Autor: Gastbeitrag

  • Die Stadt der Zukunft ist klimaresilient

    Die Stadt der Zukunft ist klimaresilient

    Gastartikel von Kathrin Henneberger, grüne Bundestagsabgeordnete aus Mönchengladbach und Martin Wirtz, KV Sprecher der Grünen in Mönchengladbach

    Der Sommer scheint nicht aufhören zu wollen und bleibt vielen von uns vermutlich genau so in Erinnerung: Es ist heiß und trocken. Die Hitze spüren wir, wenn unsere Kinder draußen bei der Hitze nicht mehr spielen können, weil sie sich die Füße am Asphalt verbrennen und die wenigen schattigen Plätze schnell belegt sind. Die Trockenheit spüren unsere Landwirt*innen, wenn die Felder scheinbar immer weniger Ertrag erzielen und die Brunnen für das Grundwasser immer tiefer gegraben werden müssen.

    Die gefühlte Wahrheit spiegelt sich auch in den wissenschaftlichen Fakten wider. Der Sommer 2022 zählt laut Deutschem Wetterdienst zu den vier heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch der Niederschlag ist um knapp 40 Prozent niedriger als im Mittel 1961 bis 1990 und noch nie wurde ein Jahr mit mehr Sonnenlicht gemessen. So beunruhigend diese Werte auch sind, so können sie uns in eine gedankliche und rhetorische Falle locken. Rekorde werden in unserem Alltag nicht so schnell gebrochen, Rekorde sind etwas Besonderes. Was aber, wenn die Rekorde zum Gewöhnlichen werden? Der Blick in die Vergangenheit erzählt nur die halbe Geschichte. Komplett wird die Botschaft, wenn wir den Zeitstrahl in die andere Richtung vervollständigen: Es ist nicht nur heiß und trocken, es wird immer heißer und trockener. Der Sommer ist nicht nur der viert-heißeste, den wir bisher erlebten, er ist gleichzeitig auch einer der kältesten, die wir noch erleben werden.

    Resilienz schaffen und Klimaschutz verbinden

    Die gute Nachricht ist, dass wir wissen, was auf uns zukommt und was zu tun ist.
    Bis zu einem gewissen Grad sind wir anpassungsfähig und können uns und unsere Region vorbereiten. Stichwort: Klimaresilienz. Vor allem Städte heizen sich durch motorisierten Verkehr, Industrie, Versiegelung und das Fehlen von schützender Natur besonders auf. Daher ist es hier wichtig genau diesen Punkten entgegenzuwirken: Eine bessere Fahrradinfrastruktur schaffen, wie beispielsweise eine Protected Bike Lane auf der Hohenzollernstraße. Unsere Schatten spendenden und das Mikroklima kühlenden Bäume müssen wir schützen und Raum für neue schaffen – auch wenn dies bedeutet, weniger Fläche beispielsweise für Autos zu haben. Außerdem braucht es kostenfreie Trinkmöglichkeiten und ein effektives Wasser-Management, damit Regenwasser genutzt werden kann und wir vor Starkregenereignissen mit folgenden Überflutungen geschützt werden. Oft sind es genau die Maßnahmen, die uns auf ein Leben mit steigender Hitze und Extremwettereignissen vorbereiten, die das Klima gleichzeitig nachhaltig verbessern, Win-Win.

    Unsere Städte umzubauen wird aber natürlich zu wichtigen Diskussionen führen, die wir auch führen müssen. Wir brauchen Infrastruktur für ärztliche Versorgung, Verkehr, der Menschen jeden Alters die Möglichkeit gibt einkaufen zu können und am Leben teilzunehmen. Ein klimaresilientes Leben ist ein gutes Leben. Klimagerechtigkeit denkt immer auch Barrierefreiheit und Armut mit und lässt Raum für individuelle Lösungen für besondere Bedürfnisse einzelner Gruppen. Diese Bedürfnisse müssen mit den Menschen in der Region herausgearbeitet, Planungen frühzeitig bekannt gegeben, Debatten und Teilhabe ermöglicht werden.  

    Eine verantwortungslose Politik wäre es im Gegensatz die Debatte zu scheuen und uns aus Bequemlichkeit unvorbereitet in die nächsten Sommer zu begeben. Wenn also konsequent die notwendigen Maßnahmen blockiert werden, schadet das uns allen. Es schadet Mönchengladbach und seiner Bevölkerung und nimmt ihr die Möglichkeit, eine Stadt der Zukunft zu werden.

