach neue Kitas und schaffen weitere Betreuungsplätze. Ich bedanke mich ebenfalls bei Dr. Körsmeier für die gute Zusammenarbeit hier im Monforts Quartier“, so Uwe Bohlen. Interessierte Eltern können ihr Kind, ihre Kinder bereits über den städtischen Kita- Navigator für die Kita im Monforts Quartier vormerken. Interessierte neue Kolleginnen finden unter www.awomg.jobs Informationen zum Arbeiten in den AWO-Kitas.

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  • Wissenschaft zum Anfassen: TH Köln lädt zur Nacht der Technik ein

    Wissenschaft zum Anfassen: TH Köln lädt zur Nacht der Technik ein

    Zuckerwattemaschine, Elektromobilität und Interaktion mit Robotern: Die TH Köln öffnet den Campus Deutz für die 8. Nacht der Technik in Köln.

    Spielerische und experimentelle Angebote laden zu einer Entdeckungsreise in die Wissenschaft ein. Einen Blick hinter die Kulissen erhalten Besucherinnen und Besucher bei Laborführungen und Workshops. Professorinnen und Professoren erläutern zudem beim Science Slam auf unterhaltsame Weise ihre Forschungsgebiete. Der Campus Deutz der TH Köln (Betzdorfer Str. 2, 50687 Köln) steht bei der Nacht der Technik am 10. Juni 2022 von 18.00 bis 24.00 Uhr allen Interessierten offen – der Eintritt ist frei.

    Eine Open-Air-Ausstellung auf dem Campus Deutz bietet bis Mitternacht ein vielfältiges Programm zum Mitmachen an. So ermöglicht das Cologne Cobots Lab, in die virtuelle Realität einzutauchen und sich mit Robotern zu unterhalten. An einer Smart-Home-Wand können Besucherinnen und Besucher ausprobieren, wie sie ihre eigenen vier Wände intelligenter und nachhaltiger ausstatten lassen können. Das Institut für Rettungsingenieurwesen und Gefahrenabwehr zeigt mit einer Planspielplatte und einer Drohne, wie die Welt sicherer gestaltet werden kann. Die modernsten Wasserstofftechnologien erklärt der Wasserstoff-Hub.

    Am Stand des Instituts für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft kann das Publikum die Schreib- und Malgeräte des Mittelalters und der frühen Neuzeit testen sowie mit einer Rahmensäge nach überliefertem Vorbild einen Stamm zersägen. Die Verfahrenstechnik lockt mit weicher Zuckerwatte. Für Fragen zu Studiengängen, Bewerbung und Einschreibung an der TH Köln steht die Zentrale Studienberatung zur Verfügung.

    Laborbesuche und Workshops: Anmeldungen ab sofort möglich


    Für eine Nacht unterwegs durch die Labore und Werkstätten: Bei Führungen erleben die Besucherinnen und Besucher live die Arbeit der Forscherinnen und Forscher. Dabei demonstriert das Labor für Wasser und Umwelt die Gefahren eines Dammbruchs. Kinder können beim Bau von Modell-Brücken, -Pfeilern und -Dämmen ihr Geschick unter Beweis stellen. Das Labor für Automatisierungstechnik, und Elektrische Antriebe zeigt, wie sich mit Elektromotoren die Mobilität der Zukunft gestalten lässt. Das Hochspannungslabor führt Entladungen und Blitze vor. Vier Labore der Fakultät für Architektur präsentieren ihr technisches Equipment, beispielsweise einen künstlichen Tageslichthimmel.

    Im MakerSpace stellen sich Start-ups vor, die vom Gateway Gründungsservice der TH Köln unterstützt werden. Hier können Technikinteressierte außerdem Geräte wie eine Vakuumgießanlage oder 3D-Drucker ausprobieren, die junge Gründerinnen und Gründer für die Umsetzung ihrer Prototypen nutzen. Zudem können Teilnehmende individuelle Schlüsselanhänger mit einem Lasercutter anfertigen.

    Im Workshop des Instituts für Angewandte Optik und Elektronik erfahren Teilnehmende, auf welchen physikalischen Phänomenen echte Hologramme basieren und stellen selbst ein Hologramm her. Wie 3D-Druck funktioniert, lernen Teilnehmende des Workshops „Rapid Prototyping“ und gießen selbst eine Sandform mit einer Aluminium-Legierung ab.

    Die genauen Termine für die Führungen und Workshops gibt es unter www.th-koeln.de/ndt.

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  • Bier-Tasting im Bunker Güdderath 

    Bier-Tasting im Bunker Güdderath 

    Eines der ältesten Lebensmittel ist das Bier, vielseitig, und in Maßen genossen gesund. Wer kennt es nicht, ein Bier zum Essen oder in gemütlicher Runde?

    Doch woher kommt unser Bier? Woraus besteht es noch, außer aus Hopfen und Malz? Mit Bier-Sommelière Gracia Sacher lernen TeilnehmerInnen einiges über die Geschichte sowie die einzelnen Geschmacksrichtungen kennen, denn es gibt viel mehr als Alt oder Pils.

    Bier-Sommelière Gracia Sacher wird sechs verschiedene, leichte bis starke Biere anbieten. Zum Neutralisieren der Geschmacksnerven reicht sie nach jeder Probe einen kleinen Snack und Wasser. 

