Autor: PMG

  • Tag der Mobilität – wer macht mit?

    Tag der Mobilität – wer macht mit?

    Auch die PARKing Week wird wieder zur Mobilitätswoche angeboten

    Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus und welche umweltfreundliche Konzepte gibt es?
    Am Tag der Mobilität am Sonntag, 19. September, wird die gesperrte Bismarckstraße von 12 bis 17 Uhr wieder zur Erlebnisfläche für alle Interessierten, die mehr zum Thema „Nachhaltige Mobilität“ erfahren wollen. 
    Der Tag der Mobilität ist einer der Höhepunkte der Europäischen Mobilitätswoche (EMW), die wie in den vergangenen Jahren wieder vom 16 bis 22. September ein buntes Programm in Mönchengladbach bieten wird.

    Im Frühjahr hatte die EU das Mönchengladbacher Programm europaweit mit dem EMW Mobility Award ausgezeichnet. Das Programm zum Mobilitätsfest auf der Bismarckstraße wird zurzeit geplant.
    Vereine, Initiativen, Organisationen und auch Unternehmen, die sich im Bereich der umweltfreundlichen Mobilität engagieren, können als Aussteller ein Teil der Erfolgsgeschichte werden.
    Die Stadt Mönchengladbach wird sich mit ihrem Mobilitätsmanagement ebenfalls präsentieren.

    Weitere Informationen und Kontaktdaten gibt es im Internet unter www.tagdermobilitaet.de.
    Im Rahmen der EMW wird auch die PARKing Week wieder angeboten. Schon im Vorjahr wurden Parkflächen stadtweit genutzt, um aufzuzeigen, welche Potenziale der öffentliche Raum bietet. Viele Teilnehmer*innen hatten ihre Parkräume vor ihrem Haus mit Hilfe von Rollrasen, Pflanzen, Teppichen, Tischen und Stühlen in eine Wohlfühl-Oase verwandelt und Räume mit Verweilqualität geschaffen.
    Wer in diesem Jahr mitmachen möchte, kann die Stabsstelle Mobilitätsmanagement kontaktieren.
    Die städtische Mobilitätsbeauftragte Caprice Mathar unterstützt mit ihrem Team bei organisatorischen Fragen und bei den erforderlichen Genehmigungen.
    Interessierte können sich bis zum 15. August unter Telefon 02161/25 8040 oder per Mail an mobil@moenchengladbach.de melden.
    Eindrücke der vergangenen EMW und ggf. mehr Anregungen gibt es unter stadt.mg/mobil.

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  • Gutachter*innen standen dem Rat in nicht-öffentlicher Sitzung Rede und Antwort – Ergebnis: Öffentlichkeit gibt es nicht

    Gutachter*innen standen dem Rat in nicht-öffentlicher Sitzung Rede und Antwort – Ergebnis: Öffentlichkeit gibt es nicht

    Nachdem das Rechtsgutachten einer externen Rechtsanwaltskanzlei zur Frage der materiell-rechtlichen Zulässigkeit der Beteiligung an der share2drive GmbH durch die NEW AG und zur Frage von Haftungsansprüchen dem Rat der Stadt Mönchengladbach in seiner Sitzung am 19. Mai im nicht-öffentlichen Teil zur Kenntnis gegeben und das Ergebnis des Gutachtens darüber hinaus öffentlich bekannt gemacht wurde, hatte der Rat darum gebeten ergänzend zu prüfen, inwieweit eine Veröffentlichung des Rechtsgutachtens oder zumindest wesentlicher Teile davon möglich sei.

    Sowohl zu dem grundlegenden Rechtsgutachten als auch zu der eigens zur Frage der Veröffentlichung von der Rechtsanwaltskanzlei angefertigten ergänzenden Stellungnahme, die den Ratsmitgliedern im nicht-öffentlichen Teil der letzten Ratssitzung am 30. Juni zur Kenntnis gegeben wurde, standen die Gutachter*innen in diesem Teil der Sitzung dem Rat für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Von der Möglichkeit, die beiden Expertisen mit der Rechtsanwaltskanzlei zu beraten, machte der Rat umfassend Gebrauch. Dabei wurde im Ergebnis noch einmal eindeutig seitens der Gutachter*innen festgestellt, dass die Beteiligung bezogen auf die Unternehmenstätigkeit der Entwicklung des Elektrofahrzeuges SVEN als materiell-rechtlich zulässig, bezogen auf den Gesellschaftszweck der Produktion hingegen als unzulässige mittelbare wirtschaftliche Betätigung der Stadt Mönchengladbach zu bewerten sei.

    Haftungsbegründende Sorgfaltspflichtverstöße könnten den Beteiligten nicht vorgeworfen werden. Hinsichtlich der Veröffentlichung des Rechtsgutachtens führte die Kanzlei aus, dass sowohl Geschäftsgeheimnisse der NEW AG als auch schutzwürdige Interessen einzelner Personen einer vollständigen Veröffentlichung des Gutachtens entgegenstünden. Dem kann nach Ansicht der verantwortlichen Gutachterin auch nicht durch die Einholung von Einwilligungen oder durch Schwärzungen abgeholfen werden. Insoweit sei zweifelhaft, ob die Sinnhaftigkeit des Gutachtens nach umfassender Schwärzung erhalten bleibe. Weitere Beschlüsse wurden daher in der Ratssitzung nicht gefasst.

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  • Dialogformat mit Oberbürgermeister Felix Heinrichs findet am 15. Juli in Giesenkirchen Fortsetzung

    Dialogformat mit Oberbürgermeister Felix Heinrichs findet am 15. Juli in Giesenkirchen Fortsetzung

    Nach dem gelungenen Auftakt zum Format „OB vor Ort“ in der Reihe „Im Dialog mit dem Oberbürgermeister“, das gestern auf dem Rheydter Wochenmarkt an den Start ging, setzt Felix Heinrichs die Reihe in der kommenden Woche fort und kommt am Donnerstag, 15. Juli von 9 bis 11 Uhr auf dem Markt Giesenkirchen mit den Bürger*innen ins Gespräch.