    Schutz unserer Lebensgrundlage

    Die Zukunft im Blick zu haben und vorausschauend zu handeln ist etwas, was wir alle in den großen Fragen unseres Lebens tun und etwas was wir in den letzten Jahren immer öfter auch gesamtgesellschaftlich leisten mussten. Eine offene Kommunikation, gesellschaftliche Zusammenarbeit, die Teilhabe-Möglichkeit für alle und ein Stück pragmatischer Idealismus werden uns dabei helfen. Klimaschutz ist nichts weniger als der Schutz unserer Lebensgrundlage. Lasst uns also gemeinsam an der Zukunft arbeiten, in der wir alle leben wollen und können.

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  • Videobeobachtung in der Mönchengladbacher Innenstadt wird verlängert

    Videobeobachtung in der Mönchengladbacher Innenstadt wird verlängert

    Die Videobeobachtung im Bereich der Mönchengladbacher Altstadt ist mit der Unterschrift des Polizeipräsidenten Mathis Wiesselmann mit Wirkung zum 1. September um weitere zwölf Monate verlängert.

    Vor jeder Verlängerung wird die polizeilich relevante Lage in dem videobeobachteten Bereich analysiert und neu bewertet.

    Die Zahlen der Straftaten waren dort in den vergangenen beiden Jahren jeweils temporär rückläufig. Dies erschließt sich allerdings aus der Tatsache, dass die gastronomischen Betriebe immer wieder für längere Zeit geschlossen oder unter bestimmten Auflagen geöffnet und somit nicht so ausgelastet waren wie in den Jahren zuvor.

    Es liegen keine Fakten vor, die darauf schließen ließen, dass sich die Lage in der Altstadt mit der Wiedereinkehr des „normalen“ gastronomischen Betriebes und gesellschaftlichen Lebens dauerhaft anders darstellt als vor der Pandemie.

    Vor Ablauf der Verlängerung in einem Jahr wird die Situation routinemäßig erneut geprüft und bewertet werden. Der videobeobachtete Bereich bleibt identisch.

    Durch die Markthalle auf dem Kapuzinerplatz haben sich allerdings die baulichen Gegebenheiten geändert. Um dies auszugleichen und nach wie vor den gesamten Bereich beobachten zu können, wurde dort eine weitere Kamera installiert. (cw)

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  • Zeugenaufruf nach Kiosk-Raub

    Zeugenaufruf nach Kiosk-Raub

    Zwei Männer haben am Freitagabend, 26. August, einen Raub auf einen Kiosk an der Lüpertzender Straße in Gladbach verübt.

    Dabei haben sie Pfefferspray gegen zwei Kiosk-Mitarbeiter (43 und 49) eingesetzt und eine dreistellige Bargeldsumme erbeutet. Einen der beiden Täter, einen 20-jährigen Mann, hat die Polizei noch am Abend im Rahmen der Fahndung gestellt, der zweite, noch unbekannte Täter, konnte entkommen.

    Gegen 23 Uhr betraten die beiden Täter den Kiosk und griffen die beiden Mitarbeiter, die sich im Verkaufsraum befanden, sofort mit Pfeffersprays an. Dem 43-Jährigen fügten sie zudem durch Schläge und Tritte Verletzungen zu. Die Täter nahmen Geld aus der Kasse und flüchteten damit. Eine Anwohnerin, die auf die Tat aufmerksam geworden war, verständigte die Polizei, die sofort eine Fahndung nach den beiden flüchtigen Räubern einleitete. Hinzugerufene Rettungskräfte versorgten die Verletzungen der beiden Kiosk-Mitarbeiter.

    Dank des Hinweises eines Zeugen entdeckte ein Streifenteam an der Postgasse einen Mann, der sich in einer Baustelle versteckt hielt. Zu ihm passte eine der Täterbeschreibungen. In unmittelbarer Nähe fand die Polizei zudem die Beute aus dem Raubüberfall: Sie lag versteckt unter einem Auto. Daraufhin nahmen die Beamten den 20-Jährigen vorläufig fest und brachten ihn zur Wache.

