Und wieder grüßt das Murmeltier: „Wir haben noch Beratungsbedarf“

Regenwasser-Gully Nach einjähriger Vorbereitung durch die Verwaltung sollte/wollte der Umweltausschuss am Aschermittwoch über die Regenwasser-Kanalbenutzungsgebühren beraten.
Genauer betrachtet geht es darum, die Berechnungsgrundlagen der Regenwasser-Kanalgebühren entsprechend anzupassen.

Nicht nachvollziehbar und ohne detaillierte Erklärung beantragte der Fraktionssprecher der SPD im Umweltausschuss, Ratsherr Guido Mevissen, für die Ampelfraktionen die Verschiebung des Themas in den nächsten Ratszug.
Dies bedeutet, wieder gehen Monate ins Land, ohne dass dieses Thema endlich klärend auf den Weg gebracht wird.

Durch die nicht abgegebene erklärende Begründung kann nun eifrig spekuliert werden, wem die vorliegende Beratungsvorlage genehm ist oder nicht.
Wer möchte eine faire Berechnungsgrundlage verhindern oder wer profitiert von der aktuellen?

2 Kommentare zu "Und wieder grüßt das Murmeltier: „Wir haben noch Beratungsbedarf“"

  1. @prisac

    hatte ich auch zuerst spontan gedacht. Habe mir dann aber mein Haus als auch die Berechnung dortig näher angesehen. Scheinbar kennt die Software den Unterschied zwischen Flachdach und Satteldach nicht. Für Solaranlagen recht dumm – aber auch kaum bezüglich Kanalbenutzungsgebühr hilfreich.

    Das Regenwasser fällt ja gratis vom Himmel!
    Ob eine Software merkt ob ich Regenwasser ableite in den Kanal – oder tatsächlich im Garten selber nutze wage ich überdies vom Grundprinzip her zu bezweifeln – die Fehlerquelle Software/Luftbild dürfte auf jeden Fall höher sein als Abweichungen von 0,3Flächenprozent welche diese Aktion hier teils erfassen soll.

    “ Gerechtigkeit “ – immer ein dehnbarer Begriff – vor allem bei Gebühren. Die Müllgebühren wären mir wichtiger als die Abwassergebühr vom Gerechtigkeitsstandpunkt.

    Die Umlage/Gebühr bzw. Berechnungsgrundlage trifft eh zumeist nur das Gewerbe. Grosse Fabrikhallen oder Supermärkte. Viel Dach/versiegelte Fläche, teils wenig Nutzwasser ( Dusche/Toilette ) Da zumindest steckt der grosse Brocken.

    Die vielen Privathaushalte ( sei es indirekt Nebenkosten bei Miete oder alternativ bei Eigentum ganz alleinig ) werden die Bearbeitungskosten nur in astronomische Höhen treiben. Bei offensichtlicher Fehlberechnung ( bzw. Kontrolle durch Personal vor Ort ) kommt sicherlich ein Kostenfaktor auf der bisher zu wenig beachtet wurde. Theoretische Mehreinnahmen werden durch praktische Ausgabe ( bis hin Klageweg ) sicherlich mehr als nur aufgezehrt.

    Eine Kosten-Nutzen-Analyse gibt es scheinbar nicht!
    Vielleicht wäre es “ billiger “ diese ganze Aktion nur auf Grossflächen zu reduzieren.

    Gruss

  2. hallo
    zusaMMen,

    och, das ist aber schade …
    fällt der rundflug wohl aus.

    man könnte ja auch auf das erst kürzlich
    erbaute datenmaterial zurückgreifen …
    http://www.solare-stadt.de/moenchengladbach/Start
    oder ist das nicht mehr gut genug?

    fun and sun

    pri and sac

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