Aus dem Hauptausschuss: CDU-Mitglied erweckt falschen Eindruck zum Thema Impfbus in Rheindahlen

Markus Spinnen, CDU

Einem langjährigen Schulpolitiker sollte klar sein, sein Handeln gibt Beispiel. Beispiel auch für Schulkinder.
Hier ist von einem negativen zu berichten.

Im gestrigen Hauptausschuss stellte Markus Spinnen (CDU) die Frage nach der Genehmigungsfähigkeit eines Impfbusses in Rheindahlen.
Er führte an, es sei ihnen „zu Ohren gebommen“, dass seitens der Stadtverwaltung bereits an anderer Stelle das Aufstellen eines Impfbusses nicht genehmigt/ nicht gewollt wurde.

Spinnen fragte:“ Ist es richtig, dass Verwaltung das Aufstellen eines Impfbusses im Stadtgebiet abgelehnt hat? Wenn ja, warum hat Verwaltung dies abgelehnt“?
Spinnen wollte auch wissen: „Unter welchen Voraussetzungen würde die Verwaltung das Aufstellen eines Impfbusses genehmigen und wie ist das Verfahren dazu“?

Dezernentin Schall war auf diese Anfrage bereits gut vorbereitet, hatte Spinnen seine Fragen doch vorab schon im Fachausschuss gestellt und über die Medien verbreitet.

Sozialdezernentin Dörthe Schall (SPD), teilte dem Hauptausschuss mit, es gibt keinen abgelehnten Antrag für einen Impfbus, die Verwaltung prüft im Gegenteil solche Anträge sehr wohlwollend und unterstützt auch den von Spinnen genannten Antrag. Mit dem Antragsteller stehe das Gesundheitsamt selbstverständlich in Verbindung und nach positiver Prüfung gibt es keinen Grund für eine Absage des Antrages.


3 Kommentare zu "Aus dem Hauptausschuss: CDU-Mitglied erweckt falschen Eindruck zum Thema Impfbus in Rheindahlen"

  1. Ctefan Baumes | 10. Dezember 2021 um 17:47 |

    Dümmlich ist ein solches Handeln in keiner Weise. Menschen bedienen sich dieser speziellen Unart gerne, wenn sie damit jemanden anstechen wollen, ihn in Verlegenheit zu bringen hoffen. Auf öffentliche Bühne gebracht, sagt das nur etwas über den Agierenden. Menschlich klein und unangenehm. Aus dem Österreichischen kommt da ein Ausdruck, den ich hier nicht verwenden möchte.
    Ich denke immer, daß Menschen ihren Intellekt sinnvoller einsetzen könnten, als für solche unerwachsenen Ränkegeschichten, an denen jeder fühlen kann. Der berühmte Schuß in das eigene Knie.

  2. Magnus Bernd | 10. Dezember 2021 um 17:25 |

    Es gehört zu den „individuellen Persönlichkeitsmerkmalen“ des vielseitigen und in vielen Aufsichtsräten sitzenden CDU-Politikers, solche dümmliche Fragen zu stellen.
    Ich gehe davon aus, dass er genau wusste was Sache ist.
    Außerdem: eine dumme Frage zu stellen, dazu gehört m-E. schon entsprechender Mut.

  3. Herbert Puppa | 10. Dezember 2021 um 17:06 |

    Da versteh ich etwas nicht. Herr Spinnen IST im Schul.-u.Bildungsasuschuss. Dann kommt ihm etwas „zu Ohren“, das in genau sein Ressoert fällt, und das aus den Ohren landet dann im Hauptausschuss. Quasi mit dem Kaffeebecher in der Hand, hätte er jeder Zeit, notfalls auf dem Flur einen zuständigen Kollegen oder Kollegin fragen können: „Du hömma, ich hab gehört… Was is’n damit?“
    Wieso tut er das Nächstliegende nicht. Wie sagt man: Ich bekommen keinen intellektuellen Zugang zu der Sache.

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