Schauspieldramaturg Martin Vöhringer informiert über das neue Stück in der Reihe „Außereuropäisches Theater“

Foto von Martin Ambara: Matthias StutteFoto von Martin Ambara: Matthias Stutte

Das Meer ruft.

Mit seinem Manoka Express nimmt uns der kamerunische Theatermacher Martin Ambara mit auf eine Reise an die Atlantikküste Kameruns.
Unterhalb von Douala, ins Mündungsgebiet des Flusses Wouri und zur Insel Manoka, wo nicht nur eine aus dem Uferschlamm ragende Turmruine aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg von den Spuren der Kolonialherren des deutschen Kaiserreichs zeugt.
„Manoka“ heißt die Insel Moulendè, seitdem eine deutsche Ordensschwester namens Monika dort wirkte und dort beerdigt wurde.
Das Meer singt. Martin Ambaras Manoka Express rast durch die Zeiten und reist durch die verschiedensten Überlieferungen, die schroff gefügt und zu einem mitreißenden, rauschhaften Wort-Strom verbunden werden: Einflüsse aus den epischen Gesängen der Tradition des „Mvett“, der wichtigsten kulturellen Quelle Südkameruns, Spuren biblischer Geschichten, Geschichtsspuren aus der kolonialen und postkolonialen Zeit, aus unserer Gegenwart…
Vor allen Vorstellungen, mit Ausnahme der Uraufführungspremiere am 25. November, bietet Schauspieldramatrug Martin Vöhringer um 19.15 Uhr im Foyer vor dem Studio eine etwa halbstündige Stückeinführung an.
Das Stück ist Teil der vor über zehn Jahren von Matthias Gehrt, dem ehemaligen Schauspieldirektor des Theaters, gegründeten Reihe „Außereuropäisches Theater“.
Karten sind an der Theaterkasse unter 02166/6151-100 oder auf www.theater-kr-mg.de erhältlich.

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