    Am Tag darauf, Freitag, 16. Juli, ist der OB dann von 15.30 bis 17.30 Uhr auf dem Wochenmarkt in Rheindahlen vor Ort unterwegs. Dass die Bürger*innen Gesprächsbedarf haben, zeigte sich gestern auf dem Rheydter Wochenmarkt, auf dem Oberbürgermeister Felix Heinrichs mit dem zur Dialogplattform umgebauten „Raumwunder“ des Mönchengladbachers Norbert Krause vor dem Rathaus präsent war.

    Zwei Stunden beantwortete der OB die Fragen zahlreicher Bürger*innen, die das Gesprächsangebot lobten und auch für ihre Anliegen nutzten.
    Die Bandbreite der Themen war dabei breit gefächert und reichte von der Leerstandsproblematik in der Rheydter City über die Verkehrssituation mit Anwohnerparken, Tempo-30-Zonen und Einbahnstraßenregelung bis zur Baustellensituation, die mit dem geplanten Um- und Neubau des Rheydter Rathauses zukünftig ansteht.

    Viele Anregungen und Anfragen wurden bei dieser Veranstaltung von der städtischen Abteilung Bürgerdialog der Stabsstelle Presse und Kommunikation aufgenommen und sollen nun im Weiteren zur Beantwortung an die Bürger*innen weiterverfolgt werden „Ich freue mich, dass das Angebot von so vielen Menschen angenommen wurde. Mir ist es sehr wichtig, mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen, um zu erfahren, wo der Schuh drückt und was gut läuft in der Stadt“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Mönchengladbach lebt vom Miteinander und einem konstruktiven Dialog mit den Menschen“, ergänzt er.

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  • Neue Corona-Schutzverordnung tritt ab morgen, 9. Juli, in Kraft

    Neue Corona-Schutzverordnung tritt ab morgen, 9. Juli, in Kraft

    Angesichts der niedrigen Corona-Zahlen tritt ab morgen, 9. Juli, eine neue Corona-Schutzverordnung in Mönchengladbach mit weitreichenden Lockerungen in Kraft.

    Dabei wird die neue „Inzidenzstufe 0“ eingeführt, die in Kreisen und kreisfreien Städten gilt, die seit mindestens fünf Tagen eine 7-Tage-Inzidenz von 10 oder weniger aufweisen.
    Eine Zuordnung zur Inzidenzstufe 1 erfolgt erst wieder, wenn der Grenzwert von 10 an acht aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird. Die neue Stufe beinhaltet gleichzeitig die Aufhebung eines Großteils der bestehenden Regeln und Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.
    Da die Inzidenz in Mönchengladbach seit 16 Tagen unter dem Wert von zehn liegt (Stand heute: 4,2), gelten folgende Lockerungen ab morgen auch hier:

    Kontaktbeschränkungen
    Keine Beschränkungen
    Mindestabstände als Empfehlung

    Außerschulische Bildung
    Kontaktdaten erheben, im Übrigen keine Beschränkungen bei mehr als 500 Personen nur, wenn Landesinzidenz ebenfalls 0-10.

    Kinder- und Jugendarbeit
    Bei Ferienfreizeiten einmalige Testpflicht zu Beginn des Angebots, bei Kinder- und Jugendreisen zu Anfang und Ende des Angebots.
    Ansonsten keine Einschränkungen mehr.

    Kultur
    Bei Veranstaltungen (Theater, Kino, Konzert) wahlweise Test oder Sitzplan nach Schachbrettmuster, im Übrigen keine Beschränkungen; bei mehr als 500 Personen nur, wenn Landesinzidenz ebenfalls 0-10. Ab 5000 Zuschauern Test und Hygienekonzept erforderlich.
    Besuch von Museen usw. ohne Einschränkungen (auch ohne Maske).
    Musikfestivals etc. schon vor dem 27.08. zulässig.

    Sport
    Sportausübung ohne Beschränkungen.
    Sportveranstaltungen außen ohne Beschränkungen, innen mit Test oder Sitzplan im Schachbrettmuster und einer max. Auslastung von 33 Prozent der Kapazität.
    Bei mehr als 500 Personen nur, wenn Landesinzidenz ebenfalls 0-10. Ab 5000 Zuschauerinnen/Zuschauern Test und Hygienekonzept erforderlich

    Freizeit
    Beschränkungen, Kontaktnachverfolgung aufgehoben bei max. 500 Teilnehmenden an einer Veranstaltung bzw. max. 2 000 Besuchern einer Einrichtung pro Tag.
    Keine Beschränkungen, wenn Landesinzidenz ebenfalls 0-10.
    Dann auch Betrieb von Clubs und Diskotheken innen erlaubt, mit Konzept, Kontaktnachverfolgung und Test.

    Einzelhandel
    Wegfall der flächenmäßigen Begrenzungen, wenn auch Landesinzidenz 0-10.
    Maskenpflicht bleibt bestehen

    Private Veranstaltungen
    Bei mehr als 50 Teilnehmenden (einschließlich immunisierter Personen) Testpflicht für nicht immunisierte Personen, dann keine Beschränkungen.
    Ohne Test müssen Mindestabstände und Maskenpflicht ab 50 Teilnehmenden weiter beachtet werden.

    Partys
    Bei mehr als 50 Teilnehmenden Testpflicht, dann keine Beschränkungen.

    Große Festveranstaltungen:
    Mit Test erlaubt (wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 0 gilt)

    Gastronomie
    Keine Einschränkungen, solange Abstand oder Abtrennung zwischen Tischen;
    Bedienpersonal mit Test (Selbsttest genügt) oder Maske.

    Beherbergung/ Tourismus:
    Kontaktnachverfolgung bleibt bestehen, Testerfordernis nur noch bei Gästen aus Gebieten mit einer Inzidenz über 10.

    Testpflicht für Arbeitnehmer
    Bei Abwesenheit von mindestens 5 Tagen muss am ersten Tag am Arbeitsplatz ein negatives Testergebnis vorgewiesen oder vor Ort ein Test durchgeführt werden – Ausnahme vollständig Geimpfte. Das gilt nicht bei Abwesenheit wegen Krankheit oder Home-Office

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  • OB Felix Heinrichs zum Verwaltungsratsvorsitzenden der Metropolregion Rheinland gewählt

    OB Felix Heinrichs zum Verwaltungsratsvorsitzenden der Metropolregion Rheinland gewählt

    Zum neuen Vorstandsvorsitzenden wurde der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller gewählt.