    Nach seinem Komplizen fahndete die Polizei jedoch erfolglos. Zu ihm liegt diese Beschreibung vor: 20 bis 30 Jahre alt, große schlanke Statur, vollständig in schwarz gekleidet. Bei der Tatausübung hatten beide Täter ihre Gesichter maskiert. Einer hatte eine Sporttasche dabei; der andere trug blaue Handschuhe.

    Den 20-jährigen, vorläufig festgenommenen Täter entließ die Polizei nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft am Folgetag, da keine Haftgründe gegen ihn bestanden. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Raubes.

    Die Ermittlungen zur Identität des zweiten Täters dauern an. Diesbezüglich erbittet die Polizei Hinweise durch Zeugen. Sie fragt: Wer hat etwas von der Tat mitbekommen oder kann Angaben zum Fluchtweg oder zur Identität der Täter machen?

    Hinweise bitte an: 02161-290. (jn)

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  • 14-Jähriger seines E-Rollers beraubt – Zeugensuche

    14-Jähriger seines E-Rollers beraubt – Zeugensuche

    Am Rohrplatz hat ein bislang unbekannter Täter aus einer Dreiergruppe heraus am Sonntag 28. August, zwischen 16 und 17 Uhr einen 14-Jährigen seines E-Rollers beraubt.
    Die Polizei sucht Zeugen.

    Der 14-Jährige meldete den Raub gegen 18 Uhr bei der Polizei und berichtete, dass er zu besagter Zeit im Bereich des Rohrplatzes mit dem E-Roller unterwegs war, als eine Gruppe aus drei Jugendlichen ihn ansprach. Er hätte aus einem schlechten Gefühl heraus direkt wegfahren wollen, einer der Jugendlichen habe ihn aber unvermittelt von seinem Roller runter gestoßen und sei damit weggefahren. Die anderen beiden liefen mit weg.

    Der 14-Jährige konnte die folgenden Angaben zur Beschreibung der Jugendlichen machen:

    Alle waren ca. 1,70m-1,80m groß, zwischen 15 und 16 Jahre alt und trugen jeweils eine schwarze Flexfit-Kappe. Der Haupttäter trug darüber hinaus eine schwarze Jeans, ein weißes T-Shirt der Marke Moncler und schwarz-weiße Schuhe (Jordans).

    Ein zweiter Jugendlicher war mit einer schwarzen Jogginghose, einem blauen Pullover, einer schwarzen Weste sowie weißen Schuhen bekleidet und hatte längere, lockige Haare.

    Der E-Scooter des Herstellers KSR ist schwarz und rot. Im unteren Bereich der Stange befindet sich ein Aufkleber.

    Die Polizei fragt: Wer hat die Tat gesehen und / oder kann Angaben zu den Tatverdächtigen machen? Wem wurde eventuell ein solcher Roller zum Verkauf angeboten? Hinweise an 02161-290. (cw)

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  • Mordkommission ermittelt

    Wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes ermitteln Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und Polizei Mönchengladbach, nachdem am Mittwochabend, 24. August, einem 48-jährigen Mann am „Tellmann-Platz“ durch einen noch unbekannten Täter mehrere Stich- und Schnittverletzungen zugefügt worden sind.

    Akute Lebensgefahr besteht zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

    Staatsanwaltschaft und Polizei suchen Zeugen.

    Ersten Erkenntnissen zufolge begab sich der 48-Jährige mit seinem Roller zum „Tellmann-Platz“. Dort kam es vermutlich zwischen 22 Uhr und 22.35 Uhr zu dem Kontakt mit dem noch Unbekannten, der dem 48-Jährigen aus bislang unbekannter Motivlage heraus die Stich- und Schnittverletzungen zufügte. Der 48-Jährige fuhr noch mit seinem Roller zurück an seine Wohnanschrift im Stadtteil Schmölderpark.

    Dort alarmierte man dann gegen 22.40 Uhr die Rettungskräfte, die ihn nach Erstbehandlung vor Ort in ein Krankenhaus brachten.

    Nach bisherigem Ermittlungsstand befindet sich der genaue Tatort in der Nähe des dortigen Parkhauses. Der noch unbekannte Tatverdächtige gehört vermutlich dem Milieu des lokalen Drogenhandels an.

    Die Ermittler fragen: Wer hat die Tat oder einen Streit in dem Bereich beobachtet / mitbekommen?
    Wer kann Angaben zu dem Täter machen?
    Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02161-290 entgegen.

