In Vertretung für Pink Floyd – Meddle (mit Slideshow)

Mit Meddle kam letzten Freitag die Erinnerung an alte Zeiten zurück. Pünktlich um 20:30 Uhr standen 5 Musiker und zwei Backgroundsängerinnen auf der Bühne im Wickrather Kunstwerk. Die Halle war gut gefüllt und zahlreiche eingefleischte Pink-Floyd-Fans wollten sich offensichtlich den Abend nicht entgehen lassen. 

Mit „Shine On You Crazy Diamond I-V“ lockten die Fünf das Publikum. Der perfekte Einstieg! Es folgten „Welcome to the machine“, „Take it back“ und „Sorrow“. Weiter ging es mit “Another Brick In The Wall“ I-III. Nach einer guten Stunde gönnten Meddle den Fans eine kurze Bierpause. Die zweite Halbzeit begann mit „Speak to me“, später folgten „Time“, „Money“ und „Us and Them“.

Es handelt sich hier nicht um eine vollständige Aufzählung der gespielten Songs. Die Nennung einzelner Stücke gibt einen Einblick in die Auswahl, die Meddle für das Konzert zusammengestellt hat. Eine gute Wahl, wie ich meine. Gibt sie einerseits die Entwicklung von Pink Floyd über die Jahre des Schaffens, zeigt sie andererseits aber auch die Vielfältigkeit des Vorbilds.

Der Abend endete mit den beiden Zugaben „Echoes“ und „Run like Hell“. Auch wenn Pink Floyd nicht auf der Bühne stand, konnten die Besucher einen Abend lang von vergangenen Zeiten träumen.

Wahrscheinlich werden David Gilmore und Co selbst keine gemeinsamen Konzerte mehr geben. Die im letzten Jahr erschienene CD „The Endless River“ zeigt trotzdem, dass das Original immer noch bei den Fans ankommt. 
Mit der Musik von Pink Floyd aufgewachsen, haben Michael Stockschläger, Sascha Wefers, Bodo Munkewitz, Sascha Hommen und Olaf Hansen ab 1988 auch die Möglichkeit gehabt, großartige Konzerte von Pink Floyd mit David Gilmour und Roger Waters auf der ganzen Welt zu erleben;

Bei der Interpretation des Werks von Pink Floyd orientieren sie sich nicht nur an den bekannten Studioaufnahmen. Sie haben Zugang zu Audioaufnahmen aller Pink Floyd Tourneen seit Anfang der 70er Jahre und können so nachvollziehen, wie sich ein Song im Laufe der Zeit weiterentwickelte und veränderte. Die Version, die ihnen selbst am besten gefällt, spielen sie live auf den heimischen Bühnen und haben damit großen Erfolg;

Da Pink Floyd-Konzerte immer audio-visuelle Erlebnisse waren, legen sie – neben der perfekten musikalischen Darbietung – großen Wert auf professionelle Bühnentechnik. Sie arbeiten selbst auch mit nur festen Ton- und Lichttechnikern zusammen, die das Programm bestens kennen.

So ist der Name Programm: MEDDLE – A tribute to Pink Floyd

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