    Ein zentraler Tagesordnungspunkt der turnusmäßig stattfindenden Mitgliederversammlung waren die Änderungen der Vereinssatzung und die Verkleinerung des bisher 21-köpfigen Vorstands auf nun vier Mitglieder.

    Der neu gebildete Verwaltungsrat wird weiterhin die Breite und Vielfalt der Region abbilden und über strategische und budgetäre Grundsatzentscheidungen beraten. Neben Heinrichs ist auch der Mönchengladbacher Ratsherr Oliver Büschgens Mitglied des Verwaltungsrates.

    Insgesamt 35 Städte, Kreise und Verbände aus der Region, unter anderem auch Mönchengladbach, haben sich 2016 zusammengeschlossen, um die interkommunale und regionale Zusammenarbeit zu verstärken und ihre Interessen gegenüber Land, Bund und EU konzentriert zu bündeln.

    Der Verein soll die Interessen vor allem bei überregionalen Planungen wie dem Bundes- bzw. Landesverkehrswegeplan und dem Landesentwicklungsplan die Wettbewerbs- und Handlungsfähigkeit seiner Mitglieder auf regionaler-, landes- und bundesweiter sowie auf europäischer Ebene verbessern, die Akquise von Fördergeldern optimieren und die Region besser vermarkten. „Ein gemeinsames Vorgehen verschafft auf nationaler wie internationaler Bühne mehr Gehör und bringt die gesamte Region wirtschaftlich, aber auch in vielen anderen Bereichen weiter nach vorne“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „

    Als dynamische Stadt ist es für Mönchengladbach vor dem Hintergrund der aus dem Strukturwandel resultierenden Chancen wichtig, dabei zu sein und auf uns aufmerksam zu machen“, ergänzt er.
    Durch die Bündelung der Interessen und gemeinsame Aktivitäten soll das Rheinland verstärkt als zusammenhängender Wirtschafts- und Lebensraum wahrgenommen werden und zu einer Metropolregion von europäischer Bedeutung wachsen. Eines der Kernthemen ist dabei die Mobilität.
    Mehr Informationen unter www.metropolregion-rheinland.de.

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  • Kinder fit machen für Kita oder Schule

    Kinder fit machen für Kita oder Schule

    Jetzt haben die ersten 20 teilnehmenden Kinder eine Urkunde erhalten. Der Fachbereichsleiter Harald Weuthen freut sich diese, den Kindern geben zu können: „Es ist schön zu wissen, dass wir hier schon früh ansetzen können und es so für die Kinder zukünftig leichter sein wird, wenn sie in die Kita oder Schule kommen.“ 

    Schulamtsdirektor Christoph Eich dankt dabei allen Beteiligten: „Bei diesem Projekt hat es eine Vielzahl an Mitwirkenden und Unterstützern gegeben. Durch den gemeinsamen Einsatz ist jetzt möglich, diesen Kindern ihre Urkunde geben zu können und das Projekt auch weiter fortsetzen zu können.“ Dieser Dank gilt vor allem auch den Kräften des Vereins zur Bildungsförderung e. V., die vor Ort direkt mit den Kindern gearbeitet haben.

    Das Bildungsangebot „Bildungsbande“ ist dabei auch direkt mit Schulen und Schulsozialarbeit vernetzt. „So früh wie möglich – Bildungsbande knüpfen“ läuft seit Februar 2021 an den Familiengrundschulzentren Evangelische Grundschule Pahlkestraße und Gemeinschaftsgrundschule Waisenhausstraße mit je 10 Kindern von 4 bis 6 Jahren an 2 bis 4 Vormittagen in der Woche (abhängig von der pandemischen Entwicklung).

    Außerdem werden die Eltern gezielt mit angesprochen und eingebunden.

    Die Bildungsbande haben sich schon in kurzer Zeit als Starthilfe für den Einstieg in das Bildungssystem mit einer multiprofessionellen Zusammenarbeit und Begleitung der Familien bewährt. Das Modellprojekt wird von der HS Niederrhein wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Im Herbst 2021 beginnt die zweite Durchführungsphase des Modellprojekts in Rheydt und Gladbach. Mönchengladbach ist dabei eine von insgesamt drei Modellkommunen in NRW.

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  • Nach Impfung mit AstraZeneca nun auch Zweitimpfung mit mRNA-Impfstoff (heterologe Impfung) möglich

    Nach Impfung mit AstraZeneca nun auch Zweitimpfung mit mRNA-Impfstoff (heterologe Impfung) möglich

    Wie das Impfzentrum Mönchengladbach mitteilt, können Menschen, die im Impfzentrum ihre Erstimpfung mit AstraZeneca bekommen haben, auf Wunsch an ihrem zweiten Termin mit einem mRNA-Impfstoff (Moderna und BioNTech) geimpft werden.

    Der Wunsch muss lediglich geäußert werden.

    Auch eine Zweitimpfung mit AstraZeneca bleibt möglich.
    Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, nach einer Erstimpfung mit AstraZeneca einen mRNA-Impfstoff für die Zweitimpfung zu wählen, um den Impfschutz zu verbessern.

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  • Neue gesamtstädtische Strategie fokussiert globale Trends – Verwaltung stellt sich neu auf und definiert Themenschwerpunkte der nächsten Jahre

    Neue gesamtstädtische Strategie fokussiert globale Trends –
    Verwaltung stellt sich neu auf und definiert Themenschwerpunkte der nächsten Jahre

    Der Verwaltungsvorstand der Stadt Mönchengladbach hat die neue gesamtstädtische Strategie vorgestellt, die die globalen Trends und stadtspezifischen Herausforderungen im Verwaltungshandeln der nächsten Jahre mitberücksichtigen soll. Fokussiert wird eine ganzheitliche fachbereichsübergreifende Neuausrichtung, die mehr in Themen und Projekten und weniger in Dezernaten denkt.  