    Aufgrund des frühen Zeitpunktes der Ermittlungen können Staatsanwaltschaft und Polizei zunächst keine weiteren Angaben machen. Es wird nachberichtet. (cw)

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  • Einbruch in Mehrfamilienhaus – Materialdiebstahl

    Einbruch in Mehrfamilienhaus – Materialdiebstahl

    Zwischen Samstag, 20. August, 9 Uhr, und Mittwoch, 24. August, 9 Uhr, haben sich bislang unbekannte Täter Zutritt zu einem Mehrfamilienhaus an der Straße An der Holter Heide verschafft.

    Die Diebe entwendeten einige Kupferrohre sowie Armaturen. Das Haus wird aktuell saniert.

    Die Polizei Mönchengladbach bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 02161-290. (cr)

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  • Versuchter Raub an 12-Jährigem

    Versuchter Raub an 12-Jährigem

    Drei Jugendliche haben am Mittwoch, 17. August, gegen 17 Uhr einem 12-Jährigen Gewalt angedroht und Geld von ihm verlangt.

    Der 12-Jährige spielte gerade mit einem Freund auf einem Sportplatz an der Bruchstraße in Mülfort. Als er sagte, er habe nur wenige Cent dabei, entfernten sich die Jugendlichen wieder.

    Der 12-Jährige beschreibt sie so: Der Haupttäter soll etwa 15 oder 16 Jahre alt und 1,60 bis 1,65 Meter groß sein, eine normale Statur und kurze dunkelblonde Haare haben. Zum Tatzeitpunkt war er mit einem schwarzen T-Shirt, einer dunklen Jogginghose, einer Bauchtasche der Marke Eastpack sowie schwarzen Nike-Turnschuhen bekleidet.

    Ein weiterer Jugendlicher soll circa 16 oder 17 Jahre sein, 1,70 Meter groß mit schwarzen, mittellangen Locken und braunen Augen. Er trug ein weißes T-Shirt, eine Jeanshose mit Löchern, eine Bauchtasche von Louis Vuitton und schwarze Nike-Turnschuhe.

    Der dritte sei 14 bis 16 Jahre alt, 1,55 bis 1,60 Meter groß und habe kurze blonde Haare. Seine Kleidung war unter anderem ein weißes T-Shirt und grau-grüne Schuhe der Marke Nike, Modell Air Jordan.

    Die Polizei erbittet sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 02161-290. (km)

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  • Verkehrskontrollen zum Schulstart – Verwarngelder für Falschparker und Gurtmuffel

    Verkehrskontrollen zum Schulstart – Verwarngelder für Falschparker und Gurtmuffel

    Aktuell ist die Polizei Mönchengladbach zum Beginn des neuen Schuljahres schwerpunktmäßig vor den Schultoren unserer Stadt im Einsatz.

    Die Beamten vor Ort stehen für Gespräche mit Eltern und Schulkindern bereit.

    Außerdem führen sie verstärkt Verkehrskontrollen durch, um für den sicheren Schulweg der Schülerinnen und Schüler – insbesondere der Erstklässlerinnen und Erstklässler – zu sorgen.

    In den ersten Tagen seit Schulstart sprachen die Polizisten acht Verwarngelder aus und schrieben drei Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten. In den meisten Fällen, weil Autofahrer Park- und Halteverstöße vor den Schulen begingen. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei nochmals davor, vor der Schule wild zu parken oder anzuhalten. Lange Staus und unübersichtliche Wege begünstigen Unfälle. Sie appelliert an alle Eltern: Setzen Sie Ihr Kind nicht unmittelbar vor der Schule mit dem Auto ab. Nutzen Sie zum Beispiel lieber den Walking Bus, den es an vielen Grundschulen gibt. Er führt Ihre Kinder sicher zu Fuß zur Schule. Sprechen Sie die Beamten gerne vor Ort darauf an.

    Zweimal waren bei den Kontrollen in den vergangenen Tagen die Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert. Daher erinnert die Polizei an die Anschnallpflicht. Für Kinder unter zwölf Jahren gibt es außerdem keine Alternative zum Kindersitz. Auf der Seite des ADAC finden Eltern zehn Tipps zur richtigen Sicherung ihrer Kinder während der Fahrt: https://presse.adac.de/regionalclubs/nordrhein-westfalen/zu-viele-kinder-im-auto-nicht-richtig-gesichert-adac-nordrhein-warnt-und-gibt-tipps.html

    Die verstärkten Verkehrskontrollen führt die Polizei in den nächsten Tagen fort.
    Sie bittet alle Verkehrsteilnehmer, aufeinander Acht zu geben und Rücksicht zu nehmen. (km)

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  • Räuberische Erpressung in Rheydt

    Räuberische Erpressung in Rheydt

    Ein bislang unbekannter Mann hat am Montag, 15. August, einen 22-jährigen Mönchengladbacher unter Vorhalt eines Messers beraubt. Die Polizei sucht weitere Zeugen.

