Neues Integrationskonzept einstimmig vom Rat verabschiedet

„Ein transparenter und offener Prozess“

Einstimmig stimmte der Rat gestern dem von der Verwaltung erarbeiteten Integrationskonzept für die Jahre 2012 bis 2016 zu. Bereits Anfang September votierte der Integrationsrat einstimmig für das Konzept, das die Grundsätze des interkulturellen Zusammenlebens in Mönchengladbach formuliert.
In Arbeitsgruppen, Workshops und Diskussionsveranstaltungen haben mehr als 130 Akteure aus dem gesamten Spektrum der Integrationsarbeit den Entwurf für das Konzept erstellt, das eine Reihe von Maßnahmen mit schnell umzusetzenden Zielen und längerfristigen Vorhaben beinhaltet.
„Es ist uns gelungen, einen transparenten und offenen Prozess zu gestalten“, betonte Oberbürgermeister Norbert Bude gestern vor dem Rat.
Er hatte im Frühjahr 2011 die Integration zur Chefsache erklärt und die entsprechende Stabsstelle Integrationsplanung und die Geschäftsstelle des Integrationsrates in sein Dezernat geholt.

Das Konzept beschreibt in fünf Handlungsfeldern mit insgesamt 18 konkreten Maßnahmen die zukünftige Integrationsarbeit in Mönchengladbach.

Ergänzt wird das Konzept durch die Bausteine „Interkulturelle Öffnung der Verwaltung“ und „Interkulturelle Kulturarbeit“.
Oberbürgermeister Norbert Bude weiter: „Die Konzepte vertreten die Meinung, dass eine Vielfaltgesellschaft im Wesentlichen das Ziel der Integrationspolitik sein muss. Sie steht für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben unterschiedlicher ethnischer Gruppen, ohne dass einzelne Gruppen ihre Identität, Kultur oder Wertvorstellungen aufgeben müssen“.

Das nun vom Rat verabschiedete Konzept sei kein Konzept nur für Migrantinnen und Migranten, sondern ein Konzept für die gesamte Stadt, so Oberbürgermeister Norbert Bude, der den Beschluss des Rates als mutiges und gutes Zeichen für die weitere Integrationsarbeit in Mönchengladbach wertete.
(pmg)