    Die neu geschaffene Stabsstelle I/2 „Strategische Entwicklung“ im Dezernat I, die vom Oberbürgermeister aus einer Reihe bisheriger Stabsstellen zusammengefasst worden ist, ist Antriebsmotor für diesen Wandel, der nur gelingen kann, wenn alle mitmachen. „Jede Kollegin und jeder Kollege, aber auch die aktive Bürgerschaft, sind Teil dieser gemeinsamen Strategie. So wollen wir die ganze Bandbreite der Möglichkeiten ausschöpfen“, so der erste Bürger der Stadt. Im engen Schulterschluss mit allen Dezernaten und Fachbereichen der Stadt soll so eine Balance zwischen strategischen Zielen, Pflichtaufgaben und der Haushaltslage gefunden werden. „Wir stellen uns für die Zukunft neu auf, um uns den Herausforderungen unserer Zeit zu stellen. Globale Themen wie Klimawandel und die Auswirkungen auf unsere Stadt, aber auch Themen wie Arbeitslosigkeit, Bildungsprobleme und Integration werden gezielt mit einbezogen, um den Anforderungen an eine moderne Verwaltung gerecht zu werden“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Der nächste Schritt nach Masterplan und mg+ Wachsende Stadt

    Die strukturelle Veränderung kommt nicht von ungefähr. Sie ist Fortführung eines Denkens, das bereits mit dem Masterplan für Mönchengladbach begann. Der Verein „MG 3.0“ hatte dem Rat der Stadt Mönchengladbach im März 2013 die Ergebnisse vorgestellt. Der Stadtrat verpflichtete sich, den Masterplan als informelle Planung bei zukünftigen städtebaulichen und freiraumplanerischen Entwicklungen und Entscheidungen mit einzubeziehen. Aufbauend auf diese Vorlage überführte die 2016 politisch beschlossene Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt diese Idee ins Verwaltungsdenken. Die Ziele waren klar definiert: Wachstum in Qualität zu bündeln. Was zunächst in erster Linie als städtebauliches Ziel verankert wurde, soll nun Schritt für Schritt auch auf alle anderen Bereiche erweitert werden.

    Bessere fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit

    Oft genug gibt es Themen, die unterschiedliche Schnittmengen haben und mit denen sich gleich mehrere Fachbereiche beschäftigen. Demzufolge ist eine bessere und fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit das Ziel und eine klare Fokussierung auf die Megatrends. „Strategische Schwerpunktthemen wie Wohnraum, Bildung und Mobilität sind die Treiber unserer Zeit. Sie sind in ihrer Zielsetzung klar definiert und erfordern aufgrund ihrer enormen Komplexität einen hohen Innovationsgrad sowie die Beteiligung mehrerer Dezernate und Bereiche“, erklärt der Oberbürgermeister. Der Klimawandel sei beispielsweise nicht ausschließlich im Fachbereich Umwelt verortet, sondern müsse auch in nahezu allen anderen Bereichen stets mitgedacht werden. „Eine klare Verantwortlichkeit und eine projektorientierte Organisation sollen die Schwerpunktthemen im Verwaltungshandeln fest verankern und sie im Arbeitsalltag allgegenwärtig machen.“

    Die strategischen Ziele der städtischen Gesamtstrategie dienen als Richtschnur, um die tägliche Arbeit der Verwaltung auf bestimmte Themen auszurichten. Folgende Eckpunkte sind Teil des neuen Strategieansatzes:

    • Die soziale Struktur im gesamten Stadtgebiet soll gestärkt werden.
    • Wohnraum für alle zu schaffen und die Verbesserung von Bildungserfolgen sind weitere Ziele.
      Darüber hinaus werden Nachhaltigkeit und Klimaschutz bei Stadtentwicklung und kommunalem Handeln priorisiert.

    Eine zukunftsorientierte Mobilität ist ein weiterer Schwerpunkt. D
    er Wirtschaftsstandort wird noch stärker auf Wertschöpfung und Wirtschaft 4.0 ausgerichtet. Um diese Ziele zu erreichen, wird auch das Thema Verwaltung auf die Zukunft verstärkt fokussiert, um eine Verwaltung mit einer modernen Arbeitskultur zu befördern. „Darauf aufbauend muss langfristig ein Markenprozess initiiert werden, der klar definieren muss, was der Markenkern unserer Stadt ist. Und der muss sich auch im Handeln der Verwaltung durch entsprechende Maßnahmen widerspiegeln. Wir müssen den Aufbruch der Stadt auch nach außen tragen. Das kann aber nur gelingen, wenn wir die Stadtgesellschaft mitnehmen“, so der Oberbürgermeister.

    44 Stadtteilen, vier Bezirke, eine Stadt. Gemeinsam Mönchengladbach.

    In den vergangenen Jahren hat sich im Stadtgebiet viel getan. Viele wichtige Projekte wurden realisiert, die Dynamik ist allerorts spürbar!
    Die städtische Gesamtstrategie will auch ein Zeichen an die Bürgerschaft sein: „Mönchengladbach ist eine Stadt der Vielfalt. Wir alle gestalten unsere Stadt. 44 Stadtteile in vier Bezirken bilden eine Gesamtstadt, die nicht nur viel ist, sondern viel kann. Jeder Stadtteil hat seinen eigenen Charakter mit lebenswerten Quartieren und lokalen Besonderheiten“, so Heinrichs.

    In den Stadtteilen und Quartieren leben die Menschen und engagieren sich für ihr Lebensumfeld.
    Dieses Engagement prägt die Stadt: In Vereinen, Initiativen, Gruppen und an besonderen Orten kommen Menschen zusammen. Diese Vielfalt soll bewahrt werden.
    „Als größte Stadt am linken Niederrhein sind wir aber auch mehr als 44 Stadtteile. Wir sind Mönchengladbach. Gemeinsam gestalten wir unsere Stadt, die ihre Vielfalt liebt“, betont der Verwaltungsvorstand bei der Vorstellung der Gesamtstrategie.
    Im Norden, Süden, Osten und Westen Mönchengladbachs leben 270.771 Menschen aus mehr als 150 Nationen mit unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Religionen.
    „Gemeinsam sind wir eine Stadt. Gemeinsam können wir unsere Stadt gestalten. Wir wollen die Bürger*innen auf diesem Weg mitnehmen und einladen sich für ihre Stadt zu engagieren“, so der Verwaltungsvorstand.
    Mehr zur gesamtstädtischen Strategie gibt es auf der Website der Stadt unter www.stadt.mg/strategie.