    Bei der späteren Anzeigenerstattung gaben der 22-Jährige und sein 27-jähriger Begleiter an, dass sie sich an der Marktstraße vor dem dortigen Geldinstitut zusammen aufgehalten und mit den Handys beschäftigt hätten. Gegen 22.10 Uhr ging der 22-Jährige hinein, um Bargeld abzuheben.

    Plötzlich tauchte der Unbekannte auf und schlug dem draußen wartenden 27-Jährigen unvermittelt mit der flachen Hand ins Gesicht. Anschließend stellte er sich in den Vorraum des Geldinstitutes, passte den 22-Jährigen offensichtlich ab und schlug ihm mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Er forderte das soeben abgehobene Geld und zeigte dem jungen Mann hierbei ein Messer. Dieser gab ihm daraufhin das Geld – fünfzehn Euro – und der Unbekannte entfernte sich.

    Beschreiben konnten sie den Täter als 35 Jahre alten und etwa 1,80m großen Mann mit dunklen Haaren und Bart. Er trug eine kurze Hose und ein T-Shirt und hatte einige Tattoos.

    Die beiden Männer liefen zunächst nach Hause und suchten dann die Polizei auf.

    Aufgrund der Verletzungen riefen die Beamten einen Rettungswagen, der den 22-Jährigen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus brachte.

    Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu der Tat und / oder der Identität des Tatverdächtigen machen können. Hinweise bitte an 02161-290. (cw)

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  • Zeugenaufruf nach versuchtem Raub auf Jugendliche in Waldhausen

    Zeugenaufruf nach versuchtem Raub auf Jugendliche in Waldhausen

    Die Polizei sucht Zeugen eines versuchten Raubes, bei dem am Samstagabend, 13. August, an der Waldnieler Straße Ecke Nicodemstraße drei noch unbekannte Täter zwei Jugendlichen im Alter von 17 und 15 Jahren mit einem Messer leichte Verletzungen zugefügt haben.

    Laut eigenen Angaben waren die beiden Jungen um 21.10 Uhr zu Fuß auf der Waldnieler Straße unterwegs, als plötzlich drei Personen aufgetaucht seien, die sie mit Messern bedrohten und von ihnen die Herausgabe von Bargeld und Handys verlangten. Als die beiden sich weigerten, ihre Wertsachen herzugeben, hätten zwei der drei Täter sie mit Messern angegriffen. Dabei erlitten der 15- und der 17-Jährige jeweils leichte Verletzungen. Anschließend seien die Täter ohne Beute in unterschiedliche Richtungen davon gelaufen.

    Hinzugerufene Rettungskräfte behandelten die Verletzungen der beiden Jungen, während die Polizei sofort Fahndungsmaßnahmen nach den Tätern einleitete. Diese blieben ohne Erfolg.

    Einer der Täter wurde der Polizei als männlich, ca. 1,75 Meter groß und mindestens 18 Jahre alt beschrieben. Er soll schwarze oder graue Kleidung getragen haben und bei der Tat eine Mütze auf dem Kopf und ein Bandana im Gesicht gehabt haben. Ein weiterer Täter, der beschrieben werden konnte, war groß, hatte Locken, einen etwas dunkleren Hautfarbton und trug schwarze Kleidung. Zu der dritten Person liegt der Polizei keine Beschreibung vor.

    Zeugen, die etwas von der Tat mitbekommen haben, oder Angaben zu den unbekannten Tätern machen können, bittet die Polizei, sich unter der 02161-290 zu melden.
    (jn)

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  • Jugendlicher schubst 80-Jährige und raubt Portemonnaie aus Rollator

    Einer 80-jährigen Frau hat am Donnerstagabend, 11. August, am Hamerweg im Stadtteil Venn ein noch unbekannter Jugendlicher das Portemonnaie aus dem Rollator geraubt.
    Die Polizei sucht Zeugen.