    Am 11. und 25. Juni 2022 jeweils von 18.00 bis 20.00 Uhr findet im Bunker Güdderath das Bier-Tasting mit Sommelière Gracia Sacher an. Die Teilnahmegebühr beträgt 35,00 Euro/ p.P.

    Gracia Sacher absolvierte ihre Fortbildung zur Bier-Sommelière 2019 und eignete sich „von A bis Z alles über das Bier“ an. Sie erklärt: „Hierzu gehören u. a. das Bierbrauen sowie die einzelnen Bier-Stile. Bei Blindverkostungen lernten wir beispielsweise auch die Zutaten erschmecken und erriechen.“

    Laut Statistik des Deutschen Brauer-Bunds existierten in Deutschland 2021  1.512 Brauereistätten, die 27.242 Mitarbeitende beschäftigten. Der Bierumsatz betrug im letzten Jahr 85,3 Mio. Hektoliter. „Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen.“ (Deutsches Sprichwort)

    Interessierte melden sich an unter info@bernhardpetz.de oder Telefon 02166-912485.

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  • 23. Motorradgespannfahrertreffen bei, von und mit Hephata

    23. Motorradgespannfahrertreffen bei, von und mit Hephata

    Biker und Beifahrer aufgepasst, seid dabei, wenn die Gespanne wieder ausfahren, wenn die Motoren wieder dröhnen, wenn die Luft wieder herrlich nach Benzin schnuppert! Am kommenden Pfingstwochenende findet das mittlerweile 23. Motorrad-Gespannfahrertreffen auf dem Gelände der Hephata-Betriebsstätte auf der Erftstraße 18 in 41238 Mönchengladbach-Giesenkirchen statt.

    Am Freitag, dem 3. Juni 2022, ist ab 15 Uhr das Ankommen, eine große Zeltwiese und Stellplätze für Camper sind vorhanden. Grillen, Lagerfeuer und coole Leute werden einen netten ersten Abend garantieren.

    Am Samstag, dem 4. Juni 2022, Programm von 12 bis 20 Uhr:
    14 und 16 Uhr: Ausfahrten der Gespanne mit den Menschen mit Handicap als Beifahrer
    Kleine Runden im Beiwagen auf dem Gelände zum „Benzin schnuppern“
    Info- und Aktionsstand des TÜV Mönchengladbach
    Info- und Aktionsstand der Polizei Mönchengladbach
    Cooles Bühnenprogramm und viele weitere Highlights!

    Am Sonntag, dem 5. Juni 2022, gibt es kein großes Programm mehr:
    Abbauen, dabei noch über das Erlebte plaudern, Abreisen. Und sich riesig freuen und schon verabreden fürs nächste Jahr.

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  • Warum müssen so viele in Armut leben? –  Veranstaltung in der Citykirche will Gründe und Wege aus prekärem Leben aufzeigen

    Warum müssen so viele in Armut leben? –
    Veranstaltung in der Citykirche will Gründe und Wege aus prekärem Leben aufzeigen

    „Verarmtes Leben – prekäres Leben. Was müssen wir dagegen tun?“ ist Thema einer Vortrags- und Diskussionsrunde am kommenden Donnerstag, 2. Juni, in der Citykirche neben dem St. Vith. Das Thema könnte aktueller nicht sein. Stark steigende Preise – denken wir an Produkte des alltäglichen Bedarfs – haben die Dynamik der Verarmung beschleunigt. Das klingt nach Binsenweisheit, ist aber bittere Realität für Millionen Menschen.

    Referenten des Abends sind der Ökonom Professor Heinz-Josef Bontrup von der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen sowie Professor Nico Dragano. Der Sozialmediziner lehrt an der Uni Düsseldorf. 

    Beide, betont Wolfgang Fels vom regionalen Bündnis für Menschenwürde und Arbeit, wollen Ursachen und Wirkung prekärer Lebenslagen darstellen. Warum sind so viele Menschen „arm“, warum haben wir uns quasi damit arrangiert, dass so viele Menschen am Arbeitsplatz ausgebeutet werden, weil man sie nicht für ihre Arbeit gerecht (be-)ent-lohnt. Thema werden auch die Folgen der Verarmung auf persönliche wie familiäre Gegebenheiten sein. Menschen in Armut sind häufiger krank, sie werden von der Gesellschaft mit ihrem Wohlstandsgehabe ausgegrenzt, sind weniger wert, wie Experten beklagen. 

    Die Veranstaltung, zu der alle eingeladen sind, „will aber vor allem Wege aufzeigen, die aus dieser Armutsspirale herausführen“, so Fels. Und fügt hinzu: „Wir können etwas ändern, wir haben Rezepte, aber wir setzen sie nicht um, weil der Wille dazu fehlt.“

    Zu den Veranstaltern gehören neben dem Bündnis die Stiftung Volksverein, das katholische Forum für Familien- und Erwachsenenbildung, die Philippus-Akademie des ev. Kirchenkreises und der Rosa-Luxemburg-Club.

    Ort: Citykirche Alter Markt, Beginn 18.30 Uhr, kein Eintritt.

    Wenn Sie mehr über das Bündnis für Menschenwürde und Arbeit erfahren oder gar aktiv mitmachen wollen: www.menschenwuerde-und-arbeit.de
    und bma@stiftung-volksverein.de

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