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  • Fast 800 Kinder lernen in den Sommerferien in den Bädern schwimmen

    Fast 800 Kinder lernen in den Sommerferien in den Bädern schwimmen

    In den Sommerferien wird besonders vielen Kindern einen Platz in einem Schwimmkurs angeboten.

    Armin Brückner, Leiter der Bäderverwaltung, erklärt warum: „Corona-bedingt konnten wir eine lange Zeit keine Schwimmkurse anbieten. Im Hinblick auf eine immer weiter steigende Nichtschwimmerquote möchten wir die Ferien dafür nutzen, so vielen Kindern wie möglich das Schwimmen beizubringen“.
    Die meisten Kurse werden im Stadtbad Rheydt angeboten, welches für die Dauer der Sommerferien für die Öffentlichkeit geschlossen bleibt.
    Aber auch in den anderen Bädern hält die NEW in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund und mehreren Vereinen ein breites Schwimmlern-Angebot bereit.
    Für die Kurse gibt es noch wenige freie Plätze: Diese sind unter https://shop.new-baeder.de/de buchbar.

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  • Verwaltungsspitzen unterschreiben Vereinbarung zur Stärkung des Schienenverkehrs

    Verwaltungsspitzen unterschreiben Vereinbarung zur Stärkung des Schienenverkehrs

    Der Oberbürgermeister von Mönchengladbach, der Landrat des Kreises Viersen sowie die Bürgermeisterin der Stadt Viersen und der Bürgermeister der Stadt Willich haben heute (1. Juli) eine gemeinsame Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung bei Projekten des Schienenverkehrs in der Region unterzeichnet.

    Vorausgegangen waren entsprechende Beschlüsse in den Stadträten und im Kreistag.
    Die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen wird den regionalen Schienenverkehr entscheidend voranbringen. Die Vereinbarung ist daher ein Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität am linken Niederrhein. Ein wesentlicher Bestandteil der Vereinbarung ist die Westverlängerung der S28 vom Kaarster See bis zum Viersener Bahnhof. Die Unterzeichnung der Vereinbarung fand darum am Verlauf der geplanten Trasse statt, am Schanzweg.

    Neben der Verlängerung der S28 umfasst die Vereinbarung eine Reihe weiterer Projekte des Schienenpersonennahverkehrs am linken Niederrhein, die sich positiv auf die gesamte Region auswirken, unter anderem:

    Die Beibehaltung der Linie RE 13 (Venlo-Viersen-Mönchengladbach-Düsseldorf-Wuppertal-Hamm) und die Sicherung der Anbindung der heutigen Haltepunkte mit dem gewohnten Takt bei einer Realisierung einer schnellen Schienenpersonenverbindung zwischen Eindhoven und Düsseldorf Die Beschleunigung des RE8 zwischen Köln und Mönchengladbach sowie die Einrichtung einer zweiten S6 pro Stunde auf der Strecke durch Bau eines zweiten Gleises zwischen Rheydt Hauptbahnhof und Rheydt-Odenkirchen Die Verlängerung der S8 über Mönchengladbach Hauptbahnhof bis Rheydt Hauptbahnhof beziehungsweise optional bis nach Erkelenz/Hückelhoven, verbunden mit einem zusätzlichen Haltepunkt im Bereich der Hochschule Niederrhein.

    Auch die Vereinbarkeit zwischen der S 28 und dem Radschnellweg zwischen Krefeld, Willich und Mönchengladbach wird festgeschrieben. „Die Zusammenarbeit am Niederrhein funktioniert. Gerade bei Infrastrukturprojekten ist es ungemein wichtig, dass wir uns gegenseitig unterstützen und so mehr erreichen können. Für Mönchengladbach war es wichtig, die Interessen von Anwohner*innen, Natur und Artenschutz zu sichern, und das ist gelungen. Daher wollen wir es nicht beim Schienenverkehrsausbau belassen, sondern auch in weiteren Feldern interkommunal kooperieren“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Der Rat der Stadt Mönchengladbach stimmte in seiner gestrigen Sitzung für die gemeinsame Erklärung.

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  • Reihe „Im Dialog mit dem Oberbürgermeister“ startet am Mittwoch, 7. Juli, auf dem Rheydter Wochenmarkt.

    Reihe „Im Dialog mit dem Oberbürgermeister“ startet am Mittwoch, 7. Juli, auf dem Rheydter Wochenmarkt.

    Mönchengladbach lebt vom Miteinander und einem konstruktiven Dialog, auch in diesen ungewöhnlichen Zeiten. Seit Beginn seiner Amtszeit bietet Oberbürgermeister Felix Heinrichs unter dem Titel „Im Dialog mit dem Oberbürgermeister“ regelmäßige Telefonsprechstunden an, die auf eine große Resonanz stoßen.

    „Ich habe mein Amt angetreten mit dem Anspruch, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, wo der Schuh drückt, aber auch, was gut läuft in unserer Stadt. Leider hat die Corona-Pandemie bisher keine Möglichkeiten zugelassen, sich auch persönlich vor Ort auszutauschen“, so Felix Heinrichs. Das soll sich nun im Hinblick auf die aktuelle Pandemie-Lage mit niedrigen Inzidenzen ändern.

    Neben der telefonischen Sprechstunde startet der Oberbürgermeister in den Sommermonaten in der Dialog-Reihe mit dem zusätzlichen Format „OB vor Ort“ und bietet zu den Marktzeiten den persönlichen Austausch an. Als markanter Treffpunkt dient dabei das mit kleiner Bühne, Wetterschutz und Sitzmobiliar ausgestattete Lastenfahrrad von Norbert Krause, das mit Blick auf die erfolgreichen Aktivitäten der Stadt im Bereich der Mobilität eigens für dieses Dialog-Format eingesetzt werden soll. Zum Auftakt der Reihe ist Oberbürgermeister Felix Heinrichs am Mittwoch, 7. Juli, von 9 bis 10.30 Uhr auf dem Rheydter Wochenmarkt anzutreffen. Weitere Treffpunkte von „OB vor Ort“ sind unter anderem für Giesenkirchen, Rheindahlen und Odenkirchen vorgesehen und werden frühzeitig angekündigt. „Der Bürgerdialog soll ganz bewusst überwiegend auf den Wochenmärkten, und zwar nicht nur in den beiden Stadtzentren, sondern auch in den Stadtteilen stattfinden, weil diese bekanntlich als Ort des Austauschs untereinander und gerne auch für ein ‚Schwätzchen‘ angenommen werden“, so der Oberbürgermeister.