    Laut eigenen Angaben befand sich die Seniorin um 18.45 Uhr am Haupteingang des Kleingartenvereins und wartete dort auf ihren Rollator gestützt auf ein Taxi.

    Aus Richtung Venn habe sich ein Jugendlicher auf einem Mountainbike genähert, der ein paar Mal vor ihr auf und ab gefahren sei und sie dabei grinsend beobachtet hätte. Der Junge sei schließlich abgestiegen, habe die Frau von ihrem Rollator weggeschubst und aus dem Körbchen ihr Portemonnaie herausgenommen. Damit sei er wieder auf sein Rad gestiegen und davongefahren.

    Die 80-Jährige, die bei der Tat keine Verletzungen davontrug, beschrieb den Täter wie folgt: 14 bis 16 Jahre alt, gepflegtes Erscheinungsbild, blonde kurze Haare, bekleidet mit einem blauen T-Shirt und blauen Bermuda-Shorts. Bei seinem Fahrrad soll es sich um ein noch recht neu aussehendes Mountainbike gehandelt haben.

    Die Polizei fahndete gleich nach der Tat nach dem Flüchtigen, konnte ihn aber nicht mehr antreffen. Sie fragt: Wer kennt den Jugendlichen oder kann Hinweise auf seine Identität geben? Wer hat ihn vorher oder nachher gesehen oder hat die Tat beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02161-290 entgegen. (jn)

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  • POL-MG: Die Sommerferien sind vorbei. Bitte achten Sie auf unsere kleinsten Verkehrsteilnehmer

    POL-MG: Die Sommerferien sind vorbei. Bitte achten Sie auf unsere kleinsten Verkehrsteilnehmer

    „Tschüss Ferien, hallo Schule“, heißt es diese Woche für viele Kinder aus Mönchengladbach. Am Mittwoch, 10. August, und Donnerstag, 11.

    August, startet der Unterricht an den Grundschulen. Auf den Straßen der Stadt wird es automatisch voller. Unterwegs sind auch viele Erstklässler, für die der Schulweg noch neu ist. Die Polizei Mönchengladbach bittet daher alle Verkehrsteilnehmer, in diesen Tagen noch vorausschauender zu fahren und immer bremsbereit zu sein.

    Im ersten Halbjahr 2022 haben sich bereits 25 Verkehrsunfälle ereignet, an denen Kinder beteiligt waren. Das zeigt: Andere Verkehrsteilnehmer müssen im Straßenverkehr auf die Kleinsten besonders Rücksicht nehmen. Sie können – allein schon aufgrund ihrer Größe – nicht alles überblicken und erkennen Gefahren häufig nicht rechtzeitig. Umgekehrt übersehen Auto-, Motorrad- oder Radfahrer Kinder leichter. Zumal Mädchen und Jungen sich häufig schnell ablenken lassen und spontan agieren, wodurch gefährliche Situationen entstehen können.

    Die Polizei wird deshalb zum Schulstart vor Schulen schwerpunktmäßig im Einsatz sein, um vor Ort aufzuklären und Hilfestellungen zu geben. Weiterhin wird sie in den nächsten Wochen verstärkt Verkehrskontrollen durchführen, um die Sicherheit für Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.

    Aber auch die Eltern sind gefragt. Gehen Sie mit Ihren Kindern den Schulweg ab.

    Achten Sie dabei besonders auf mögliche Gefahrenstellen. Üben Sie zum Beispiel, wo und wie der Nachwuchs die Straße überquert. Bedenken Sie dabei: Kinder nehmen Entfernungen und Geschwindigkeiten im Straßenverkehr oft anders wahr.

    Nur wenn alle Verkehrsteilnehmer sich umsichtig verhalten, kann ein sicherer Schulstart gelingen. Bitte helfen Sie mit!
    Die Polizei Mönchengladbach wünscht allen Kindern einen gelungenen Schulstart!

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  • Zeugensuche nach Bedrohung eines Busfahrers

    Zeugensuche nach Bedrohung eines Busfahrers

    Ein Linienbusfahrer bat einen Fahrgast am Freitagnachmittag in Rheindahlen, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

    Dieser weigerte sich, bedrohte den Busfahrer verbal, schlug ihm ins Gesicht und flüchtete anschließend zu Fuß. Die Polizei sucht Zeugen.