    „Der hohe Zuspruch der Telefonsprechstunden zeigt das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger am Austausch über die aktuellen Fragen in unserer Stadt. Es freut mich, dass diese Sprechstunden, aber auch das digitale Format ‚nachgefragt‘ in der Reihe ‚OB vor Ort‘, das über die Social Media-Kanäle und über themenbezogene Zoom-Dialoge angeboten wird, so gut angenommen werden“, ergänzt er. Nach dem Zoom-Dialog zur Umgestaltung des Geroparks folgt heute Abend (1. Juli, 19.30 Uhr) eine weitere zur Zentrenstrategie und am kommenden Montag (5. Juli, 18 Uhr) mit Blick auf die aktuelle Diskussion zur Umbenennung der Lettow-Vorbeck-Straße ein Bürgerdialog zur Umbenennung von Straßennamen allgemein. „Ich hoffe sehr, dass wir nach der Überwindung der Pandemie gerade auch durch die Impfungen wieder möglichst schnell zu weiteren Dialogformaten wie etwa den Bürgerinformationsveranstaltungen zurückkehren können“, so der Oberbürgermeister.

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  • 100 Euro Kinderfreizeitbonus im August 2021

    100 Euro Kinderfreizeitbonus im August 2021

    Im Rahmen des so genannten Corona-Aufholpakets können minderjährige Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringerem Einkommen, die im August 2021 Kinderzuschlag und/oder Wohngeld beziehen, einen Kinderfreizeitbonus in Höhe von einmalig 100 Euro je Kind erhalten.

    Der Kinderfreizeitbonus wird an Bezieherinnen und Bezieher von Kinderzuschlag automatisch von der Familienkasse ausgezahlt. Dies gilt auch für Familien, die gleichzeitig Kinderzuschlag und Wohngeld beziehen.

    Wichtig: Familien, die nur Wohngeld und keinen Kinderzuschlag beziehen, müssen für die Auszahlung einen formlosen Antrag bei der Familienkasse stellen.

    Der Antrag ist auf der Internetseite der Familienkasse (https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/kinderfreizeitbonus) eingestellt. Dort finden sich auch weitere allgemeine Informationen rund um das Thema Kinderfreizeitbonus.

    Der ausgefüllte Antrag kann zusammen mit den entsprechenden Nachweisen darüber, dass das betreffende Kind im August 2021 beim Wohngeld als Haushaltsmitglied berücksichtigt wird, entweder per Post direkt an die jeweils zuständige Familienkasse oder per E-Mail an die zentrale E-Mail-Adresse Kinderfreizeitbonus@arbeitsagentur.de geschickt werden.

    Für allgemeine Fragen rund um den Kinderfreizeitbonus steht Familien, die Kinderzuschlag, Wohngeld oder Sozialhilfe beziehen, eine gebührenfreie Service-Hotline unter der Telefonnummer 0800 4 5555 43 zur Verfügung.

    Familien, in denen Minderjährige leben, die Grundsicherungsleistungen nach dem Dritten Kapitel des SGB XII beziehen und die ebenfalls den Kinderfreizeitbonus bei der Familienkasse beantragen können, erhalten hierzu ein gesondertes Informationsschreiben der zuständigen Stelle im Fachbereich Soziales und Wohnen der Stadtverwaltung.

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  • Planungen für die Sanierung des Kulturzentrums BIS stehen

    Planungen für die Sanierung des Kulturzentrums BIS stehen

    Gestern hat der Rat über die Sanierung und Modernisierung des Kulturzentrums BIS an der Bismarckstraße entschieden.

    Dringend notwendig sind statische Ertüchtigungen und Brandschutzmaßnahmen. Insgesamt sieht die Entwurfsplanung ein großes Paket an vielen Einzelmaßnahmen vor, die auch nach außen deutlich sichtbar sein werden.

    Die straßenseitigen Fassaden beider Gebäude werden saniert. Das Dach des Gebäudes Nr. 99 wird erneuert. Im Rahmen der Planung wurde in Abstimmung mit der Inklusionsbeauftragten der Stadt Mönchengladbach ein besonderer Schwerpunkt auf die Barrierereduzierung beider Gebäude gelegt. Dementsprechend wird zwischen den Gebäuden Bismarckstraße 99 und 103 ein Treppenturm mit einem Aufzug errichtet werden, über den alle Etagen der Gebäude erreicht werden können. Beide Gebäude werden über neue Durchgänge besser miteinander verbunden werden.

    Der Treppenturm wird architektonisch ansprechend gestaltet, um Aufmerksamkeit für das BIS-Zentrum zu generieren. Der als Stahlkonstruktion ausgeführte überdachte Treppen- und Fluchtturm wird lediglich an Front- und Rückseite durch eine jeweils durchlässige Grün- bzw. Gitterrostfassade geschlossen. Die würfelartige Formgebung setzt einen bewussten Kontrapunkt zu dem Gründerzeitensemble. Der Turm soll zugleich auch als Werbefläche für das BIS-Zentrum dienen und er schließt die bisher bestehende Baulücke zwischen den Gebäudeteilen.

    Neben den schon von außen erkennbaren Arbeiten, steht eine neue Isolierung für das Dach an. Außerdem werden die Beleuchtungsanlagen in den Gebäuden und die Lüftungsanlage im Saal erneuert. Diese, wie alle Sanierungsarbeiten sorgen am Ende dann auch für eine bessere Energieeffizienz und damit einhergehend sinkende laufen Unterhaltskosten.

    Visualisierung der Häuserfront des BIS Kulturzentrums an der Bismarckstraße. ©Smart Cave Solutions KG

    Außerdem erfolgt eine statische Ertüchtigung beider Gebäude. Dazu wird der Brandschutz nicht zuletzt durch den Einbau einer Brandmeldeablage sowie einer Stahltreppe als zweiter Rettungsweg im Lichthof des Hauses Nr. 99 den gesetzlichen Erfordernissen angepasst. Die straßenseitigen Fassaden beider Gebäude werden saniert. Das Dach des Gebäudes Nr. 99 wird erneuert. Im Zuge der statischen Ertüchtigung beider Gebäude werden die Parkettböden aufgenommen, überarbeitet und neu verlegt bzw. teilweise gegen neue Parkettböden getauscht.

    Neben der Sanierung der Sanitärbereiche werden auch die elektrischen Anlagen einschließlich Datentechnik grundhaft erneuert. Die Lüftungsanlage des Veranstaltungsraumes im Haus Nr. 99 wird durch eine moderne, energieeffiziente Anlage ersetzt. Für die Installation neuer zeitgemäßer Veranstaltungstechnik werden die Voraussetzungen geschaffen. Zur Gewährleistung der Trinkwasserhygiene sind Anpassungen am Trinkwassernetz erforderlich. Neben einer Neuorganisation der Regenentwässerung müssen die Grundleitungen teilweise erneuert werden.

    Aus statischen Gründen erfolgte im Jahr 2008 die Schließung wesentlicher Teilbereiche des Gebäudes Bismarckstraße 97 („Altes Museum“), was zu erheblichen Einschränkungen der Funktionalität des BIS-Zentrums führte. Bei verschiedenen Untersuchungen hinsichtlich der Möglichkeiten einer statischen Ertüchtigung wurde seitens des GMMG wie auch externen Fachplanern ein deutlich weitergehender Sanierungsbedarf, insbesondere für den Brandschutz, ermittelt.  Um diesen Schäden zu begegnen wurden zunächst drei Sanierungsvarianten erarbeitet. Nach der Entscheidung für eine der Varianten ist die Verwaltung in die konkretere Planung der Maßnahme gestartet, die nun beschlossen wurden.

    Die Kosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei rund 2,7 Millionen Euro. Rund 2 Millionen werden über Bundesfördermittel, das Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen Sport Jugend Kultur“, finanziert. Der Rest kommt aus dem städtischen Haushalt.

    Die bauliche Umsetzung selbst soll im Januar 2022 beginnen und im Sommer 2023 abgeschlossen werden. Die Gesamtmaßnahme gliedert sich in drei Einzelabschnitte, die während des laufenden Betriebs des Kulturzentrums umgesetzt werden, damit die Kulturarbeit am Bestandsstandort ununterbrochen fortgesetzt werden kann.

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  • BI „S28-Nein, Donk(e)“ übergibt Unterschriftenliste an OB Felix Heinrichs

    BI „S28-Nein, Donk(e)“ übergibt Unterschriftenliste an OB Felix Heinrichs

    Teilweise „Hoch zu Ross“ hat heute die „Bürgerinitive S28-Nein, Donk(e)“ im Rathaus Abtei eine Petition mit 3.471 Unterschriften an Oberbürgermeister Felix Heinrichs übergeben. Leloe Gisbertz, wurde von Maria Hamacher und Simone Knobel, sowie Doris Gisbertz und Andrè Lubberich mit ihren Pferden Yukon und Skalda beim Übergabetermin im Rathausinnenhof begleitet.

    Hintergrund der Aktion: Der Rat der Stadt Mönchengladbach berät in seiner morgigen Sitzung die „Gemeinsame Erklärung zwischen der Stadt Mönchengladbach, dem Kreis Viersen, der Stadt Viersen sowie der Stadt Willich zur gegenseitigen Unterstützung von regional bedeutsamen Schienenpersonenverkehrsprojekten zur Verbesserung der Verkehrsbedingungen“.

    Die gemeinsame Erklärung enthält auch Aussagen zur westlichen Verlängerung der Regiobahn (S28) von Kaarst über Willich und Mönchengladbach-Neuwerk bis nach Viersen. Die Bürgerinitiative möchte die dafür zur Diskussion stehende Reaktivierung einer Eisenbahntrasse verhindern.

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  • Ein großes Förderangebot in Sommerferien mit viel Kreativität und Spaß

    Ein großes Förderangebot in Sommerferien mit viel Kreativität und Spaß

    In wenigen Tagen stehen die Sommerferien an. Dabei hat es zwar tendenziell bisher weniger Unterricht in Präsenz gegeben als in anderen Schuljahren.

    Dennoch oder auch gerade deswegen liegt für alle Beteiligten an Schule ein anstrengendes Jahr hinter ihnen. Dies betonte auch der Beigeordnete Dr. Gert Fischer im jüngsten Ausschuss für Schule und Bildung: „Ja, es muss Einiges aufgefangen, aufgeholt und gefördert werden. Aber alle brauchen jetzt auch die Möglichkeit zur Erholung.“

    Während die Ferien nun Erholung möglich machen, bieten rund 25 Schulen über Kooperationspartner auch Förderangebote an. Die Schwerpunkte sind dabei vielfältig gesetzt:

    Es gibt Angebote verschiedenster Träger und Jugendfreizeitzentren, die schulische Defizite mit den Kindern und Jugendlichen aufarbeiten, die mit Jugendlichen im Bereich der Berufsorientierung arbeiten und Angebote aus dem kulturellen Bereich. Es sind aber auch Angebote dabei, die die sportlichen und motorischen Fähigkeiten unterstützen oder ausbauen.

    Daneben gibt es aber auch in vielen anderen Bildungs- und Kultureinrichtungen ein vielfältiges pädagogisches Angebot:

    Im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)“ besteht in den Sommerferien wieder die Möglichkeit, für jeweils eine Woche Kurse zur „Beruflichen Orientierung extra“ bei einem Bildungsträger in der Stadt zu buchen.

    Schülerinnen und Schüler der jetzigen 8., 9. und 10. Klassen (an Gymnasien der jetzigen Klassen 8 und 9) von Mönchengladbacher Schulen können praktische Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern erwerben. Zur Auswahl stehen die Bereiche: Metall, Elektro und Technisches Produktdesign. Sowohl das Museum Abteiberg als auch das Museum Schloss Rheydt bieten kreative und spannende Kurse an. Dabei werden auch unterschiedliche Altersgruppen angesprochen.