    Der Mann war gegen 14.45 Uhr an der Haltestelle Weg nach Woof in den Bus der Linie 26 in Fahrtrichtung Rheindahlen / Hilderather Straße eingestiegen. Laut Zeugenaussagen muss er schon durch sein lautes und „pöbelndes Verhalten“ die Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben.

    Da er keinen Mund-Nasen-Schutz trug, bat der Busfahrer ihn, diesen anzulegen. Da dies nicht auf fruchtbaren Boden gefallen sei, so der Fahrer, sei er zu ihm in den Fahrgastraum gegangen und habe ihn darauf hingewiesen, dass er ihn sonst nicht transportieren dürfe und werde.
    Der Unbekannte habe sodann aggressiv reagiert, dem Fahrer verbal damit gedroht, dass er ein Messer dabei habe und es auch einsetzen werde und ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Dann sei er aus der Tür und weiter zu Fuß über einen nahegelegenen Feldweg geflüchtet. Ein bei Eintreffen der Polizei noch vor Ort befindlicher, unabhängiger Zeuge bestätigte diese Angaben.

    Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben: Mann mit Halbglatze und Bart, akzentfreiem Deutsch, trug ein weißes T-Shirt und eine kurze Bermudashorts.

    Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Bedrohung und bittet noch nicht namentlich erfasste Zeugen des Vorfalls, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden. *cw

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  • Nach Messerstecherei: Mann mit Messer festgenommen

    Nach Messerstecherei: Mann mit Messer festgenommen

    In Zusammenarbeit nahmen am Freitagnachmittag (29. Juli) Beamte des Polizeipräsidiums Mönchengladbach und des Bundespolizeirevieres Mönchengladbach, um 14.30 Uhr, einen Tatverdächtigen (21) fest, der einem Geschädigten (21) eine Stichverletzung mit einem Messer zuführte.

    Die Polizei leitete Ermittlungen wegen der gefährlichen Körperverletzung ein.

    Passanten meldeten Bundespolizisten des Revieres in Mönchengladbach eine Schlägerei auf der Hindenburgstraße in der Nähe des Hauptbahnhofs. Der 21-jährige Guineer und sein Begleiter, 22 Jahre und ebenfalls Guineer, stritten sich mit dem 21-jährigen Deutschen. Dabei soll der Tatverdächtige ein Messer gezogen und dem Geschädigten eine 4cm tiefe Schnittverletzung an der Schulter zugefügt haben.

    Im weiteren Verlauf flüchtete der 21-Jährige. Die Beamten der Bundespolizei erblickten den Tatverdächtigen flüchtend mit einem Messer in der rechten Hand, eilten ihm nach und stellten ihn. Das Messer führte er bei der Festnahme nicht mehr mit sich. Ein Spürhund des Polizeipräsidiums Mönchengladbach fand das Tatmittel jedoch auf.

    Der Geschädigte wurde mit einer leichten Verletzung zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. Der Festgenommene wurde der Wache zugeführt und den Beamten des Polizeipräsidiums Mönchengladbach übergeben. Gegen den 21-Jährigen wird nun wegen der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

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  • Love-Scamming: 47-Jährige mit vorgetäuschter Liebe betrogen und um Geld gebracht

    Love-Scamming: 47-Jährige mit vorgetäuschter Liebe betrogen und um Geld gebracht

    Eine 47-jährige Mönchengladbacherin ist zwischen Dienstag, 12. Juli und Sonntag, 24. Juli Opfer von sogenanntem Love-Scamming geworden. Dabei handelt es sich um den Betrug mit vorgetäuschter Liebe.

    Die 47-Jährige lernte über eine Social-Media-Plattform einen Mann kennen. Über mehrere Wochen tauschten die beiden Nachrichten aus und kommunizierten auch per Videochat. Laut ihrer Aussage fing ihre neue Bekanntschaft schon früh an, sie um verschiedene Geldbeträge zu bitten, die er dringend benötige. Davon wolle er unter anderem Anschaffungen zur Gesundheitsversorgung seiner Mutter tätigen.

    Wenn sie ihm das Geld vorstrecke, könne sie auch mit einer schnellen Rückzahlung rechnen.

    Da die 47-Jährige ihm vertraute und er ihr auch persönliche Daten sowie ein Foto seines Ausweises zukommen ließ, überwies die Mönchengladbacherin dreimal kleinere Geldsummen. Insgesamt belief sich die Summe auf einen dreistelligen Betrag. Als sie ihn jedoch bat, das Geld zurückzuschicken, drohte er ihr mit der Veröffentlichung von sexuellen Inhalten, die die beiden zuvor ausgetauscht hatten. Die Frau brach den Kontakt ab und erstattete Anzeige bei der Polizei.

    Die Polizei Mönchengladbach warnt: Gehen Sie nicht auf Forderungen eines Scammers ein! Überweisen Sie auf keinen Fall Geld. Lösen Sie auch keine Schecks ein oder leiten Briefe und Päckchen weiter – bewahren Sie solche auch nicht auf. Machen Sie geleistete Zahlungen, wenn noch möglich, sofort rückgängig.

    Weitere Informationen zu dieser Betrugsmasche gibt es hier:
    https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/ (cr)

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  • Versuchter Raub auf Kiosk: 51-Jähriger angeschossen und leicht verletzt

    Versuchter Raub auf Kiosk: 51-Jähriger angeschossen und leicht verletzt

    Ein 51-Jähriger ist am Montagabend, 25. Juli, bei einem versuchten schweren Raub auf einen Kiosk an der Lindenstraße mit einer vermutlichen Soft-Air-Waffe leicht verletzt worden.

    Nach Aussage des 51-Jährigen habe er sich gegen 18.50 Uhr vor dem Kiosk aufgehalten, als ein maskierter Mann plötzlich auf ihn zukam und ihn aufforderte, die Kasse im Geschäft zu öffnen und ihm Bargeld auszuhändigen. Der Mann versuchte, den Täter davon abzuhalten den Kiosk zu betreten, indem er ihn festhielt.

    Dann soll dieser eine Pistole gezogen und dem 51-Jährigen an den Hinterkopf gehalten haben. Er gab einen Schuss aus der Pistole ab, wodurch der Mann leicht verletzt wurde.
    Zur ambulanten Behandlung brachte ihn ein Rettungswagenteam in ein Krankenhaus.

    Der Täter flüchtete in Richtung Lindenstraße/ Marktfeldstraße und kann wie folgt beschrieben werden: schwarze Haare, schlanke Statur, etwa 20 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, schlankes Gesicht. Er trug eine lange schwarze Hose, ein schwarzes, langärmeliges Oberteil und ein Sturmhaube.
    Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief negativ.

    Die Polizei Mönchengladbach bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben und/ oder Hinweise zum Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 02161-290 zu melden.

    Die Polizei erinnert: Bringen Sie sich als Opfer von Straftaten nicht selbst durch ihr Verhalten in Gefahr. Dies gilt insbesondere bei der Bedrohung mit Waffen, wie zum Beispiel Messer oder Schusswaffen. (cr)

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  • SEK bei Durchsuchung wegen Verstoß Waffengesetz im Einsatz

    SEK bei Durchsuchung wegen Verstoß Waffengesetz im Einsatz

    Unter Beteiligung eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) hat die Kriminalpolizei Mönchengladbach heute Morgen gegen 6:00 Uhr im Ortsteil Geneicken einen von der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach beim Amtsgericht Mönchengladbach erwirkten Durchsuchungsbeschluss wegen Verstoß gegen das Waffengesetz vollstreckt.

    Das Ermittlungsverfahren richtet sich gegen einen 39-jährigen Mönchengladbacher.
    Zur Ermöglichung des schlagartigen Zugriffs setzte das SEK Sprengmittel ein, deshalb kam es zu Detonationen. Personen wurden dabei nicht verletzt.

    Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.
    Um das Ermittlungsverfahren nicht zu gefährden, können derzeit keine weiteren Angaben zum Sachverhalt gemacht werden. (wr)

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  • Jugendlicher zündet Regenbogen-Flagge an: Zeugen gesucht

    Jugendlicher zündet Regenbogen-Flagge an: Zeugen gesucht

    Am Samstag, 16. Juli, gegen 18.30 Uhr hat ein Jugendlicher mit einem Feuerzeug eine Regenbogen-Flagge angezündet, die im Eingangsbereich eines Cafés an der Waldhausener Straße in der Gladbacher Altstadt hing.

    Anschließend lief er davon. Zwei Besucher des Cafés folgten dem Jugendlichen, konnten ihn aber nicht auffinden.

    Die Polizei sucht Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben und bittet diese, sich unter der Telefonnummer 02161-290 zu melden. (km)

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