    Auch der Kulturrucksack ist prall gefüllt: Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren tanzen, machen Musik, spielen Theater, schaffen Kunstwerke, schreiben Texte, drehen Filmclips, und anderes mehr. Das Angebot reicht von kurzen Workshops bis zum großen Projekt. Die Teilnahme ist kostenlos.

    In Sachen Leseförderung sorgt der Sommerleseclub der Stadtbibliothek jedes Jahr für begeisterte Kinder und Jugendliche. Seit 2006 haben in Mönchengladbach im Rahmen des Sommerleseclubs rund 21.300 Kinder und Jugendlich insgesamt rund 130.000 Bücher verschlungen. Auch in diesem Jahr ist jetzt eine Anmeldung wieder möglich.

    Im Rahmen des Sommerleseclubs bietet die Stadtbibliothek auch einen Rap-Kurs an. Aber auch darüber hinaus bietet die Stadtbibliothek viele weitere kreative Kurse an. Viele Informationen sind dabei über die Internetseiten der verschiedenen Einrichtungen zu finden.

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  • Kernkraftwerk Doel: Stadt bezieht Stellung

    Kernkraftwerk Doel: Stadt bezieht Stellung

    In einer Stellungnahme hat Oberbürgermeister Felix Heinrichs gegenüber dem belgischen Wirtschafts- und Energieministerium Bedenken gegen eine Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke Doel 1 und 2 mitgeteilt. 

    Das nordrhein-westfälische Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie hatte die Stadt Mönchengladbach im Vorfeld über die derzeit laufende grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) informiert.

    „Der alleinige Bezug auf Notfallpläne zeigt, dass man die Umweltgefahren durch radioaktive Unfälle im Genehmigungsprozess nicht würdigt und diese damit billigend in Kauf nimmt“, so Heinrichs.

    Aus Sicht der Stadt Mönchengladbach liege damit ein eindeutiger Planungsmangel vor. Die Wahrscheinlichkeit eines radioaktiven Unfalls und seiner großräumigen und langandauernden Auswirkungen müsse aus Sicht der Stadt Mönchengladbach in einer UVP mit betrachtet werden. Schließlich sei die UVP wesentlicher Bestandteil in einem Planverfahren und könne im Abwägungsprozess ausschlaggebender Faktor für die Machbarkeit eines Vorhabens sein. Die UVP habe daher mögliche Ausbreitungsszenarien radioaktiver Einträge im Falle eines Unfalls zu beschreiben und ihre Umweltauswirkungen zu bemessen.  

    Noch bis zum 1. Juli sind auch Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung aufgerufen.
    Nähere Infos können auf der Homepage des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW unter www.umwelt.nrw.de abgerufen werden.

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  • Maria-Lenssen-Garten: Ideen und Anregungen erwünscht!

    Maria-Lenssen-Garten: Ideen und Anregungen erwünscht!

    Der Maria-Lenssen-Garten ist ein grünes Kleinod im Rheydter Innenstadtkern, aber in die Jahre gekommen.

    Zwischen Maria-Lenssen-Berufskolleg und Mühlenstraße versteckt sich ein parkähnlicher Garten, der das Gebäudeensemble des Schülerinnenwohnheims komplettiert, und nun im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt Rheydt“ aufgewertet werden soll.
    Die Online-Beteiligung ist nun gestartet.

    Auf der Seite der Quartiersmanagements unter www.mein-rheydt.de  können Interessierte mehr zum Planungsstand erfahren und Ideen und Anregungen mitteilen. Darüber hinaus ist am Donnerstag, 8. Juli, um 18 Uhr ein Vor-Ort-Termin im Maria-Lenssen-Garten geplant.

    Treffpunkt ist der Eingang zum Maria-Lenssen-Garten an der Mühlenstraße.
    Anmeldungen dafür nimmt das Quartiersmanagement Rheydt entgegen.
    Für weitergehende Fragen steht das Quartiersbüro unter Telefon 02166/26 26 2 – 81 als Ansprechpartner zur Verfügung.

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  • Modernisierte Leichtathletikanlage begeistert alle an der KGS Holt

    Modernisierte Leichtathletikanlage begeistert alle an der KGS Holt

    Jetzt kann es wieder richtig losgehen mit Sport und Spaß: Die Leichtathletikanlage der Katholischen Grundschule (KGS) Holt ist komplett saniert und modernisiert. Die Laufbahn (50m) und die Weitsprunganlage sind nach modernsten Standards erneuert worden. Auch der Zaun um die Anlage ist komplett neu.

    „Zusätzliche haben wir die Anlage mit einer multifunktionalen Spielfläche ergänzt. So dass die KGS Holt die Anlage jetzt wirklich vielfältig nutzen kann“, berichtet der Fachbereichsleiter Schule und Sport Harald Weuthen. Hier stehen nun auch ein Basketballkorb und ein höhenverstellbares Netz bietet die Möglichkeit für Volleyball oder Tennis.

    Alle an der Schule sind von der im neuen Glanz erstrahlenden Sportanlage begeistert, sagt die Schulleiterin Anja Hopstätter: „Die neue Sportanlage ist eine große Bereicherung für unsere Schülerinnen und Schüler und ergänzt unser Konzept der bewegungsfreudigen Schule hervorragend.“ Die Kinder bewegen sich und spielen mit Begeisterung im Sportunterricht, in den Pausen und am Nachmittag auf vielfältige Art und Weise. „Schon das schwere Gerät bei den Bauarbeiten hat so manchen begeisterten Blick der Schülerinnen und Schüler auf sich gezogen. Und die Begeisterung geht bei der Anlage weiter. Da kommt immer ein ,toll‘, ,mega‘ und ,genial‘.“

    Das schwere Gerät ist im November 2020 angerückt. Die Gesamtkosten von rund 73.000 Euro können aus Mitteln des Förderprogramms „Gute Schule 2020“ finanziert werden. Ergänz wird die Anlage auch noch durch ein Kunstrasen-Minispielfeld, das bereits in 2019/2020 über „Gute Schule“ saniert worden ist. Profitieren kann übrigens nicht nur die KGS Holt: Die Sportanlage ist nach Schulende auch für alle nutzbar.

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